Aktuell
»Gavdos« ist ein unterhaltsamer, anspielungsreicher Roman über unseren Wunsch nach Unsterblichkeit, der wie im Vorbeigehen große Fragen aufwirft: Wollen wir wirklich ewig leben? Und wenn nicht: Wie lässt sich die Unsterblichkeit überwinden?
Auf der griechischen Insel Gavdos hat sich eine Kommune von russischen Naturwissenschaftlern angesiedelt: die Pythagoräer. Man erzählt sich, sie hätten Tschernobyl überlebt — und seien deshalb von der eigenen Unsterblichkeit überzeugt. Der Journalist Gilad wittert eine gute Geschichte und reist auf die Insel, um mehr über die geheimnisvolle Gruppe zu erfahren.
Terrorism in Question crafts a political anthropology of post-9/11 "new terrorism" by investigating who needs the category of terrorists and offering a global framework to understand anthropology, Islam and terrorism. In contrast to their depiction as antimodern, barbarian and fanatic, this study theorizes "Muslim terrorists" as radical friends of equality and visionaries of an unrecognized ethical politics.
„Terrorism in Question“ entwirft eine politische Anthropologie des „neuen Terrorismus“ nach dem 11. September, indem es untersucht, wer die Kategorie der Terroristen benötigt, und einen globalen Rahmen zum Verständnis von Anthropologie, Islam und Terrorismus bietet. Im Gegensatz zu ihrer Darstellung als antimodern, barbarisch und fanatisch konzeptualisiert diese Studie „muslimische Terroristen“ als radikale Verfechter der Gleichheit und Visionäre einer nicht anerkannten ethischen Politik.
Crafted for those who dare to challenge the status quo, this is a radical guide for activists. Drawing from frontline experiences in trade unions, environmentalism, animal rights, and social justice movements, the book explores essential themes from leadership to the art of negotiation. It asks crucial questions about organising and social movements in the 21st century.
Dieses Buch richtet sich an alle, die es wagen, den Status quo in Frage zu stellen, ein radikaler Leitfaden für Aktivisten. Ausgehend von Erfahrungen an vorderster Front in Gewerkschaften, im Umweltschutz, im Tierschutz und in Bewegungen für soziale Gerechtigkeit beleuchtet das Buch wesentliche Themen – von Führung bis hin zur Kunst des Verhandelns. Es stellt entscheidende Fragen zur Organisierungsarbeit und zu sozialen Bewegungen im 21. Jahrhundert.
In the 1990s, a vision emerged of a frictionless world of globalization in which the West would become ever richer on the basis of a tech-based service economy, all underpinned by a rules-based liberal international order. It became the basis for the mainstream politics of centre-left and right. Philip Pilkington argues that this vision was always delusional and is now dying.
In den 1990er Jahren entstand die Vision einer reibungslosen, globalisierten Welt, in der der Westen auf der Grundlage einer technologiegestützten Dienstleistungswirtschaft immer reicher werden würde – alles untermauert von einer regelbasierten liberalen internationalen Ordnung. Diese Vision wurde zur Grundlage der Mainstream-Politik der Mitte-Links- und Mitte-Rechts-Parteien. Philip Pilkington argumentiert, dass diese Vision von Anfang an eine Illusion war und nun im Sterben liegt.
In diesem Roman hat die Zukunft bereits begonnen – hier und jetzt!
Eine sprudelnde Quelle der Inspiration und eine umfassende Bauanleitung für eine kommunale Neugestaltung, die auf ethischen, ökologischen und spirituellen Grundsätzen basiert. Eben eine Ökoligente Lebensweise.
