Siehe auch
Gegenwartskultur (Thema)
Viele beschwören das Lesen als unverzichtbare Kulturtechnik - aber was wissen wir eigentlich über diese soziale Praxis? In der Gegenwart kann man das Lesen in vielen Kontexten beobachten, die dieser Essay zu exemplarischen »Szenen« arrangiert: ...
Der vielseitige Autor war und ist Journalist: Er hat ein Sendungsbewusstsein. Und deshalb drängt es ihn, zu Vorgängen, zu Jahrestagen, zu Büchern oder zu auffälligen Persönlichkeiten seine Sicht öffentlich zu machen. Egal, ob diese Öffentlichkeit ihn darum bittet oder nicht. Er tut es eben. König schreibt im Selbstauftrag.
Der jung verstorbene Prager Schriftsteller Franz Kafka gilt mit Recht als einer der bedeutendsten Autoren der Moderne. Wie kein anderer hat er das Ausgeliefertsein des modernen Menschen an anonyme Mächte und dessen existenzielle Obdachlosigkeit in seinen Texten verarbeitet. Sein Erzählstil ist einzigartig in der Literaturgeschichte.
Mehr Freiheit und mehr Demokratie waren die großen Versprechen des Internets. Doch inzwischen konzentriert sich die Macht bei einigen wenigen Tech-Giganten. Dabei bietet das Netz selbst eine Lösung, um sein ursprüngliches Freiheitsversprechen zu bewahren: die nichtkommerzielle digitale Gegenwelt.
Die vierzehnjährige Adunni weiß genau, was sie will: Bildung. Denn das ist der einzige Weg für ein nigerianisches Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen, Unabhängigkeit zu erlangen und den eigenen Träumen ein Stück näherzukommen.
Christian Schad - Bausteine zur Biografie (Band 1). Das in Aschaffenburg, der Wahlheimat des Künstlers, erhaltene Privatarchiv Christian Schads sowie der mehr als 3.200 Werke umfassende Nachlass erlauben erstmals einen Gesamtüberblick über das Schaffen des international anerkannten 'Meisters der Neuen Sachlichkeit'. Exemplarisch werden die Ziele und Strategien eines Künstlers in ihrem Zeitkontext zwischen Erstem Weltkrieg, Weimarer Republik, NS-Diktatur und deutscher Nachkriegszeit dargestellt.
Christian Schad - Bildlegenden und Texte (Band 2) ...
Überleben ist eine gemeinschaftliche Praxis. Wir können es nicht allein tun; wir brauchen einander. Wir brauchen Werkzeuge und Praktiken, die uns helfen, uns zu verbinden, zu verstehen, gemeinsam zu bauen, zu überleben in diesem Zeitalter der Klimakrise, des technologischen Umbruchs, des existenziellen Schmerzes. Wir brauchen Worte, Werte und Ideen, die über den menschlichen Raum hinausgehen. Wir müssen lernen; und wir müssen verlernen. Wir brauchen ein Handbuch fürs Überleben.
Die Familie ist ein seltenes Thema in der zeitgenössischen Kunst. Burning Down the House. Rethinking Family setzt sich kritisch mit der Familie auseinander. Die Ausstellung zeigt vierzig internationale künstlerische Positionen mit Arbeiten aus den 1970er-Jahren bis heute sowie ausgewählte Werke aus der Sammlung des Kunstmuseums St. Gallen. Sie problematisieren die (Kern-)Familie und rücken ein Familienleben jenseits der stereotypen, bürgerlichen Vorstellung - welche sich so grundlegend in unsere Gesellschaft eingeschrieben hat - in den Fokus.
Wir setzen dem Great Reset des Weltwirtschaftsforums ein We, ein Wir, entgegen. Die Reihe The Great WeSet widmet sich der Gegenöffentlichkeit, die sich in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens formiert hat. Im dritten Band stellt Eugen Zentner Alternativen im Kunst- und Kulturbetrieb vor. "Kunst und Kultur" gilt als Korrektiv gesellschaftlicher Fehlentwicklungen. Wo soziale und staatliche Institutionen versagen, muss ihnen pointiert und ausdrucksstark der Spiegel vorgehalten werden. Künstler und Kulturschaffende sind nicht bloß Unterhalter, sie sind Kommentatoren der Zeit. Sie sind Mitgestalter, Rebellen, Brückenbauer und Friedensstifter. Von diesem Selbstverständnis haben sich die heutigen Künstler jedoch weit entfernt, zumindest diejenigen, die im sogenannten Mainstream Bekanntheit genießen.
Anfang des 20. Jh. wird der Sport zu einem Phänomen mit großer gesellschaftlicher Reichweite. Mit ihm tritt der moderne Sportheld auf den Plan, als massenmedial vermittelter, auf Wettkämpfen inszenierter und häufig politisch wie ökonomisch instrumentalisierter Idealtyp. Trotz Kritik an dieser Kategorie sowie dem Aufkommen des Starkults werden Sportler:innen bis in unsere 'postheroische' Gegenwart heroisiert.
