Chruschtschows Lügen
Die Beweise, dass alle "Enthüllungen" über Stalins (und Berias) "Verbrechen" in Nikita Chruschtschows berüchtigter "Geheimrede" auf dem 20. Parteitag der KPdSU am 25. Februar 1956 nachweislich falsch sind

Chruschtschow und die Entstalinisierung. Dass Stalin den Weltkrieg am Globus plante, haben schon seine Generäle widerlegt, ohne je viel Gehör zu erhalten.

ISBN 978-3-360-02187-8 2014 vergriffen
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Dass jedoch in Chruschtschows berühmter "Geheimrede" von 1956 nicht nur diese Kolportage, sondern wortwörtlich JEDE Aussage gelogen ist und sich mit verifizierten Archivquellen und Zeugenaussagen widerlegen lässt, hat auch Grover Furr bei seinem umfassenden Studium von Primär- und Sekundärquellen überrascht. In seinem 2007 in den USA erschienenen Buch kommt er mit der äußersten Vorsicht des Historikers zu dem Ergebnis: Der von der "Geheimrede" ausgehende aufklärerische Impuls stellt sich als propagandistische Blase heraus.

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Inhaltsverzeichnis und Leseprobe des Verlags

Aus dem Inhalt

   Vorwort von Domenico Losurdo – S. 11
   Einleitung. Die Chruschtschowsche Fälscherschule: „Die wirkmächtigste Rede des 20. Jahrhunderts“ – S. 15

Kapitel 1. Der Kult und Lenins „Testament“
       Der Kult
       Lenins „Testament“

Kapitel 2. Kollegialität „zertrampelt“
       „Kollegialität“ in der Arbeit
       Stalin „vernichtete“ alle Führer, die gegen ihn waren, „moralisch und physisch“
       Massenrepressionen im Allgemeinen
       „Volksfeind“
       Sinowjew und Kamenew
       Trotzkisten
       Stalin vernachlässigte die Partei

Kapitel 3. Stalins „Willkür gegenüber der Partei“
       Bezugnahme auf „eine Parteikommission unter der Kontrolle des Zentralkomitee-Präsidiums“; Verfälschung von Materialien während der Repressionen
       „Direktive“ vom 1. Dezember 1934, unterschrieben von Jenukidse
       Chruschtschow deutet an, Stalin sei in die Ermordung Kirows verwickelt
       Stalins und Schdanows Telegramm an das Politbüro vom 5. September 1936
       Stalins Bericht auf dem Februar-März-Plenum des ZK 1937
       „Viele Mitglieder stellen die Massenrepressionen in Frage, besonders Postyschew“

Kapitel 4. Die „Fälle“ gegen Parteimitglieder und damit verbundene Fragen
       Eiche
       Jeschow
       Rudsutak
       Rosenblum
       J. D. Kabakow
       Kosior; Tschubar; Postyschew; Kosarew
       Die Listen
       Die Resolution des ZK-Plenums vom Januar 1938
       „Berias Bande“
       „Das Foltertelegramm“
       „Rodos folterte Tschubar und Kosior auf Berias Befehl“

Kapitel 5. Stalin und der Krieg
       „Stalin beherzigte nicht die Kriegswarnungen“
       Woronzows Brief
       Ein deutscher Soldat
       „Die Liquidierung der Kommandeure“
       Stalins Demoralisierung zu Beginn des Krieges
       „Stalin – ein schlechter Heerführer“
       Charkiw 1942
       „Stalin plante Militäroperationen an einem Globus“
       Stalin degradierte Schukow

Kapitel 6. Über Intrigen und Affären
       Verbannung von nationalen Minderheiten
       Die „Leningrader Affäre“
       Die mingrelische Affäre
       Jugoslawien
       Die Ärzte-Verschwörung

Kapitel 7. Beria, seine „Machenschaften“ und „Verbrechen“
       Beria
       Kaminsky beschuldigte Beria der Zusammenarbeit mit der Müsavat-Partei
       Kartwelischwili
       Kedrow
       Ordschonikidses Bruder

Kapitel 8. Ideologie und Kultur
       Stalin. Kurze Lebensbeschreibung
       „Kurzer Lehrgang“
       „Stalin unterzeichnete am 2. Juli 1951 den Befehl für sein eigenes Denkmal“
       Der Palast der Sowjets
       Der Leninpreis

Kapitel 9. Stalins letzte Amtsjahre
       „Stalin schlug ungeheure Steuererhöhungen für Kolchosen vor“
       „Stalin beleidigte Postyschew“
       Die „Desorganisation“ der Arbeit des Politbüros
       Stalin verdächtigte Woroschilow, ein „englischer Agent“ zu sein
   58.–60. Andrejew; Molotow; Mikojan
       Die Erweiterung des Präsidiums

Kapitel 10. Eine Typologie der Tatsachenverdrehung
   Zur Typologie der Chruschtschowschen Fälschungstechniken
   Über das Problem der Einführung eines neuen Paradigmas
   Das Aufdecken einer Lüge ist nicht dasselbe wie das Feststellen der Wahrheit
   Historische versus juristische Beweise
   Folter und die mit ihr verbundenen historischen Probleme
   Eine Typologie der Chruschtschowschen Verfälschungen
   Die „Enthüllungen“

Kapitel 11. Die Ergebnisse von Chruschtschows „Enthüllungen“; Gefälschte Rehabilitierungen
   Gefälschte Rehabilitierungen
   Eiches Brief an Stalin vom 27. Oktober 1939
   „Rehabilitierung per Liste“ – Das Memorandum vom 2. März 1956

Kapitel 12. Resümee: Das andauernde Vermächtnis von Chruschtschows Täuschungen
   Warum griff Chruschtschow Stalin an?
   Die Chruschtschow-Verschwörung?
   Alexander S. Schtscherbakow
   Die Auswirkungen auf die sowjetische Gesellschaft
   Politische Auswirkungen
   Trotzki
   Ungelöste Schwächen im sowjetischen System des Sozialismus

Bericht über die Buchvorstellung „Chruschtschows Lügen“* mit dem Autor Grover Furr am 30. Mai 2015 in Berlin: Zu dieser bemerkenswerten Veranstaltung mit Grover Furr, Professor für englische Literatur und Geschichte des Mittelalters, New Jersey, USA, hatte die Eulenspiegel Verlagsgruppe und die Peter-Hacks-Gesellschaft eingeladen. Die zahlreich Erschienenen folgten dem Referat und der anschließenden Diskussion mit Spannung. Von Uta Mader berlin.freidenker.org 03.09. 2015

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Erstellt: 10.12.2014 - 18:56  |  Geändert: 27.08.2026 - 12:09