Achtsam geht die Welt zugrunde
Wie die Ideologie der Achtsamkeit gesellschaftlichen Wandel blockiert
Kathrin Fischer, Host des Podcasts »Erschöpfung statt Gelassenheit«, setzt sich kritisch mit dem Achtsamkeits- und Selbstfürsorgetrend auseinander.
Meditation, Journaling, Atemübungen – immer mehr Menschen nutzen Achtsamkeitspraktiken als Zuflucht vor den Krisen unserer Zeit. Doch statt zu mehr Ruhe und innerer Stärke zu führen, treiben diese Techniken nicht selten noch tiefer hinein in das Hamsterrad aus Selbstoptimierung und Erschöpfung. Achtsamkeit ist längst nicht mehr bloß eine persönliche Praxis, sondern hat sich zur Ideologie entwickelt, die gesellschaftliche Missstände individualisiert, negative Gefühle als unzulässig darstellt und die Gesellschaft weiter spaltet.
Scharfsinnig seziert Kathrin Fischer in ihrem augenöffnenden Buch den Achtsamkeitstrend und plädiert dafür, sich nicht länger ins Private zurückzuziehen, sondern gemeinsam eine gerechtere Zukunft zu gestalten.
»Ein glänzendes Stück Aufklärung.« Harald Welzer
Podcast Erschöpfung statt Gelassenheit
Pressestimmen
»Ein Aufruf, endlich die Yogamatte zur Seite zu legen, um politisch zu gestalten.« Platz 3 auf der Sachbuchbestenliste von ZDF, Deutschlandfunk Kultur und Die Zeit im Mai 2026
»In seiner Klarheit und Besonnenheit höchst anregend.« Joseph Hanimann, 16.05.2026, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Ist Achtsamkeit wirklich so gut und immer was Positives? Kathrin Fischer hat Zweifel und darüber ein Buch geschrieben.« Deutschlandfunk Kultur Studio 9, 21.04.2026
»Mit Achtsamkeitsritualen grenzt sich eine verunsicherte Mittelschicht von real existierenden Problemen ab – und fühlt sich dabei auch noch moralisch überlegen. Das hat Folgen.« Tagesspiegel, 20.04.2026.
»Relevant, pointiert und durchaus unangenehm, so kann man die Lektüre zusammenfassen . Mit ihrem Buch hält Kathrin Fischer insbesondere der Mittelschicht einen Spiegel vor, der kein vorteilhaftes Bild von unserer gesellschaftlichen Handlungsfähigkeit zeigt.« Anne-Kathrin Weber, Deutschlandfunk Andruck, 06.07.2026
»Kathrin Fischers Fazit ist eindeutig: Ja zur Achtsamkeit als individuelle Praxis: zur Selbstregulation, bei Krankheit, zur Linderung von Stress, Angst und Erschöpfung. Nein zur Achtsamkeit als umfassende Ideologie, die alle Probleme ins Innere verlagert und politische, soziale und ökonomische Ursachen ausblendet.« Nicole Köster, SWR1 Leute, 21.07.2026
Quelle der und weitere Pressestimmen: Hanser (19.09.2026)
