"Die erschreckenden Lehren aus 250 Jahren amerikanischer Geschichte. Ich habe die letzten 51 der 250 Jahre Amerikas miterlebt. Die meiste Zeit davon war ich der Überzeugung, dass die Vereinigten Staaten unheilbar krank sind. Und doch hätte ich mir nie ganz vorstellen können, dass die USA einmal dort stehen würden, wo sie heute sind. Das war ein Versagen meiner Weitsicht, denn Amerika mit seinen 250 Jahren ist meiner Einschätzung nach genau dort, wo es hingehört. Es ist eine Nation, die verdorben ist, ein Land, das von seiner Vergangenheit vergiftet ist – und noch mehr durch das klägliche Versagen, sich damit auseinanderzusetzen." Von Nick Turse Globalbridge 06.07.2026
USA (Thema)
Israel befindet sich im Krieg. Der Terrorangriff der radikal-islamischen Hamas ist für Israel die größte Katastrophe der letzten Jahrzehnte und vorläufiger, tragischer Höhepunkt des lange andauernden Konflikts. Die grausamen Anschläge haben über Tausend Zivilistinnen und Zivilisten das Leben gekostet. Schlagartig hat sich mit dem Krieg auch der Blick auf Israel gewandelt.
Stand vor kurzer Zeit noch die geplante Justizreform der rechtskonservativen und in Teilen rechtsextremen Regierung im Fokus, und damit die Frage, ob Israel noch ein demokratischer Staat bleiben würde, schwankt die Aufmerksamkeit zwischen den Polen der unbedingten und uneingeschränkten Solidarität für Israel und der kritischen Analyse des weiteren Kriegsverlaufs und seiner Folgen für die palästinensischen Zivilisten.
Patrick Bateman sieht gut aus, ist gut erzogen und intelligent. Tagsüber sitzt er in seinem Büro in der Wall Street und vergrößert seinen Reichtum. Seine Nächte hingegen verbringt er auf unfassbare Weise. Er ist ein Serienmörder und lebt seinen ganz eigenen amerikanischen Traum.
»Eine literarische Markierung des ausgehenden 20. Jahrhunderts.« Hubert Winkels, Frankfurter Rundschau
Das Entsetzen der Weltöffentlichkeit war groß, als am 31. August 1946 in der Zeitschrift The New Yorker eine Reportage erschien, deren Titel Hiroshima an das lang ersehnte Ende des Krieges erinnerte, aber zugleich die Schrecken einer neuen Zeit heraufbeschwor.
Ihr Autor, John Hersey, war kein Unbekannter: Er hatte 1945 für seinen ersten Roman den Pulitzer-Preis gewonnen, nachdem er seine schriftstellerische Laufbahn als Sekretär und Chauffeur von Sinclair Lewis und als Kriegsreporter begonnen hatte. Im Mai 1946 reiste er nach Japan, um über die Folgen des Atombombenabwurfs zu recherchieren. Bei seinen Nachforschungen stieß er auf erheblichen Widerstand von Seiten der amerikanischen Behörden. Trotzdem gelang es ihm, sechs Überlebende des 6. August 1945 zu befragen. Was er von ihrem Schicksal erzählte und wie er es tat, war in seiner ganzen Nüchternheit so erschütternd und berührend, dass der Text nicht wie geplant in Fortsetzungen, sondern in seiner vollen Länge von rund 31.000 Wörtern in einer einzigen Ausgabe erschien.
»Nachbarn« ist eines jener seltenen Werke in der Literatur, die ihre Zeit einfangen und ihr doch weit voraus sind. Diane Oliver erkundet darin die sich wandelnden sozialen Umstände: Beäugt von den Nachbarn, fragen sich Ellie und ihre Familie, ob es richtig ist, den kleinen Bruder morgen als einziges Kind auf die Schule der Weißen zu schicken. Ein Paar wird durch rassistische Übergriffe dazu getrieben, im Wald zu leben, und entwickelt eine mörderische Wut. Meg heiratet einen Schwarzen, doch die Liebe fordert über die Grenzen der Hautfarbe ihren Preis.
Gibt es einen Unterschied zwischen dem, was für die Gesellschaft am besten ist, und dem, was das Individuum braucht?
