Die Jünger Jesu. Von Leonhard Frank

Die Jünger Jesu sind eine Jugendbande, die im zerstörten Würzburg im Keller einer Klosterkirche ihren geheimen Treffpunkt hat. Sie nehmen von den Reichen ein Pfund Kaffee, ein paar Schuhe und lassen das Diebesgut heimlich den Bedürftigsten in der Stadt zukommen.

ISBN 978-3-8260-5248-4      8,00 €  Portofrei     Bestellen

In parallelen Handlungssträngen erzählt Leonhard Frank vom untergründig schwelenden Neonazismus im Nachkriegsdeutschland, von der tragischen Liebe zwischen einem deutschen Mädchen und einem amerikanischen Soldaten und vom Schicksal der jüdischen Heimkehrerin Ruth.

Leonhard Frank schreibt in seiner Autobiographie Links wo das Herz ist : Michael (das ist L. Frank) sagte sich, als Schauplatz dieses Romans, dessen Vorgänge und handelnde Personen ausnahmslos frei erdacht werden mussten, könnte er jede deutsche Stadt wählen. Er wählte das zerstörte Würzburg als Schauplatz, weil er zu seiner Heimatstadt die stärkste Gefühlsbeziehung hatte.

weitere Infos...

Homepage der Leonhard-Frank-Gesellschaft e.V.


 

Kritik zur Uraufführung "Die Jünger Jesu" in Würzburg

Jesu Jünger im Ungefähren. Im vergangenen Jahr stand der im Nachkriegs-Würzburg angesiedelte Roman „Die Jünger Jesu“ von Leonhard Frank im Zentrum der Aktionswochen „Würzburg liest ein Buch“. Für ihren Stück-Entwurf auf Basis des mehrschichtigen Prosawerks gewann die Würzburger Autorin Ulrike Schäfer im Juni 2014 den von einer Jury vergebenen Leonhard-Frank-Preis des Mainfranken Theaters. Von Manfred Kunz → Mainpost vom 12.06.2015

Buchbrespechung

Verhasste Liebeserklärung. Leonhard Frank: Die Mehrheit der Würzburger verabscheute seinen 1949 erschienenen Nachkriegs-Roman „Die Jünger Jesu“. Sie hatten ihn richtig verstanden. Von Wolfgang Jung → Mainpost vom 10.01.2014

 

Erstellt: 11.01.2014 - 12:24  |  Geändert: 02.12.2020 - 18:03