Hrsg. Benedikt Hopmann, Duygu Kaya, Alex Kübler und Günter Watermeier

Politischer Streik
Geschichte, Recht und Beispiele

»Ohne politischen Streik keine Demokratie«!
Angesichts aktueller Herausforderungen streitet das Buch dafür, das gescholtene Arbeitskampfmittel wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken. 

  • Schülerstreiks gegen Wehrpflicht, aber kaum politische Streiks von Lohnabhängigen? 
  • Arbeitsniederlegungen gegen die Rentenpolitik in Frankreich, nicht aber in Deutschland? 
  • Warum soll hier verboten sein, was dort gutes Recht ist? 
ISBN 978-3-89438-880-5 1. Auflage 15.06.2026 22,00 Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Novemberrevolution 1918: Mittels politischer Streiks wurde in Deutschland erstmals eine Republik gegründet - und bald darauf gegen den Kapp-Putsch verteidigt. Nach 1945 gehörten Ausstände zum Kampf um den »Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit« (Schwur von Buchenwald). Doch in dem Maße, wie eine antifaschistische Neuordnung der bundesdeutschen Gesellschaft fehlschlug, verlor der politische Streik an Bedeutung. 

Über dessen Legalität durfte ein Jurist wie Hans Carl Nipperdey urteilen, der einst das 'Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit' ('Führerprinzip') mit kommentiert hatte und nun erster Präsident des Bundesarbeitsgerichts war. 

Mit Argumentationshilfen und Rechtshilfetipps versteht sich der Band auch als Leitfaden für die Praxis. 

Mit einem Vorwort von Ulrike Eifler.

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Leseproben bei labournet.de 04.08.2026

Autoreninfos

Ulrike Eifler (* 28. August 1975 in Eberswalde)[1] ist eine deutsche Gewerkschafterin, Journalistin, Schriftstellerin und Politikerin (Die Linke). Eifler wuchs in Eberswalde auf.[2] Ihr Großvater war der kommunistische Widerstandskämpfer Wilhelm Philipp Eifler, der Häftling im KZ Dachau war.[3] Sie besuchte die Polytechnische Oberschule „Karl Marx“ und machte ihr Abitur an der Westend-Gesamtschule. Nach einem Studium der Philosophie, Politologie und interkulturellen Kommunikation an der Technischen Universität Chemnitz[1] und der Politologie und Sinologie an der Philipps-Universität Marburg[2] arbeitete sie zunächst als Journalistin und Hörbuchrezensentin und von 2009 bis 2019 als Gewerkschaftssekretärin für den Deutschen Gewerkschaftsbund. Von 2019 bis 2020 leitete sie das Auslandsbüro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Genf.[4] Seit 2023 arbeitet sie bei der Geschäftsstelle der Industriegewerkschaft Metall in Würzburg.

Wikipedia (DE): Ulrike Eifler

Autoren

Erstellt: 22.09.2026 - 12:07  |  Geändert: 22.09.2026 - 12:27