Make America Hate Again
Bernd Greiner analysiert die Wurzeln von Trumps Macht
Was ist bloß mit den USA los? Woher kommt das Gift im politischen Betrieb? Das Lügen, Denunzieren und Dämonisieren, der Hass auf Minderheiten und die Unerbittlichkeit gegenüber den Schwachen? Wie konnte die Weißglut zur politischen Betriebstemperatur werden? Donald Trump und sein MAGA-Movement haben Wurzeln, die weit zurückreichen ins «amerikanische Jahrhundert». Dieses Buch legt sie frei.
Die im Laufe eines Jahrhunderts entstandenen Verbindungen zwischen Krieg und Medien sind lang und tief. Wie dieses Buch zeigt, war die Geschichte des Krieges und seine Erzählung ein Kampf um die öffentliche Wahrnehmung. Die Auswahl, welche Geschichten erzählt und welche ignoriert werden, trägt dazu bei, vergangene Schlachten zu rechtfertigen und zukünftige Kriege sicherzustellen. Narrative von Protest und Schmerz, Niederlage und Leid, Schuld und Missbrauch finden inmitten der kraftvollen Mythen von Krieg und Heldentum kaum Gehör.
Forged over the course of a century, the connections between war and media run long and deep. As this book reveals, the history of war and its telling has been a battle over public perception. The selection of which stories are told and which are ignored helps justify past battles and ensure future wars. Narratives of protest and pain, defeat and suffering, guilt and abuse struggle to be heard amid the empowering myths of war and heroism.
Ein Tatsachenthriller vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs
Am 8. September 2022 sticht von Rügen aus eine in die Jahre gekommene Segeljacht in die Ostsee. An Bord: fünf Männer, eine Frau und schweres Tauchgerät. Zweieinhalb Wochen später detonieren Sprengladungen an drei von vier Strängen der Nord-Stream-Pipelines. Die Druckwellen registrieren Seismografen in ganz Skandinavien. Die Bilder der Methangasblasen an der Meeresoberfläche gehen um die Welt.
Oliver Schröm und Ulrich Thiele rekonstruieren den Anschlag aus über hundert vertraulichen Gesprächen mit Ermittlern, Geheimdienstmitarbeitern, Ministern und früheren Regierungschefs, diesseits und jenseits des Atlantiks.
»Ein psychologisches Meisterwerk über Rassentrennung, Zivilcourage und über das Erwachsenwerden« (Der Sonntag) - heute aktueller denn je
Jedes Jahr reist Jean-Louise Finch aus dem mondänen, aufgeklärten New York zurück in ihre Heimatstadt Maycomb im Süden der USA, um den Sommer bei ihrer Familie zu verbringen. Doch diesmal ist etwas anders als sonst: In dem beschaulichen Städtchen breiten sich Rassenunruhen aus, und Jean-Louise wird fassungslos Zeugin, wie ihr Vater Atticus in der ersten Reihe steht.
Der zeitlose Klassiker jetzt als wunderschön illustrierte Graphic Novel - bereit, um von einer neuen Generation entdeckt zu werden.
Amerika in den 30er Jahren. In die idyllische Südstaaten-Kindheit der achtjährigen Scout und ihres älteren Bruders Jem drängt sich die brutale Wirklichkeit aus Vorurteilen und Rassismus. Scouts Vater Atticus, ein menschenfreundlicher Anwalt, soll den schwarzen Landarbeiter Tom Robinson verteidigen, der angeblich ein weißes Mädchen vergewaltigt hat.
Ein zeitloser Klassiker über Rassismus, Gerechtigkeit und das Erwachsenwerden im Süden der USA der 1930er Jahre.
In Wer die Nachtigall stört ... zeichnet Harper Lee ein einfühlsames Porträt einer idyllischen Kindheit, die von der brutalen Realität von Vorurteilen und Rassismus überschattet wird. Die achtjährige Scout und ihr älterer Bruder Jem wachsen behütet in Alabama auf, doch als ihr Vater Atticus, ein integrer Anwalt, die Verteidigung eines schwarzen Landarbeiters übernimmt, der fälschlicherweise der Vergewaltigung eines weißen Mädchens beschuldigt wird, drängt sich die hässliche Wirklichkeit in ihr Leben.