Aktuell
Die verborgenen Machenschaften einer der reichsten und einflussreichsten Familien der Welt
Jacob Nordangård enthüllt die oft unglaubliche Geschichte der Rockefeller-Dynastie. Sie erfahren, wie diese mächtige Familie die Weltpolitik, die globale Wirtschaft und sogar die Klimapolitik seit mehr als einem Jahrhundert geprägt hat. Nordangård zeigt die verschlungenen Verbindungen und Strategien, mit denen die Rockefellers ihren Einfluss über Generationen hinweg sicherten und ausbauten.
Ein außergewöhnliches literarisches Dokument des Krieges aus der Perspektive eines Soldaten
Wie viele junge Männer seiner Generation drängt es den Studenten Adolf Reisiger, sich in den Stahlgewittern des Weltkriegs zu bewähren. Er erlebt seine Schrecken an beiden Fronten, und dabei wachsen seine Zweifel am Sinn dieses Krieges. Edlef Köppen greift in diesem Buch auf eigene Erfahrungen zurück und schafft auf faszinierende Weise einen zeitgeschichtlichen Hintergrund, indem er Originaldokumente in seinen Text integriert. Neben Remarques »Im Westen nichts Neues« ist Köppens »Heeresbericht« einer der eindrücklichsten Kriegsromane der deutschen Literatur.
"Deutschland muss ihnen ein Land ohne Zukunft sein": Nach dieser Devise wurden Juden in Deutschland bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs entrechtet, enteignet und gedemütigt, um sie außer Landes zu treiben. Doch wohin?
Susanne Heim hat erstmals systematisch untersucht, welche perfiden Barrieren die freien Länder der Welt gegen die Flüchtlinge errichteten. Ihr anschaulich erzähltes Buch führt eindringlich vor Augen, warum nur so wenigen Juden die Flucht gelang - bis der NS-Staat die Emigration verbot und den Massenmord organisierte.
Der Deutsche, der nie einen Polen schlug
In Polen ist Otto Küsel ein Held, in Deutschland bis heute so gut wie unbekannt. Sebastian Christ, der 20 Jahre lang auf Küsels Spuren geforscht hat, erzählt seine erschütternde wie heldenhafte Geschichte.
Der deutsche »Berufsverbrecher« Otto Küsel, der im Mai 1940 als Häftling Nr. 2 nach Auschwitz kam, hat als Funktionshäftling Hunderten von polnischen Häftlingen das Leben gerettet, indem er sie vor der »Vernichtung durch Arbeit« bewahrte.
Als in Amerika lebender, deutscher Wissenschaftler erlebt Jörg Rieger hautnah mit, wie sich demokratische Strukturen, die Medienlandschaft und die Gesellschaft durch den Einfluss extrem reicher Einzelpersonen verändern, die Schere zwischen Arm und Reich immer stärker auseinanderklafft und gleichzeitig Verteilungskämpfe und Abstiegsängste Menschen radikalisieren und die Gesellschaft spalten. Nur wenn die Ursachen davon verstanden werden, so argumentiert er, können echte Alternativen entwickelt werden. Und doch ist Verständnis nur ein Anfang. Solidarität und die Bereitschaft, die Intersektionalität von Sexismus, Rassismus und Klasse in den Blick zu nehmen, müssen die Arbeit einer Theologie prägen, die die biblische Botschaft der Befreiung ernst nimmt.
Info
Willkürjustiz, Folter, Mord: Auf rund 800 Seiten schrieb Benoît Paré seine erschütternden Eindrücke als OSZE-Sonderbeobachter in der Ukraine nieder.
Dieser Beitrag basiert auf der Videoaufzeichnung „Was ich in der Ukraine gesehen habe! – Benoît Paré" und wurde mithilfe von NotebookLM (Gemini Notebook) erstellt.
Gemeinhin gilt die Annahme, souveräne Staaten seien gegenüber einer globalisierten Welt der Finanzmärkte machtlos und damit obsolet geworden. Diese Sichtweise ist weit verbreitet, aber falsch, meinen Thomas Fazi und William Mitchell. Denn der vermeintliche Bedeutungsverlust der Staaten resultiert nicht aus der naturgegebenen Logik des kapitalistischen Globalisierungsprozesses, sondern aus politischen Entscheidungen, die von den Staaten selbst getroffen wurden.
Mathias Alexander Wolff untersucht, wie konfliktsensitiv die deutsche Qualitätspresse über Kriege berichtet. Die empirische Antwort auf diese Frage ist für die mediale Glaubwürdigkeit elementar - und sie fällt ernüchternd aus.
In zentralen Qualitätsdimensionen ist die Kriegsberichterstattung defizitär, was vor allem bedeutet: tendenziös. Exemplarisch deutlich wird dies an der journalistischen Wortwahl, einem bislang vernachlässigten Qualitätsindikator, für den ein spezifischer Analyseansatz entwickelt wurde. Die Ergebnisse der Inhaltsanalyse verstehen sich als Argumente einer konstruktiven Medienkritik und bieten darüber hinaus konkrete Ansatzpunkte für Qualitätsverbesserungen und Prüfroutinen in der redaktionellen Praxis.
Millionen Deutsche flohen am Ende des Zweiten Weltkriegs aus Schlesien, Pommern, der Neumark und Ostpreußen. Häuser, Fabriken, Kirchen, Möbel, Küchengeräte, Kleidung, Bilder und vieles mehr ließen sie zurück in den Gebieten östlich der Oder und Neiße, die fortan in Polen lagen. Welche Geschichten erzählen sie?
Wiederentdeckt: die Kriegschronik einer mutigen polnischen Reporterin.
Vom Überfall Hitlers erfährt Aurelia Wylezynska im malerischen Südosten Polens. Während viele Menschen Warschau fluchtartig verlassen, kehrt die Schriftstellerin und Journalistin am 3. September 1939 dorthin zurück. Tag für Tag streift sie von nun an durch die besetzte Stadt und hält ihre Eindrücke fest, frei von Schwarz-Weiß-Denken, furchtlos und bildhaft: die Helme gefallener Soldaten, die Ghettoisierung der Warschauer Juden, ...





