Soziale Bewegungen in Österreich seit 1945

1. Auflage 17.07.2026 , Deutsch

Die Besetzung der Arena 1976 holte ›68‹ auch in Österreich nach, sie führte Wien einen Schritt weg von der »toten Stadt«. Breite Massenbewegungen verhinderten das AKW Zwentendorf und das Kraftwerk Hainburg, zahlreiche Soziale Zentren und Hausprojekte entstanden durch Besetzungen, aber auch durch Verhandlungen. Im »Sommer der Migration« 2015 warfen Hundert tausende das die Einreise beschränkende Dublin-Regime über den Haufen.

ISBN 978-3-99136-524-2 1. Auflage 17.07.2026 32,00 Portofrei Bestellen (Buch | Softcover) Neuausgabe

Die Streiks der Studierenden hingegen brachten – auch mit riesiger Beteiligung wie 2009 »unibrennt« – kaum Erfolge. Auch die Klimabewegung wurde von Medien und Politiker : innen zu Tode gelobt und erreichte bisher wenig bis nichts. Robert Foltin analysiert die Geschichte Sozialer Bewegungen in Österreich seit Beginn der Zweiten Republik und beschreibt die gesellschaftlichen Veränderungen, die sie bewirkten oder an denen sie scheiterten.

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Autoreninfos

Robert Foltin (* 1957) ist ein österreichischer Autor. Wikipedia (DE) (11.08.2026)

Rezension zu Und wir bewegen uns noch. Zur jüngeren Geschichte sozialer Bewegungen in Österreich (2011)

Mehr als Haider und Strache: Dass es in Österreich nicht nur rechte Kräfte, sondern auch eine außerparlamentarische Linke gibt, dokumentiert Robert Foltin in einem neuen Band zu den sozialen Bewegungen des Landes. (...) Überblicksbänden Foltins, die ohne jeden Zweifel – und mit voller Berechtigung – für lange Zeit die Grundlagentexte zu jüngeren sozialen Bewegungen in Österreich bleiben werden. Für alle, die sich auch nur ansatzweise für die außerparlamentarische linke Politik Österreichs interessieren, ist ihre Lektüre unverzichtbar. Von Gabriel Kuhn kritisch-lesen.de 07.02.2012

Autoren

Erstellt: 11.08.2026 - 10:09  |  Geändert: 11.08.2026 - 10:30