"Die erschreckenden Lehren aus 250 Jahren amerikanischer Geschichte. Ich habe die letzten 51 der 250 Jahre Amerikas miterlebt. Die meiste Zeit davon war ich der Überzeugung, dass die Vereinigten Staaten unheilbar krank sind. Und doch hätte ich mir nie ganz vorstellen können, dass die USA einmal dort stehen würden, wo sie heute sind. Das war ein Versagen meiner Weitsicht, denn Amerika mit seinen 250 Jahren ist meiner Einschätzung nach genau dort, wo es hingehört. Es ist eine Nation, die verdorben ist, ein Land, das von seiner Vergangenheit vergiftet ist – und noch mehr durch das klägliche Versagen, sich damit auseinanderzusetzen." Von Nick Turse Globalbridge 06.07.2026
USA (Thema)
Ein Psychiater mit wechselnden Namen (Talbert, Traven, Travis...) wird verfolgt von Bildern und Ereignissen der späten 1960er-Jahre - dem Attentat auf John F. Kennedy, dem Tod Marilyn Monroes, dem Vietnamkrieg - und imaginiert sich dabei selbst als Attentäter, Pilot, Unfall- opfer... Innere und äußere Realitäten, Wissenschaft und Fiktion, Technik und Pornographie verbinden sich zu obsessiven Visionen einer in Gewaltkonstellationen und massenmedialer Zerstückelung pervertierten Welt.
Die bewegende Lebensgeschichte von Virginia Roberts Giuffre - der Frau, die den Mut hatte, Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell die Stirn zu bieten.
Virginia Roberts Giuffre wurde weltweit bekannt als die wohl mutigste Stimme unter den Opfern von Epstein und Maxwell: Sie war es, die an die Öffentlichkeit ging und dadurch letztlich beide Serientäter ins Gefängnis brachte. Ihr Foto mit Prinz Andrew besiegelte dessen gesellschaftlichen Absturz. Doch ihre Geschichte wurde nie vollständig und in ihren eigenen Worten erzählt - bis jetzt.
»Are we Rome?«
Die Identifizierung mit Rom und dessen Legitimationsformeln politischer Herrschaft, aber auch das Menetekel vom Untergang der Römischen Republik zählen seit dem 18. Jahrhundert zu den Narrativen US-amerikanischer Selbstverständigung. Neu ist jedoch die Vielfalt, mit der zuletzt in den USA die einst antiimperialistische Projektion auf das republikanische Rom durch Aufwertungen des früher verhassten Imperium Romanum relativiert wurde, um daraus – so kann es diese Studie zeigen – zustimmungsfähige Imperiumsvisionen zu schöpfen.
Bürgerkriegsähnliche Zustände in L.A. und mittendrin eine tote Journalistin. Die einzige Spur: eine Patronenhülse am Tatort.
1992 eskalieren Proteste in den Straßen von Los Angeles, die Stadt versinkt im Chaos. In einer abgeschiedenen Gasse wird die Leiche der dänischen Kriegsberichterstatterin Anneke Jespersen gefunden. Todesursache: ein Kopfschuss aus nächster Nähe. Detective Harry Bosch sichert den Tatort inmitten der Aufstände. Die Indizien sind rar, einzig eine Patronenhülse hat der Täter zurückgelassen. Der Fall bleibt ungelöst, doch an Bosch nagt ein Gedanke, der zur Überzeugung wird: Jespersen war kein zufälliges Opfer.
Der amerikanische Ökonom Jeffrey Sachs zeigt Friedrich Merz Wege auf, wie Diplomatie den Krieg in der Ukraine beenden könnte. Der Brief im Wortlaut:
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz,
Sie haben wiederholt von Deutschlands Verantwortung für die europäische Sicherheit gesprochen. Diese Verantwortung lässt sich nicht durch Parolen, selektive Erinnerung oder die Normalisierung von Kriegsrhetorik ersetzen. Sicherheitsgarantien sind keine Einbahnstraßen. Sie wirken in beide Richtungen. Dies ist weder ein russisches noch ein amerikanisches Argument; es ist ein Grundprinzip der europäischen Sicherheit, das explizit in der Schlussakte von Helsinki, dem OSZE-Rahmen und jahrzehntelanger Nachkriegsdiplomatie verankert ist.
Die Nationale Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten vom November 2025 wurde unter der zweiten Amtszeit von Präsident Trump veröffentlicht. Die Strategie stellt eine grundlegende Neuausrichtung der amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik dar, die auf dem Leitprinzip „America First“ basiert. Sie kritisiert frühere Strategien nach dem Kalten Krieg als fehlgeleitet, unfokussiert und schädlich für die nationale Stärke Amerikas.
In Band 2 von Eine Nation unter Erpressung wird dem Aufstieg von Jeffrey Epstein und seinen engsten Vertrauten, wie Leslie Wexner und Ghislaine Maxwell, nachgegangen. Whitney Webb beleuchtet eindrucksvoll, wie diese Figuren in ein weites Netz von organisiertem Verbrechen und geheimdienstlichen Aktivitäten verwoben sind. Besonders im Fokus stehen ihre weitreichenden Verbindungen zu Geheimdiensten und Spionagetätigkeiten sowie deren Rolle bei der systematischen Untergrabung amerikanischer Institutionen.
Johannes Gottstein flieht 1796 aus Deutschland nach New York. Der junge Pfarrer war zu freigeistig, wurde exkommuniziert. In den frisch gegründeten USA soll «John» eine Expedition des vermögenden Oliver Hancock begleiten, der ein rätselhaftes Tier aufspüren will, von dem man bisher nur Knochen findet: das «American Incognitum», ein Mammut, das in einem unzugänglichen Landstrich lebt, und dessen Entdeckung Reichtum, ja ewigen Ruhm verheißt.
Wer die aktuelle Lage im Nahen Osten verstehen will, braucht einen neuen Blick auf dessen Geschichte.
In den Nachrichten erscheint der Nahe Osten oft als ewiger Krisenherd, wo Konflikte mit unerbittlicher Gewalt ausgetragen werden und niemand Kompromisse machen will. In einer Reise durch 3000 Jahre Geschichte hinterfragt Daniel Gerlach dieses trügerische Bild und zeigt zugleich, wie es entstanden ist. Der Nahost-Experte erzählt, wie Konflikte von außen in die Region hineingetragen oder durch externe Akteure verstärkt wurden.
An international history of US foreign relations in the early years of the Cold War, this book reassesses the aims and influence of the American policies of 'containment' and 'rollback' in Soviet-backed communist East Germany, in light of newly declassified documents.