Russland

Siehe auch: 

Schattenkriege des Imperiums. Das Ukraine - Narrativ. Von Jochen Mitschka

"Ein Planungstreffen, das die finale Phase des Umsturzes einleiten sollte, fand in der deutschen Botschaft in Kiew statt, und zwar am 20. Februar [2014]. Das war noch vor den Verhandlungen von Ex-Außenminister Steinmeier mit Janukowytsch." Zum fünften Jahrestag der Schüsse auf dem Maidan in Kiew erscheint ein Buch, das viele in Deutschland weitgehend unbekannte Fakten präsentiert, und die Rolle der Bundesregierung in der Ukraine-Krise grundsätzlich hinterfragt. Das vorliegende Buch ist nach Aussage des Autors seine bisher wichtigste Publikation. Fünf Jahr lang recherchierte er in wissenschaftlichen Berichten, veröffentlichten und geleakten Dokumenten, diskutierte mit internationalen Fachleuten, und verglich zum 5. Jahrestag der Schüsse auf dem Maidan seine Reaktionen aus dem Jahr 2015 mit den danach offenkundig gewordenen Fakten. Auf fast 400 Seiten weist Jochen Mitschka akribisch nach, wer welche Rolle in dem Staatstreich in der Ukraine im Jahr 2014 spielte. Er will aufzeigen, dass die deutschen Politiker wussten, was passieren würde, und dass das deutsche Außenministerium in einem Papier für die Bundestagsabgeordneten die Fakten trotzdem vollkommen verdreht dargestellt hatte.

ISBN 978-3-96607-014-0     19,95 €  Portofrei     Bestellen

Wir sind immer die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie der Kalte Krieg neu entfacht wird. Von Mathias Bröckers und Paul Schreyer

Ein gescheitertes Abkommen mit der EU führte vor fünf Jahren zu den Maidan-Protesten in der Ukraine und Europa in eine der gefährlichsten Krisen der vergangenen Jahrzehnten. In dieser komplett überarbeiteten und erweiterten Neuausgabe (→ Wir sind die Guten)   analysieren Mathias Bröckers und Paul Schreyer den historischen Hintergrund des Ukraine-Konflikts, die Rolle der Geopolitik und gehen der Frage nach, wer die realen Akteure in diesem tödlichen Spiel sind und welche Interessen sie verfolgen.

ISBN 978-3-86489-255-4     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Juni 1941 – Der tiefe Schnitt. Hrsg. Museum Berlin-Karlshorst e.V.

Am 22. Juni 1941 überfielen deutsche Truppen zusammen mit ausländischen Helfern die Sowjetunion. Es begann ein brutaler Vernichtungskrieg, der sich als tiefer Schnitt in die Geschichte des 20. Jahrhunderts eingegraben hat. Während in den ersten beiden Kriegsjahren von 1939 bis 1941 weniger als eine Million Menschen getötet wurden, starben in den folgenden vier Jahren mehr als 40 Millionen. Der rassenideologische Vernichtungskrieg im Osten zielte darauf ab, die europäischen Juden insgesamt zu ermorden und die slawische Bevölkerung zu dezimieren. Das Buch dokumentiert die historischen Ereignisse und lässt diese an 24 deutschen und sowjetischen Lebensschicksalen deutlich werden, unterstützt von mehr als 250 Fotos.

ISBN 978-3-86153-657-4     5,00 €  Portofrei     Bestellen

Über die nationale Frage. Reden und Aufsätze. Teil I. Von Wladimir Iljitsch Lenin

Im Jahr 1930 veröffentlichte der Verlag der Jugendinternationale, Berlin diese Auswahl von Texten W. I. Lenins zur »nationalen Frage«. Nach fast 90 Jahren haben die Überlegungen zur Dialektik der »nationalen Selbstbestimmung« unerhofft große Relevanz für Marxisten und andere fortschrittliche Kräfte. Interessant ist, welche Auswahl die Herausgeber zu jener Zeit der Auseinandersetzung mit dem spießbürgerlichen Nationalismus trafen, den die Faschisten für sich nutzten. Spannend ist, wie sich die Übertragungen ins Deutsche von den fein-ziselierten Übersetzungen des IML der SED (erschienen im Dietz-Verlag) unterscheiden: Lenin scheint hier polemischer, spitzer - proletarischer? In Teil I sind u.a. die Aufsätze »Kritische Bemerkungen zur nationalen Frage« und »Das Selbstbestimmungsrecht der Völker« enthalten.

ISBN 978-3-95514-034-2     9,50 €  Portofrei     Bestellen

Ich bin so frei. Willkommen im Lügenland. Von Marita Vollborn

Dieses Buch ist entstanden, weil ich an die Grenzen der vielzitierten "Freiheit" gestoßen bin. Ich habe festgestellt, dass die Realität, in der wir leben, nicht sehr viel mit dem zu tun hat, was gemeinhin für unser "wiedervereintes" Land als selbstverständlich gilt: die Presse- und Meinungsfreiheit, dieChancengleichheit Ost- und Westdeutschlands, die demokratische Mitbestimmung, eine Regierung, deren Politik den Wählerwillen widerspiegelt und die sich für ein friedliches Miteinander im Land und zwischen den Völkern einsetzt. Die Idee für ein Buch über Missstände, die die behauptete"Freiheit" ad absurdum führen, habe ich letztlich meinem Beruf zu verdanken. Es ist, als existiere vielerorts ein stilles Einvernehmen, keinen Unmut bei den Mächtigen und Einflussreichen heraufbeschwören zu wollen. Zwar finden sich nach wie vor kritische Inhalte in den Medien - aber eben nurpunktuell. Keineswegs verändern sie das Gesamtbild.

