Im Mittelpunkt die Autoren. 25 Jahre Schöffling & Co. Chronik & Bibliographie 1994 bis 2019. Hrsg. Klaus Schöffling, verfasst mit Jessica Zeltner

"Im Mittelpunkt die Autoren" dokumentiert 25 Jahre Schöffling & Co.: alles über die Autoren, die Bücher, die Literaturpreise, über Wirkung und internationale Karrieren, Hymnen und Verrisse, Auftritte und Debüts, Wiederentdeckungen und Werkausgaben. Die Bibliographie dokumentiert die Bücher: Erstausgaben, Nachauflagen, Lizenzausgaben, Übersetzungen, Tonträger. Dazu zahlreiche Autorenfotos und Abbildungen der Buchumschläge.

ISBN 978-3-89561-898-7     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Machtwechsel. München zwischen Oktober 1918 und Juni 1919. Von Elisabeth Angermair, Andreas Heusler

Weder für die Zeitgenossen noch für die zurückblickenden Historikerinnen und Historiker bilden Revolution und Rätezeit isolierte Momentaufnahmen der bayerischen Geschichte. Die Ausrufung des "Freistaats" und die sozialistisch-kommunistischen Experimente hatten eine Vor- wie Nachgeschichte und stehen in einem weitreichenden zeitlichen Kontext.

Zehn Monate - von Oktober 1918 bis Juli 1919 - haben das Gesicht der Stadt München grundlegend verändert.

ISBN 978-3-86222-337-4     24,90 €  Portofrei     Bestellen

Bürgerwelt und Sinnenwelt. Max Webers München. Von Friedrich Wilhelm Graf und Edith Hanke

Max Weber, international bekannter Soziologe und Intellektueller, lebte nur zwölf Monate in München. Doch war es eine äußerst intensive Zeit und die Beziehung eine besondere: Bis zu seinem Tod am 14. Juni 1920 war Weber Bürger der Stadt, lehrte Gesellschaftswissenschaft, Wirtschaftsgeschichte und Nationalökonomie an der Ludwig-Maximilians-Universität und erlebte die Nachwehen der Münchner Räterepublik.

Legendär sind seine "Münchener Reden", die Weber schon vor der Sesshaftwerdung in der bayerischen Metropole hielt: "Wissenschaft als Beruf" trug er 1917 auf Einladung des Freistudentischen Bundes vor. In "Politik als Beruf" formulierte er 1919 drei Grundanforderungen an den Politiker. Dazu kamen scharfe politische Reden während des Ersten Weltkriegs.

ISBN 978-3-86222-342-8     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Arbeit ruiniert die Welt. Warum wir eine andere Wirtschaft brauchen. Von Günther Moewes

"Wie viele Viren, Dürren, Hassmails, Fluten und Orkane muss es noch geben, bis die Unverantwortlichen begreifen, dass ihre Wirtschafts- und Arbeitsideologie die Ursache ist?" Günther Moewes

In dem Buch werden 50 Wirtschafts-Kolumnen und Beiträge überarbeitet und thematisch zusammengefasst, die Günther Moewes für die Frankfurter Rundschau geschrieben hat. Der Autor beschreibt packend und allgemeinverständlich, welche verheerende Rolle Agrargifte, Mobilitätswahn, sinnlose Verpackungen und Transporte, Rüstung und andere Ergebnisse vermeidbarer und schädlicher Arbeit bei Umwelt-, Klima- und neuerdings Coronakrise spielen. Er stellt ungewohnte Zusammenhänge her und erhellt komplizierte Vorgänge durch überzeugende Bilder und Vergleiche.

ISBN 978-3-939816-74-4     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Ist die freiheitliche Weltordnung am Ende? Ein Streitgespräch. Von Niall Ferguson und Fareed Zakaria

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs prägte eine zunehmend freiheitliche Weltordnung das politische Geschehen und ermöglichte eine Ära wachsenden globalen Wohlstands und abnehmender internationaler Konflikte. Zum ersten Mal seit dieser letzten Kriegsgeneration erschüttert uns eine neue globale Realität, die nicht mehr durch feste Grenzen, klare nationale Interessen und gesicherte Handelspolitik definiert ist.
Der renommierte Geschichtsprofessor Niall Ferguson und der einflussreiche Politikberater Fareed Zakaria loten aus, wer die eigentlichen Nutznießer der Globalisierung sind und zeichnen zwei grundverschiedene Szenarien - eine aufschlussreiche und zukunftsweisende Debatte.

