Eine Entdeckung aus dem Nachlass: bisher unveröffentlichte Erzählungen von einer der beliebtesten Autorinnen Amerikas.
Harper Lee (1926-2016), Verfasserin des berühmten Romans »Wer die Nachtigall stört«, ist eine der größten und wichtigsten amerikanischen Autorinnen, dennoch ist über ihre schriftstellerischen Anfänge bisher nur wenig bekannt. In »Das Land der süßen Ewigkeit« werden nun acht bisher unveröffentlichte Erzählungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, die aus den frühen Jahren ihrer Schriftstellerkarriere stammen und nach Lees Tod in ihrer New Yorker Wohnung gefunden wurden.
20. Jahrhundert (Thema)
Das nun ins Deutsche übersetzte Buch der amerikanischen Journalistin D.Z. Stone - im Original "A Fairy Tale Unmasked. The Teacher and the Nazi Slaves" - zeigt die Anstrengung eines ganz besonderen deutschen Lehrers und seiner innovativen und unermüdlichen Schülerinnen und Schüler, die wahre Geschichte ihrer charmanten Stadt aufzudecken, die einst der Standort eines Nazi-Sklavenarbeitslagers war. Jeder, der ein bestimmtes Alter hatte und in der Stadt lebte, wusste dies, die meisten entschieden sich aber dafür, es zu vergessen.
Wie konnte Peter Thiel zu einem der mächtigsten Menschen unserer Zeit werden und dennoch weitgehend unbekannt bleiben? Während andere Milliardäre das Rampenlicht suchen, baut Thiel sein Imperium im Schatten auf.
Er war Mitgründer von PayPal, früher Geldgeber von Facebook und Architekt von Palantir, einer Dateninfrastruktur, die intelligente Massenüberwachung zur Grundlage globaler Herrschaft macht. Seit mehr als zwanzig Jahren formt Thiel eine Machtallianz aus Kapital, Geheimdiensten, Militärtechnologie und Künstlicher Intelligenz. Es ist ein Projekt, das auch darauf zielt, den Menschen - so wie wir ihn kennen - neu zu vermessen und hinter sich zu lassen.
Die Ereignisse des Mauerfalls und der Zusammenbruch der kommunistischen Herrschaft in den ostmitteleuropäischen Staaten 1989/90 markierten das Ende der 45-jährigen Nachkriegszeit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Entwicklungen der Jahre 1989 bis 1991 führten nicht nur zur Friedlichen Revolution in der DDR, dem Fall der Mauer und zur Wiederherstellung der Einheit Deutschlands. Zugleich fanden friedliche Umwälzungen in allen ostmitteleuropäischen Staaten statt.
Er gehörte zu den schillerndsten Figuren der revolutionären Bewegung des 20. Jahrhunderts: Karl Radek (1885–1939), der gleichermaßen als brillanter Publizist wie als politischer Abenteurer in die Geschichte einging. Alexander Vatlin zeichnet den dramatischen Lebensweg eines Mannes nach, der wie kaum ein anderer die Widersprüche und Abgründe des revolutionären Zeitalters verkörpert.
Dieses Buch vereint Dokumente, Erinnerungen und nahezu hundert Briefe von und über Mahler, die bisher unbekannt waren oder wenig beachtet wurden. Daraus entsteht ein detailreiches, überraschendes Porträt des Komponisten, Dirigenten und Privatmenschen Gustav Mahler, zugleich ein farbiges Panorama der Musikkultur an der Wende zum 20. Jahrhundert.
„Der Sprengkörper Genet. Das Buch ist hier, in dieser Wohnung, fürchterlich, obszön, unpublizierbar, unvermeidbar. Man weiß nicht, wie es nehmen. Es ist. Es wird sein. Wird es die Welt zwingen, so zu werden, dass es in ihr erscheinen kann? Für mich bedeutet es das große Ereignis der Epoche. Es bringt mich in Aufruhr, es widert mich an und es verzaubert mich. Es wirft unzählige Fragen auf. Es kommt daher auf den leichten Füßen des Skandals, mit seinen Samtfüßen ... Ich habe Notre-Dame-des-Fleurs Zeile für Zeile wiedergelesen ... Das Gedicht "Le Condamné à Mort" reihte sich noch zu anderen Gedichten. Hier aber haben wir die Einsamkeit und das Funkeln eines dunklen Sternes vor uns.“ Jean Cocteau, Tagebucheintrag vom 22. Februar 1943
Als Ludwig Bergmann in den fünfziger Jahren die Reise aus der DDR in ein Dorf im subtropischen Teil Chinas antritt, weiß er noch nicht, dass dies sein Leben verändern wird. Als Ingenieur bei einem Bauprojekt beteiligt, lernt er die stille, aber mutige junge Chinesin Sun kennen, die er von Anfang an bewundert. Die Gefühle Bergmanns geraten jedoch in einen Konflikt, als er plötzlich auf seine alte Studentenliebe Lydia trifft.
Nicht jedem Künstler wird ein Personalmuseum gewidmet, und weibliche Künstler werden noch seltener damit geehrt. Eine Künstlerin bildet jedoch eine Ausnahme: Käthe Kollwitz (1867–1945), deren Name zwei Museen in Berlin und Köln sowie eine Gedenkstätte in Moritzburg tragen.
Im Jahr 2026 jährt sich die Gründung des Berliner Käthe-Kollwitz-Museums zum vierzigsten Mal. Aus diesem Anlass stellt die Institution nicht nur ihre Sammlung vor, sondern präsentiert neue Erkenntnisse zum Leben der Künstlerin und erzählt vom Gründer des Museums.
Am 19. Juli 1936 besteigt General Francisco Franco ein Flugzeug in Richtung Tetuán, um sich einem Aufstand gegen die spanische Republik anzuschließen. Spontan brechen mutige Freiwillige aus mehr als fünfzig Ländern auf, um Spanien gegen den faschistischen Umsturz zu verteidigen. Ernest Hemingway, Robert Capa, George Orwell, Simone Weil, Willy Brandt und viele andere schließen sich ihnen an. Der große Spanienkenner Paul Ingendaay erzählt von ihren Kämpfen mit Waffe, Stift und Fotoapparat – eine packende Geschichte von Mut und Verblendung, auf die schon der Schatten des Zweiten Weltkriegs fällt.