Die gesellschaftliche Produktion von Unbewußtheit
Eine Einführung in den ethnopsychoanalytischen Prozeß

Erdheims Interesse an der gesellschaftlichen Produktion von Unbewußtheit bewog ihn zunächst, Freuds sozialen und kulturellen Standort zu untersuchen. Welche Position muß man einnehmen, um das Unbewußte wissenschaftlich erfassen zu können? Am Beispiel der aztekischen Menschenopfer beschäftigt sich Erdheim dann mit der zerstörerischen Seite zivilisatorischer Prozesse. Anknüpfend an Lévi-Strauss' Unterscheidung zwischen »kalten« und »heißen« Kulturen entwickelt Erdheim eine Theorie der Anachronizität sozialer Strukturen. Im Schlußkapitel befaßt sich Erdheim mit der unbewußten Innenseite der Macht.

ISBN 978-3-518-28065-2 9. Auflage 24.07.1984 24,00 € Portofrei Bestellen (Buch: Taschenbuch)

Autoreninfos

Mario Erdheim (* 1940) ist ein Schweizer Ethnologe und Psychoanalytiker. Seine Forschungsschwerpunkte sind die sozio-kulturellen Ursachen unbewusster Prozesse und deren Einflüsse auf die menschlichen Kulturen. Wikipedia (15.09.2026)

Autoren

Erstellt: 15.09.2026 - 06:45  |  Geändert: 15.09.2026 - 09:19