ISBN 978-3-7412-5550-2     16,90 €  Portofrei     Bestellen

Dostojewskij. Von Andreas Guski

Dostojewskijs große Romane sind existentielle Lektüreerlebnisse, die kein Leser je wieder vergisst. Kaum weniger fesselnd ist sein von äußeren und inneren Dramen geprägtes Leben. Andreas Guski legt die erste Biographie in deutscher Sprache seit über 25 Jahren vor. Anschaulich erzählt er Dostojewskijs Leben und präsentiert sein gewaltiges OEuvre im Kontext der Zeit.
Als Dostojewskij mit 27 Jahren aus politischen Gründen verhaftet wird, entgeht er seinem Todesurteil buchstäblich in letzter Minute. Nach zehn Jahren in Sibirien beginnt er sein literarisches Comeback. Vor seinen Gläubigern flieht er ins Ausland, vor der materiellen Not ins Glücksspiel.

ISBN 978-3-406-71948-6     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Russisches Narrenschiff. Von Olga Forsch

In Olga Forschs Roman schlägt uns in neun "Wellen" das Panorama einer Epoche entgegen. Das russische Narrenschiff, das durch die Jahre fährt, ist das von Gorki ins Leben gerufene "Haus der Künste", in dem Maler, Philosophen und Schriftsteller gemeinsam mit Arbeitern lebten und ihre Existenz in den Bürgerkriegsjahren sicherten. Dieses "Narrenschiff" ist beseelt vom Wahn der Kunst: Seine Passagiere sind Menschen in den Jahren nach dem Oktoberumsturz und bis zur Auflösung des Hauses im Jahr 1923, die sich in Kühnheit und Fortschrittlichkeit zu überbieten versuchen.

ISBN 978-3-8477-0421-8     44,00 €  Portofrei     Bestellen

Tagebücher – дневники Band I, 1917 bis 1920. Von Michail Prischwin

Michail Prischwin (1873-1954) schrieb seine Tagebücher unter dem Sowjetregime im Verborgenen. Mit diesem heimlichen Schreiben wollte er sichergehen, dass er nicht in politische Schwierigkeiten geriet, doch es ging ihm ebenso sehr auch um psychischen Selbstschutz: Die Tagebücher sind ein Versuch, den eigenen weltwahrnehmenden Blick, das eigene Fühlen und Denken und die eigene Sprache freizuhalten von den Korruptionen, denen viele unterlagen aus Angst, aus Glaube oder aus mangelnder Kraft, in Diskrepanz zur Umgebung zu leben.

ISBN 978-3-945370-23-0     34,00 €  Portofrei     Bestellen

Die russische Linke zwischen März und November 1917. Von Wladislaw Hedeler

Die Monarchie haben wir leicht und schnell gestürzt, hob Pawel Miljukow, Außenminister der Provisorischen Regierung in einer seiner Reden über deren Bildung hervor. "Aber das ist noch nicht alles, was getan werden muss. Die Hälfte der Sache - und noch dazu die größere - bleibt noch zu tun." Darüber, was noch zu tun war,konnten sich die Minister der sich vom 2. März bis 26. Oktober 1917 ablösenden sechs Regierungen, an denen Vertreter von neun Parteien beteiligt waren, nicht einigen. Ähnlich sah es im linken Parteienspektrum aus. Bis Sommer 1917 kehrten ca. 500 ihrer Mitglieder, darunter führende Theoretiker der Anarchisten, der Bolschewiki,des Jüdischen Bundes, der Menschewiki und der Sozialisten-Revolutionäre aus dem Exil nach Russland zurück. Die von ihnen initiierten Koalitionen zerfielen so schnell, wie sie entstanden waren. Die im Band dokumentierte und analysierte Programmdiskussion im linken Parteienspektrum bis zum Oktoberumsturz derBolschewiki ist ein Spiegelbild der komplizierten Gemengelage im Revolutionsjahr 1917.Wladislaw Hedeler, Jahrgang 1953, Dr. phil., Historiker, Übersetzer und Publizist. Studium der Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin, 1985 Promotion überNikolai Bucharin an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der KPdSU in Moskau.

ISBN 978-3-320-02329-4     24,90 €  Portofrei     Bestellen

Präventivkrieg? Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion. Hrsg. Bianka Pietrow-Ennker

Ein wichtiges Buch endlich wieder lieferbar: Darin widerlegen die Autoren mit deutschen und sowjetischen Quellen die Behauptung, Hitler habe am 22. Juni 1941 einen Präventivkrieg gegen die Sowjetunion begonnen. Es wird nachgewiesen, dass vielmehr Stalin 1941 langfristig an einer Kooperation mit Hitler interessiert und die Rote Armee zu einer Offensive gegen Deutschland gar nicht in der Lage war.

ISBN 978-3-596-19062-1     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Seiten