Eingebettet in eine bezaubernde Geschichte erzählt dieses Buch von einem wundersamen Ort namens Jamilanda. Ein Gebiet, mitten in Deutschland, das so liebevoll beschrieben ist, dass man meint, die autarke Gemeinde sei bereits existent. Die einzelnen Aspekte und Tatsachen eines konkret gewordenen ökologischen Zeitgeistes setzen sich wie ein buntes Mosaik zusammen. Der Leser wird Teil einer ökoligenten Lebensweise, die den Traum von einem friedlichen, lebenswerten Dasein in Einklang mit der Natur wahr werden lässt. Jamilanda öffnet Herzen, weckt Hoffnung und Zuversicht, regt zum Nachdenken, Nachahmen und Handeln an.
In einer Welt im Wandel bieten Genossenschaften eine starke Antwort auf die sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen unserer Zeit. Dieses Buch zeigt praxisnah, wie Sie eine Genossenschaft gründen, wirtschaftlich erfolgreich führen und gleichzeitig einen positiven Beitrag für Gesellschaft und Umwelt leisten können. Es ist ein praktischer Leitfaden, der Sie Schritt für Schritt durch den Gründungsprozess führt und dabei die Kernprinzipien von Zusammenarbeit, Verantwortung und gemeinschaftlichem Wachstum in den Mittelpunkt stellt.
Ohne Hegel kein Marxismus.
Der wichtigste und letzte Vertreter des Deutschen Idealismus stand Pate bei der Herausbildung des historischen und dialektischen Materialismus. Vor dem Hintergrund revolutionärer Umwälzungen in Europa und der radikalen Neuordnung der Welt nach Maßgabe des Privateigentums entwickelte Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831) ein umfassendes philosophisches System der Moderne, das bis ins 21. Jahrhundert hinein Theorien und Debatten prägt. Der Grund ist einfach. Hegel reflektiert die bis heute gültigen Grunderfahrungen der bürgerlichen Gesellschaft und die besonderen Bewusstseinsformen jener Klasse, die mit dem Kapitalismus aufstieg und noch heute führend ist.
Shiblis neuer Roman über Entfremdung in einer von Machtasymmetrien bestimmten Wirklichkeit
Die Geschichte zweier junger Menschen in Palästina. Gezeichnet von der jahrzehntelangen Besatzung und den gescheiterten Friedensplänen der Neunzigerjahre, werden die beiden immer wieder an den Rand des Daseins gedrängt werden. Namen, Orte oder Daten werden nicht erwähnt, allein der Wandel der Jahreszeiten bezeugt ihre innere Zerrüttung. Bäume, Tiere und Verstoßene spenden Trost oder bringen Pein, während die Träume der Protagonisten zunehmend verblassen.
»Pazifismus ist nur etwas für Friedenszeiten? Ja, dann brauchen wir ihn auch nicht.« Eine schallende Antwort auf die allgemeine Kriegsrhetorik
Was heißt die »Zeitenwende« gerade für linkes Denken, das sich doch vor Kurzem noch für Fürsorge, Gewaltkritik und Friedenspolitik starkmachte? Wenn Pazifismus inzwischen als lächerlich, verantwortungslos oder querdenkerisch gilt, sollten wir uns Sorgen um die Grundlagen unseres Miteinanders machen.
Mit kluger Schärfe und liebevoller Fassungslosigkeit stellt Mithu Sanyal unbequeme Fragen, ohne die globalen Aggressionen zu verharmlosen. Überaus notwendig erinnert ihr Buch daran, dass eine Welt ohne Gewalt kein fernes Ideal ist – sondern die drängendste unserer Aufgaben.
Dieses Buch ist ein eindringlicher Aufruf zum gemeinsamen, demokratischen Widerstand.
Bernie Sanders ist die Stimme des demokratischen Widerstands in den USA. Auf seiner »Fighting Oligarchy«-Tour stehen prägende Figuren wie der Bürgermeister von New York, Zohran Mamdani, und Alexandria Ocasio-Cortez mit ihm gemeinsam auf der Bühne. Die schon jetzt historisch bedeutsame Protestbewegung ist die Wiederbelebung der progressiven Kräfte. Mit diesem Buch ruft Bernie Sanders zum Widerstand gegen Trump und die weltweite Oligarchie auf.





