Resist! Aufruf zum Widerstand
Erinnerungen eines politischen Aktivisten
Der Bestsellerautor und streitbare Umwelt- und Verbraucherschutzaktivist zieht eine nüchterne Bilanz, aber ist sich sicher:
Wir haben eine echte Chance, die Gesellschaft nachhaltig zu verändern
Thilo Bode ist einer der profiliertesten und streitbarsten Umwelt- und Verbraucherschutzaktivisten. Nach mehreren Jahren in der Entwicklungshilfe und einer Zwischenstation in einem Metallkonzern wurde er Direktor von Greenpeace. Er demonstrierte auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking und wurde verhaftet, sprach vor der UNO-Vollversammlung und trug maßgeblich dazu bei, das EU-Freihandelsabkommen TTIP mit den USA zu verhindern.
Er attackierte Lebensmittel- und Ölkonzerne und legte sich mit Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann an. Als Chef von Greenpeace und später Foodwatch verantwortete Thilo Bode Kampagnen, die ganze Branchen veränderten. Sein selbstkritischer Blick auf Erfahrungen, unbestreitbare Erfolge und bittere Fehlschläge ist zugleich ein Aufruf zum Widerstand: Die Zivilgesellschaft muss effektiver und kompromissloser werden, um die Gesellschaft nachhaltig zu verändern.
Mit Beiträgen von Stefan Scheytt.
Aus dem Inhalt
1 Entwicklungshilfe 13
Philippinen: Unter Palmen 13
Somalia: 50 Jahre Entwicklungshilfe und ein »Failed State« 19
China - der Sprung ins Industriezeitalter 30
Tunesien - Armut vor unserer Haustür 41
2 Lehrjahre im Metallkonzern 77
3 Greenpeace 85
»Geldmaschine Greenpeace« 94
Das Plagiat 99
Für Zeitschriften und Windeln: Kahlschlag im Urwald 106
Greenpeace und das Recht 114
Greenfreeze: Die Kühlschrankrevolution 119
SmILE: Gleiche Leistung, halber Verbrauch 126
Vor 30 Jahren: Greenpeace fordert Klimageld 130
Brent Spar: Die Macht der Bilder 133
Mein Weg »nach oben« 140
Protest auf dem Platz des Himmlischen Friedens 144
Greenpeace International 154
Kampagnen in Diktaturen 161
Bilanz 171
4 foodwatch 177
Scheinlösung Bio 188
»Abgespeist« und »Goldener Windbeutel« 199
foodwatch wird international 205
Die Unvollendete: Nährwertampel 212
Vom Staat geduldet: Mineralöl im Essen 223
TTIP und CETA: Freihandel ja, aber nur mit Demokratie 228
Hände weg vom Acker, Mann! 240
Geburtstagsparty im Kanzleramt 247
Bilanz 253