Aktuell
Eine Biografie des legendären Historikers Howard Zinn, die sein Leben und Werk als progressive Ikone und Vordenker vor dem Hintergrund der Zeit beleuchtet, die ihn und die Vereinigten Staaten von Amerika prägte.
Vom Kolumnisten des Magazins „The Nation“ und New-York-Times-Bestsellerautor Dave Zirin.
Seit über 65 Jahren läuft die US-Kriegsmaschinerie auf Autopilot. Seit dem Zweiten Weltkrieg wurden wir darauf konditioniert, Amerikas Motive für den „Export“ von Demokratie als ehrenhaft, ja sogar edel, zu betrachten.
In diesem aufrüttelnden und provokanten Buch argumentiert William Blum, ein führender Kritiker der US-Außenpolitik und Autor des kontroversen Bestsellers „Rogue State“, dass nichts weiter von der Wahrheit entfernt sein könnte.
Weimar: Heimat der deutschen Hochkultur und Epizentrum der Nazi-Barbarei. Wie kein anderer Ort im Land steht Weimar für Licht und Dunkelheit, für das Trauma des 20. Jahrhunderts, das Scheitern der Demokratie.
Die renommierte Historikerin und Bestsellerautorin Katja Hoyer versteht es glänzend, Geschichte lebendig werden zu lassen. In ihrem neuen Buch erzählt sie die Geschichte und die Geschichten der Menschen von Weimar - der berühmten und der unbekannten - und zeigt, wie individuelle und gemeinschaftliche Entscheidungen eine Demokratie aufrechterhalten, aber auch zerstören können.
Kathrin Fischer, Host des Podcasts »Erschöpfung statt Gelassenheit«, setzt sich kritisch mit dem Achtsamkeits- und Selbstfürsorgetrend auseinander.
Meditation, Journaling, Atemübungen – immer mehr Menschen nutzen Achtsamkeitspraktiken als Zuflucht vor den Krisen unserer Zeit. Doch statt zu mehr Ruhe und innerer Stärke zu führen, treiben diese Techniken nicht selten noch tiefer hinein in das Hamsterrad aus Selbstoptimierung und Erschöpfung. Achtsamkeit ist längst nicht mehr bloß eine persönliche Praxis, sondern hat sich zur Ideologie entwickelt, die gesellschaftliche Missstände individualisiert, negative Gefühle als unzulässig darstellt und die Gesellschaft weiter spaltet.
Ein Pulverfass mitten in Europa: Die erste geopolitische Live-Analyse des kritischen Jahres 2026
Das Jahr 2026 markiert eine historische und hochgefährliche Zäsur für den europäischen Kontinent. Mit dem realen Aufbau und der permanenten Stationierung der deutschen Panzerbrigade 45 in Litauen stehen erstmals seit den dunkelsten Kapiteln des Zweiten Weltkriegs wieder dauerhaft schwere deutsche Kettenverbände an der Grenze des ehemaligen sowjetischen Raums. Während die westliche Öffentlichkeit diesen beispiellosen Schritt als rein defensiven Schutzschirm und notwendige Vorwärtsverteidigung für das Baltikum versteht, löst er im russischen Generalstab existenzielle Alarmglocken aus. Für Moskau ist die deutsche Präsenz eine aggressive Einkreisung und eine gezogene Waffe vor der eigenen Haustür.
Das Buch „Im Namen der Thora: Die jüdische Opposition gegen den Zionismus“ (erstmals erschienen 2004, auf deutsch 2019) beschäftigt sich mit einem oft wenig bekannten historischen und theologischen Konflikt innerhalb des Judentums: der Ablehnung des Zionismus durch orthodoxe und strengreligiöse Juden.
Das Werk beleuchtet eine Perspektive, die im öffentlichen und politischen Diskurs über den Nahen Osten oft in den Hintergrund tritt, und differenziert zwischen der religiösen Identität des Judentums und der politischen Ideologie des Zionismus.
Störfall Eichmann: Bonn und die Jerusalem-Operation des BND
Konrad Adenauer sah im Eichmann-Prozess eine Bedrohung für das Ansehen der Bundesrepublik, wo viele Funktionseliten des NS-Staats wieder Einfluss gewonnen hatten. Kanzleramtschef Hans Globke, der im Kernbereich der rassistischen Agenda aktiv gewesen war und sich nach 1945 zum heimlichen Widerstandskämpfer stilisierte, musste mögliche Enthüllungen am meisten fürchten. Also ließ er das Büro der Verteidigung vom BND unterwandern, der dann minutiös über die Verfassung des Judenmörders und die Strategie seines Anwalts berichtete, ja sie sogar beeinflusste. Der Autor zieht das Panorama einer Vergangenheit auf, der keineswegs mit »Verdrängung«, sondern mit aktiver Abwehr begegnet wurde.
Ein unverzichtbares Buch für alle, die nicht nur wohnen, sondern die Zukunft unserer Gesellschaft verstehen und aktiv mitgestalten wollen.
Wohnen ist ein Grundrecht – es geht nicht nur um Quadratmeter, sondern um ein fehlendes oder unpassendes Zuhause, was die individuelle Identitätsfindung erschwert. Wenn der Erwerb von Wohneigentum zur reinen Glückssache und Frage der Herkunft wird, verliert das Versprechen von sozialem Aufstieg seine Glaubwürdigkeit, und das Vertrauen auf eine bessere Zukunft schwindet.
Die Bundesrepublik befindet sich mitten in einer "Zeitenwende" und steht vor tiefgreifenden Umbrüchen.
In Politik und Medien kursieren viele irreführende Interpretationen der jüngeren Wirtschafts- und Sozialgeschichte, aus denen Handlungsempfehlungen für die Zukunft abgeleitet werden. Die Feinde der Demokratie zeichnen düstere Bilder und fordern radikale Veränderungen. Umso wichtiger ist es, eine nüchterne Bilanz der sozioökonomischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte vorzunehmen. Das neue Buch des renommierten Wirtschaftshistorikers Hartmut Berghoff bietet eine faktenbasierte Bilanz der Leistungen und Probleme der frühen Berliner Republik.
Bern 2048 Die Beauftragte des Bundesrats für die Abwicklung der Schweizerischen Eidgenossenschaft präsentiert ihren Schlussbericht. Längst hat man aufgehört, an die Notwendigkeit eines Staates zu glauben.
Es ist ein entspannter Rückblick auf eine Leidensgeschichte, die 1848 mit einem Staatsstreich begann und jetzt, 200 Jahre später, vorbei ist. Heute weiss man: Der Staat war nie die Lösung, er war das Problem.





