Aktuell
Macht und Gewalt sind Gegensätze
In diesem Essay zeigt sie die Abgrenzungen und Überschneidungen der politischen Schlüsselbegriffe Macht und Gewalt. Sie analysiert die theoretischen Begründungen von Gewalttätigkeit und die gewalttätigen Aktionen in Vietnam, in den Rassenkonflikten der USA und bei den Studentenrevolten in aller Welt. Die alte Theorie von Krieg und Gewalt als Ultima ratio der Macht wurde - wenigstens im zwischenstaatlichen Bereich - durch die Kernwaffen ad absurdum geführt. Hannah Arendt formuliert scharf und provozierend aus unserer Wirklichkeit gewonnene Erkenntnisse über die Funktionen von Macht und Gewalt in der Politik.
Warum ich bleibe, wo man streiten und gemeinsam anpacken muss!
Ein Plädoyer gegen Schwarz-Weiß-Denken und für den Versuch eines Miteinanders, wenn die Gegensätze unüberwindbar scheinen. Keine einfachen Antworten, aber ein offenherziger und selbstkritischer Versuch, herauszufinden, was jetzt noch einen Unterschied machen könnte.
Erdheims Interesse an der gesellschaftlichen Produktion von Unbewußtheit bewog ihn zunächst, Freuds sozialen und kulturellen Standort zu untersuchen. Welche Position muß man einnehmen, um das Unbewußte wissenschaftlich erfassen zu können? Am Beispiel der aztekischen Menschenopfer beschäftigt sich Erdheim dann mit der zerstörerischen Seite zivilisatorischer Prozesse. Anknüpfend an Lévi-Strauss' Unterscheidung zwischen »kalten« und »heißen« Kulturen entwickelt Erdheim eine Theorie der Anachronizität sozialer Strukturen. Im Schlußkapitel befaßt sich Erdheim mit der unbewußten Innenseite der Macht.
Der Pünder-Vermerk und die Finanzierung der NSDAP aus dem Ausland
Das ist der Untertitel dieser neuen Arbeit des Historikers Stefan Scheil. Er geht darin einer Frage nach, die erstaunlicherweise nicht beantwortet ist: Wer finanzierte den enorm aufwendigen Parteiapparat und den teuren Wahlkampf der NSDAP in den Jahren vor der Übernahme der Regierungsgeschäfte Anfang 1933? Weder die Mitgliedsbeiträge noch die Spenden, die innerhalb Deutschlands eingeworben werden konnten, reichten auch nur annähernd hin.
Zerstört KI die Kunst? Macht sie uns alle arbeitslos? Die Vorbehalte gegen KI sind riesig, die Debatte bewegt sich oft nah am Weltuntergang. Die Chancen sind allerdings ebenso riesig, wenn man sie denn vor lauter Angst sehen kann. KI-Erklärer Andreas O. Loff beantwortet alle Fragen, die ihm immer wieder gestellt werden, und zeigt, welche Maßnahmen die Politik jetzt ergreifen muss. Dabei kommen Risiken genauso zur Sprache wie die Möglichkeiten in der Welt von morgen, etwa wie KI-Modelle Menschen helfen, Großartiges zu schaffen, Benachteiligungen abzubauen und sozialen Aufstieg zu ermöglichen.
Die freiheitliche Gesellschaft und ihre Feinde: Wann und warum kommen Demokratien vom Kurs ab?
»People gone mad« - die Leute sind verrückt geworden. Wer hätte das zuletzt nicht schon gedacht? Moshe Zimmermann nimmt nicht den einzelnen Menschen, sondern ganze Gesellschaften, »das Volk«, in den Blick: Wo ist der Kipppunkt, was ist der Auslöser, dass scheinbar gefestigte Demokratien mit einer starken Zivilgesellschaft ins Wanken geraten, gefährliche Populisten die Oberhand gewinnen oder gar ein faschistischer »Führer« die Macht ergreift? Was bringt Menschen dazu, sich von hart erkämpften Grundwerten wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität abzuwenden?
Auf welchen geistigen Grundlagen wird die Volksrepublik China zu Beginn des 21. Jahrhunderts in die Zukunft geführt?
Sind dies antike Staatsphilosophien wie Konfuzianismus oder Legismus oder John Deweys "Experimentalismus" oder der "Pragmatismus"? Oder wirkt immer noch der "Maoismus" nach? Diese geistigen Ressourcen werden von Wissenschaftlern der deutschsprachigen Chinaforschung und einem namhaften Journalisten näher beleuchtet. Im Fokus des vorliegenden Bandes steht indes eine im Westen weitgehend übersehene politische Theorie, der "Sinomarxismus".
»Gavdos« ist ein unterhaltsamer, anspielungsreicher Roman über unseren Wunsch nach Unsterblichkeit, der wie im Vorbeigehen große Fragen aufwirft: Wollen wir wirklich ewig leben? Und wenn nicht: Wie lässt sich die Unsterblichkeit überwinden?
Auf der griechischen Insel Gavdos hat sich eine Kommune von russischen Naturwissenschaftlern angesiedelt: die Pythagoräer. Man erzählt sich, sie hätten Tschernobyl überlebt — und seien deshalb von der eigenen Unsterblichkeit überzeugt. Der Journalist Gilad wittert eine gute Geschichte und reist auf die Insel, um mehr über die geheimnisvolle Gruppe zu erfahren.
Terrorism in Question crafts a political anthropology of post-9/11 "new terrorism" by investigating who needs the category of terrorists and offering a global framework to understand anthropology, Islam and terrorism. In contrast to their depiction as antimodern, barbarian and fanatic, this study theorizes "Muslim terrorists" as radical friends of equality and visionaries of an unrecognized ethical politics.
„Terrorism in Question“ entwirft eine politische Anthropologie des „neuen Terrorismus“ nach dem 11. September, indem es untersucht, wer die Kategorie der Terroristen benötigt, und einen globalen Rahmen zum Verständnis von Anthropologie, Islam und Terrorismus bietet. Im Gegensatz zu ihrer Darstellung als antimodern, barbarisch und fanatisch konzeptualisiert diese Studie „muslimische Terroristen“ als radikale Verfechter der Gleichheit und Visionäre einer nicht anerkannten ethischen Politik.
Crafted for those who dare to challenge the status quo, this is a radical guide for activists. Drawing from frontline experiences in trade unions, environmentalism, animal rights, and social justice movements, the book explores essential themes from leadership to the art of negotiation. It asks crucial questions about organising and social movements in the 21st century.
Dieses Buch richtet sich an alle, die es wagen, den Status quo in Frage zu stellen, ein radikaler Leitfaden für Aktivisten. Ausgehend von Erfahrungen an vorderster Front in Gewerkschaften, im Umweltschutz, im Tierschutz und in Bewegungen für soziale Gerechtigkeit beleuchtet das Buch wesentliche Themen – von Führung bis hin zur Kunst des Verhandelns. Es stellt entscheidende Fragen zur Organisierungsarbeit und zu sozialen Bewegungen im 21. Jahrhundert.





