Aktuell
Geborgenheit spielt eine wichtige Rolle in emanzipatorischen sozialen Bewegungen. Das Buch zeigt, wie wir das transformative Potenzial von Geborgenheit im Aktivismus stärken können, ohne bestehende Machtverhältnisse zu reproduzieren.
»Dieses Buch ist ein soziologisch-philosophisches, wissenschaftlich-aktivistisches Wort- und Bilderbuch. Es geht um Geborgenheit in sozialen Bewegungen, die sich für eine sozial-ökologische Transformation und ein gutes Leben für alle einsetzen. Und es geht um die politische Dimension von Geborgenheit: ...
Die Besetzung der Arena 1976 holte ›68‹ auch in Österreich nach, sie führte Wien einen Schritt weg von der »toten Stadt«. Breite Massenbewegungen verhinderten das AKW Zwentendorf und das Kraftwerk Hainburg, zahlreiche Soziale Zentren und Hausprojekte entstanden durch Besetzungen, aber auch durch Verhandlungen. Im »Sommer der Migration« 2015 warfen Hundert tausende das die Einreise beschränkende Dublin-Regime über den Haufen.
Katholikinnen und Katholiken sind in den USA von einer verschwindend kleinen Minderheit zur größten Konfession im Lande aufgestiegen und bis ins Zentrum der Macht vorgerückt. Sie sind in Trumps Regierung stark präsent.
Das Buch zeichnet die faszinierende Geschichte des US-Katholizismus und seiner Verbundenheit mit der Politik von der Frühphase der europäischen Kolonisation bis in die Gegenwart nach.
Ist die Zukunft unserer Demokratie populistisch?
Die Strategie, sich als etablierte Politik nur gegen den Rechtspopulismus abzugrenzen, kann ihre Wirkung verfehlen und gesellschaftliche Spaltungen beschleunigen statt lindern. Die aktuellen Nervositäten der Gesellschaft und die Auswirkungen auf die Politik, die zu diesem Befund führen, stellt Fedor Rose in seinem Buch dar. Selbst Repräsentant des politischen Mainstreams hinterfragt er, was falsch gelaufen ist, dass der Einfluss der etablierten Kräfte sinkt und kaum noch Vertrauen in Personen und Institutionen besteht.
In den unmittelbaren Nachkriegsjahren trat ein bislang kaum beachtetes, aber historisch prägendes Phänomen auf: Gewalt und Vernichtung, die der Zweite Weltkrieg und die Besetzung weiter Teile Europas durch das nationalsozialistische Deutschland verursacht hatten, wurden Gegenstand von Ausstellungen. Von 1945 bis 1948 eröffneten in den ehemals besetzten Ländern in Ost- wie Westeuropa zahlreiche Ausstellungen, die Hunderttausende Besucher sahen.
Dieses Buch ist ein Experiment. Es unternimmt den Versuch, eine Geistesgeschichte der geistigen Beeinträchtigung zu schreiben, indem es die Debatten über den Wert behinderten Lebens nachzeichnet, wie sie in den letzten 150 Jahren geführt wurden.
Abgrund dieser Epoche war ein schier unvorstellbares Massenmordprojekt, das eine komplexe Vorgeschichte hat und eine erstaunlich lange Nachgeschichte. Die Eugenik zu verlernen, hat sich in Deutschland als ein außerordentlich zäher Prozess erwiesen, der bis heute nicht abgeschlossen ist.
Das Ende des nationalsozialistischen Deutschen Reichs scheint klar verortet: Am 7. bzw. 9. Mai wird die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht unterzeichnet. Damit war zwar der Zweite Weltkrieg in Europa zu Ende, noch nicht aber waren Wehrmacht und »Drittes Reich« endgültig untergegangen. Nicht jeder bekam sogleich mit oder wollte mitbekommen, dass alles zu Ende war. Manche kämpften weiter, Hinrichtungen von »Deserteuren« gab es noch massenhaft. Manche versuchten sich abzusetzen, begingen Selbstmord oder gerierten sich als Unbeteiligte wie Albert Speer. Großadmiral Karl Dönitz, der »Nachfolger Adolf Hitlers«, gab noch am 18. Mai einen Tagesbefehl an die Wehrmacht heraus. Am 23. Mai wurden er und andere Mitglieder der geschäftsführenden Reichsregierung in Mürwik bei Flensburg festgenommen. Am gleichen Tag beging SS-Chef Heinrich Himmler in Lüneburg Selbstmord.
Der Bestsellerautor und streitbare Umwelt- und Verbraucherschutzaktivist zieht eine nüchterne Bilanz, aber ist sich sicher:
Wir haben eine echte Chance, die Gesellschaft nachhaltig zu verändern
Thilo Bode ist einer der profiliertesten und streitbarsten Umwelt- und Verbraucherschutzaktivisten. Nach mehreren Jahren in der Entwicklungshilfe und einer Zwischenstation in einem Metallkonzern wurde er Direktor von Greenpeace. Er demonstrierte auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking und wurde verhaftet, sprach vor der UNO-Vollversammlung und trug maßgeblich dazu bei, das EU-Freihandelsabkommen TTIP mit den USA zu verhindern.
Was bleibt 80, 100 Jahre nach dem Ende des Holocaust?
Was 1945 begann, wird nicht mit dem Tod der Zeitzeugen enden: die Erinnerungskultur. Aber der Ort des Holocaust in der Geschichte wird sich zunehmend verändern, von Generation zu Generation und je mehr Zuwanderer ins Land kommen. Eine Verpflichtung für die deutsche Politik wird gleichwohl bleiben.
Der Genozid, der sich nicht mehr auf den Gazastreifen beschränkt, sondern inzwischen "durch ethnische Säuberungen auf das Westjordanland und Ostjerusalem ausgeweitet wird" (Francesca Albanese), ist das Ergebnis eines hundertjährigen Konflikts in Palästina, den letztlich westliche Mächte mit zu verantworten haben.
Der Autor zeigt auf, dass die Kriegsverbrechen der israelischen Streitkräfte die Kriterien für einen Genozid erfüllen. Der militärischen, diplomatischen, finanziellen und medialen Unterstützung des verbrecherischen Kriegs seitens der USA und Deutschlands ist ein Kapitel gewidmet.