ISBN 978-3-312-01157-5     17,00 €  Portofrei     Bestellen

Gleichheit? Welche Gleichheit? Von Amartya Sen

Am 22. Mai 1979 hielt der spätere Nobelpreisträger und indische Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph Amartya Sen in Stanford einen Vortrag, der unser Denken über Entwicklungshilfe und Verteilungsgerechtigkeit nachhaltig erschüttern sollte: Mit Bezug auf die Gerechtigkeitstheorie des Philosophen John Rawls führte er seine These aus, dass es nicht um die Verteilung von Gütern oder Geld (z.B. in der Entwicklungshilfe), sondern um die Chancen gehen solle, die jeder einzelne zur Verwirklichung seiner Lebensträume vorfindet.

ISBN 978-3-15-019614-4     6,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Krieg der Armen. Von Éric Vuillard

Dürfen die Armen wütend sein, dürfen die an den Rand Gedrängten sich ihre Rechte erkämpfen, notfalls mit Gewalt? Luther sprach ihnen im Zuge der Bauernkriege dieses Recht ab, ein anderer Reformator jedoch schlug sich auf ihre Seite und prägte die beiden Jahre des Aufstands entscheidend. Der Drucker, Utopist, Brandredner und Theologe Thomas Müntzer hatte nicht weniger als einen Sturz der Obrigkeit im Sinn - mit religiösen wie ganz und gar weltlichen Argumenten stellte er sich dem ausbeuterischen Feudalsystem entgegen. Der Preis für seinen Mut war hoch: Für seine sozialrevolutionären Ideen wurde er bereits zwei Jahre nach Beginn der Aufstände enthauptet, doch sein Drängen nach Gerechtigkeit hat ebenso überlebt wie das Selbstverständnis der oberen Klassen, mit dem sie ihre Privilegien rechtfertigen.

ISBN 978-3-95757-837-2     16,00 €  Portofrei     Bestellen

Virus. Die Wiederkehr der Seuchen. Von Nathan Wolfe

Warum Pandemien auf dem Vormarsch sind - und wie sie sich eindämmen lassen.

Sars, Ebola, Covid-19: Immer wieder tauchen neue lebensbedrohliche Infektionskrankheiten auf und verbreiten sich in Windeseile. Nathan Wolfe warnte bereits vor Jahren: Wir müssen damit rechnen, dass es in Zukunft noch mehr werden. Aber woran liegt das? Der preisgekrönte Biologe sucht mit detektivischem Spürsinn nach den Erregern rätselhafter Seuchen - in hochmodernen Forschungslabors ebenso wie im zentralafrikanischen Dschungel und auf den Wildtiermärkten Ostasiens. In diesem Buch erklärt er, wie, wo und warum Pandemien wie Corona ausbrechen. Und er stellt sein revolutionäres Konzept vor, mit dem wir sie künftig vorhersagen und verhindern können, statt nur auf sie zu reagieren.

ISBN 978-3-499-62692-0     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Solidarität und Skepsis. Flucht, Migration, arbeitsweltliche Umbrüche und politische Entwurzelung. Von Ulrich Brinkmann, Maren Hassan-Beik, Javier Pato Otero und Lukas Zappino

Die Wahlerfolge rechtspopulistischer Parteien - auch und gerade unter Arbeiter/innen - haben zu intensiven Debatten in Gesellschaft, Gewerkschaften und Betrieben geführt. Im Fokus steht dabei, warum nicht die politische Linke von der Verschiebung profitiert, welche Folgen dieser Wandel für die praktische Solidarität hat und ob es einen Zusammenhang zu neuen arbeitsweltlichen Zumutungen oder gesellschaftlichen Abstiegserfahrungen gibt.

Die Befragungsstudie der TU Darmstadt stellt "engagierte Gewerkschafter/innen" ins Zentrum: Als informelles Scharnier zwischen Hauptamtlichen und Mitgliedern sind sie besonders sensibel für drängende Themen und wirken als Sprachrohr in beide Richtungen. Diese bislang kaum beachtete Gruppe wurde mit einem Mix aus quantitativen und qualitativen Methoden erforscht.

ISBN 978-3-96488-016-1     16,80 €  Portofrei     Bestellen

Was für ein Wunder. Von James Noël

Port-au-Prince, 12. Januar 2010, Tag des verheerenden Erdbebens in Haiti, das sich dieses Jahr zum zehnten Mal jährt. Ein Überlebender, der sich Bernard nennt, begegnet Amore, einer Neapolitanerin, die für eine NGO arbeitet. Liebe auf den ersten Blick. Um dem Chaos der zerstörten Stadt zu entkommen und um Bernard zu helfen, schlägt Amore ihm eine Reise nach Rom vor. Ein poetischer Roman voll bissigem Humor über Liebe, Sex, Verwirrung, Irrsinn und die absurden Seiten der internationalen Hilfe in einer rhythmischen, magisch-kreativen Sprache, der seinen Titel zu Recht trägt.

ISBN 978-3-940435-32-3     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Seiten