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Dieses Dokument analysiert die zentralen Thesen und Diskussionen der Ausgabe 345 der Zeitschrift Das Argument. Es untersucht die Rekonfiguration des kapitalistischen Weltsystems, die Verknüpfung von Imperialismus und Faschisierung sowie die spezifischen Entwicklungen in der EU, Deutschland und den USA.
Dieser Beitrag basiert auf der Videoaufzeichnung „DAS ARGUMENT 345: "Imperialismen nach außen, Faschisierung im Innern?" | Autor:innen im Gespräch" und wurde mithilfe von NotebookLM (Gemini Notebook) erstellt.
A sweeping overview of civil resistance movements around the world that explains what they are, how they work, why they are often effective, and why they can fail.
Ein umfassender Überblick über zivile Widerstandsbewegungen weltweit, der erklärt, was sie sind, wie sie funktionieren, warum sie oft erfolgreich sind und warum sie scheitern können.
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Für westliche Beobachter gleicht China oft einer „Black Box“ – einem undurchsichtigen Monolithen, den wir wahlweise durch die Linse systemischer Bedrohung oder exotischer Fremdheit betrachten. Doch wer die gängigen Schlagzeilen beiseitelegt und tief in die internen Diskurse eintaucht, erkennt: Die Realität in der Volksrepublik ist weitaus nuancierter, pluralistischer und ideologisch lebendiger, als unsere Stereotypen es zulassen. Unser Bild ist oft eine Projektion eigener Ängste, während die tatsächliche Dynamik vor Ort auf einer tiefen historischen Verwurzelung und einer hochkomplexen politischen Praxis basiert. Um Peking heute zu verstehen, müssen wir die Komfortzone unserer Narrative verlassen und die Logik des Systems von innen heraus betrachten.
Dieser Beitrag basiert auf der Videoaufzeichnung „Does Xi Jinping HATE the Cultural Revolution?" und wurde mithilfe von NotebookLM (Gemini Notebook) erstellt.
Von Faschisierung ist einmal mehr allerorten die Rede. Doch wenn der Faschismus nicht gleich externalisiert und nur in Russland, dem Nahen Osten oder den Vereinigten Staaten verortet wird, bleibt seine Erklärung meist psychologistisch verkürzt.
»Das Argument 345« möchte dieser doppelten Konjunktur etwas entgegensetzen. Nicht nur fokussiert es in seinen Faschisierungsanalysen neben den USA auf Europa, die vermeintliche Trutzburg der Menschenrechte; vor allem rückt es den Hintergrund der Faschisierungen zu Hause – die weltweite Renaissance der Imperialismen – in den Fokus.
Unter dem umgekippten Boot am Strand herrschte ein Friede, den Nuara mit ihrem Kind für nichts in der Welt eingetauscht hätte. Sie hat sich hier versteckt, um nicht von der Küstenwache entdeckt zu werden. Die Schreie des Babys drohten sie und die Gruppe Flüchtlinge, die gemeinsam am Strand von Tanger auf das Boot des Schleppers warten, zu verraten - so kurz vor dem Ziel, der Festung Europa.
Aufrüstung als Abschreckung
In ein 'stählernes Stachelschwein' solle man die Ukraine - auch über den gegenwärtigen Krieg hinaus - verwandeln, befand EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen 2025. Auch Taiwan und Südkorea sollten - schon zu Zeiten des Kalten Krieges - mit einer ähnlichen 'Stachelschwein'-Rolle als 'Bollwerke des Westens' fungieren.
Pointiert zeichnet Luciano Canfora Entwicklungslinien nach und erinnert auch an oft übersehene Aspekte der Geschichte:
"Auslöschung" ist Thomas Bernhards letzter großer Roman. Es ist die Niederschrift des Erzählers Franz-Josef Murau, der über den Ort seiner Herkunft schreibt, um ihn auszulöschen.
Dieser Herkunftskomplex nimmt seinen Anfang in Schloß Wolfsegg. Das ist der Ort, wo Murau aufgewachsen ist, und den er endgültig verlassen und vergessen will. Er beginnt zu schreiben, um einen radikalen Kahlschlag zu vollenden.
Über eine unglückliche Kindheit
Die Schande einer unehelichen Geburt, die Alltagssorgen der Mutter und ihr ständiger Vorwurf: Du hast mein Leben zerstört! überschatten Thomas Bernhards Kindheitsjahre. Ein wahres Martyrium begann mit dem Eintritt in die Schule, in der sich der begabte Junge von Anfang an langweilte. Es waren Jahre fern der Idylle, wenn auch nicht ohne Augenblicke des Hochgefühls. Und es war die Zeit des Nationalsozialismus und des Krieges.
Der vierte Band Die Kälte beginnt mit der Groteskversion eines für Bernhards Werk charakteristischen Vorgangs: der mühevollen Integration eines sich von allem ausgeschlossen fühlenden Einzelnen in eine Menschengruppe, in diesem Fall als tuberkulosekranker Patient der Lungenheilstätte Grafenhof. Das Leben wird dort von Bernhard als Strafvollzug, der Berg, das Heukareck als Schicksalswand aufgefasst, als unüberbrückbare Felswand.
Ein unerbittlicher Beobachter seiner selbst und seiner Umgebung.
Nicht einmal achtzehnjährig wurde Thomas Bernhard im Jahre 1949 aus seinem musikalischen Studien durch eine schwere Krankheit herausgerissen. Er versinkt im stumpfen Weiß der Krankenhaussäle, dem geschulten Blick des Personals ausgeliefert, das ihn zielsicher unter die Sterbenden einordnet.





