Trügerischer Wohlstand
Eine Wirtschaftsgeschichte der Berliner Republik seit 1990

Die Bundesrepublik befindet sich mitten in einer "Zeitenwende" und steht vor tiefgreifenden Umbrüchen.

In Politik und Medien kursieren viele irreführende Interpretationen der jüngeren Wirtschafts- und Sozialgeschichte, aus denen Handlungsempfehlungen für die Zukunft abgeleitet werden. Die Feinde der Demokratie zeichnen düstere Bilder und fordern radikale Veränderungen. Umso wichtiger ist es, eine nüchterne Bilanz der sozioökonomischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte vorzunehmen. Das neue Buch des renommierten Wirtschaftshistorikers Hartmut Berghoff bietet eine faktenbasierte Bilanz der Leistungen und Probleme der frühen Berliner Republik.

ISBN 978-3-406-84561-1 1. Auflage 20.03.2026 34,00 Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

"Trügerischer Wohlstand" ist die erste wirtschaftshistorische Analyse der Geschichte der Berliner Republik von der Wiedervereinigung bis zur Gegenwart. Hartmut Berghoff benennt darin ihre Stärken, aber auch gravierende Fehlentwicklungen. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass Erfolge die alten Strukturen verfestigten und notwendige Neuaufbrüche verhinderten. Die Bundesrepublik wurde zu einem Land der Widersprüche. 

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Pressestimmen

 „Der Historiker Hartmut Berghoff sagt, warum die Politik so mutlos – und es für Abgesänge auf die deutsche Wirtschaft trotzdem zu früh ist ... beschreibt eine Nation, die erstaunlich erfolgreich blieb – und womöglich genau deshalb nicht zu tiefgreifenden Veränderungen bereit ist.“ Spiegel, Benjamin Bidder

„Geschichtsschreibung und Gegenwartsdiagnose ... eine umfassende, zugleich differenzierte und klar strukturierte Darstellung der unmittelbaren Vorgeschichte unserer Gegenwart, die die Lektüre lohnt.“ Deutschlandfunk Andruck, Winfried Dolderer

„Hartmut Berghoff seziert Deutschlands aktuelle Wirtschaftspolitik ... zwischen historischer Analyse und Debattenbeitrag für die Reform des Wirtschaftsstandortes Deutschland lesen.“ Süddeutsche Zeitung, Dietmar Süß

„ ... eine material- und detailreiche Wirtschaftsgeschichte der ersten drei Jahrzehnte der Berliner Republik ...“ Frankfurter Allgemeine Zeitung, Gerald Braunberger

„Hartmut Berghoff zieht Bilanz ... Benennt Stärken, hat aber auch gravierende Fehlentwicklungen herausgearbeitet.“ SWR1 Leute, Jens Wolters

„Rundum dringend zu empfehlen“ Das Parlament, Stephan Balling

„Über versäumte Reformen, politische Bequemlichkeit – und darüber, warum Deutschlands Probleme lösbar wären, wenn die Politik mehr Risiko wagen würde.“ Handelsblatt, Sven Prange

Autoreninfos

Hartmut Berghoff (* 1960) ist Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Göttingen. Von 2008 bis 2015 hat er das Deutsche Historische Institut in Washington D.C. geleitet. Er war Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin und hat Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte in Harvard, Paris, Henley, Zürich und an der University of California in San Diego wahrgenommen. Penguin Verlag (11.06.2026)

Wikipedia (DE): Hartmut Berghoff

Erstellt: 17.09.2026 - 06:50  |  Geändert: 17.09.2026 - 06:57