Verzweiflungen
Essay

Wo überall sitzt die Menschenfeindlichkeit?
Eine literarische Intervention gegen die gesellschaftspolitischen Verhältnisse

Ein Mädchen steht vor der Schwimmlehrerin und bettelt, endlich in die Fortgeschrittenengruppe zu dürfen. Dabei kann sie nur am Beckenrand ohne Leine gut schwimmen. Die Lehrerin ist gnadenlos, das Mädchen verzweifelt.  Dreißig Jahre später ist Heike Geißler erwachsen und noch immer verzweifelt - aber entschlossen, sich diesem Gefühl zu stellen: ...

ISBN 978-3-518-12873-2 2. Auflage 25.02.2025 18,00 € Portofrei Bestellen (Buch: Taschenbuch)

Wo ist der Fehler - in Geschlechterrollen, Heroismus, Militarisierung? Was fehlt? Wo sitzt die Menschenfeindlichkeit noch überall? Im Sprechen, im politischen Handeln. In den Landesparlamenten, nicht nur in Ostdeutschland. Sie wehrt sich gegen Rechtsextremismus, feindselige Strukturen und unaushaltbare Verhältnisse. Und übt einen neuen Ansatz, einen anderen Blick. Um daraus Trost und Mut zu schöpfen.

»Ich möchte über die Verzweiflung ja gar nicht sagen, dass sie mich im Griff hat, aber ich vermute, es ist tatsächlich so. Ich möchte, wie gesagt, intuitiv von der Verzweiflung ablenken, aber nun sind wir hier, und nun fange ich an.« Zitat aus dem Buch, S. 8

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Leseprobe des Verlags

Pressestimmen

»Für die Autorin wie für ihre Leser ist Verzweiflungen eine ›Rettungsmaßnahme‹, nicht formschön, ›nicht dezent‹, sondern laut und widerspenstig. Und von interessanter Gestalt: Mal in kristall klarer Prosa, mal in litaneihaften Listen, mal aphoristisch wird die Verzweiflung von unterschiedlichsten Seiten beleuchtet, werden unerwartet Querverbindungen gezogen.« Tobias Lehmkuhl Frankfurter Allgemeine Zeitung 22.04.2025

»Es sind die Gedankengänge, die zu Wut, Mut und Trost führen, die Heike Geißlers Essay zu einem wertvollen Handbuch für die Gegenwart machen.« Cornelia Geißler Berliner Zeitung 23.02.2025

»Das Essay ist kein abstraktes Nachdenken über Verzweiflung, sondern ein konkretes Nachspüren einer Frau, die an der Gegenwart verzweifelt. Das Buch ist auch eine Einladung, Verzweiflung in Lachen zu verwandeln.« Sabrina Graf BR 24 29.10.2025

»Heike Geißler verwandelt Ohnmacht in Worte.« Rheinische Post 15.04.2025

»Dieses Buch ermutigt von der ersten Seite an. « Janina Fleischer Leipziger Volkszeitug 15.04.2025

»Auf beeindruckend persönliche und dabei hoch poetische und stilisierte Weise nimmt [Heike Geißler] die Leser:innen mit auf einen atemlosen inneren Monolog durch die unterschiedlichsten Seelen- und Gemütszustände.« Stefanie Jaksch Buchkultur 15.04.2025

»Heike Geißler schreibt so unglaublich klug, zart, kritisch und immer wieder mit einer großen Portion Humor.« Textpool 15.04.2025

»Ein wütendes, ehrliches Buch, eine Selbsterkundung und Anklage in einem.« Eva Gaeding MDR 27.02.2025

»[D]ieses Buch [ist] ein Glück ...« Frank Keil MännerWege

Mediathek

Glossar der Gegenwart: WUT - mit Heike Geißler
Deutsches Hygiene-Museum, Dresden (Deutschland), 02.02.2023 | Deutsches Hygiene-Museum Dresden (02.02.2023)

Autoreninfos

Heike Geißler, 1977 in Riesa geboren, ist Autorin. Sie arbeitet auch spartenübergreifend in unterschiedlichen Formationen (Sabotique und George Bele). Heike Geißler war zuletzt Dorothea Schlegel Artist-in-Residence an der FU Berlin und erhielt den Klopstock-Preis für neue Literatur, den Heinrich-Böll-Preis und den Bayerischen Buchpreis.

Wikipedia (DE): Heike Geißler  |  Website: heikegeissler.de

Autoren

Erstellt: 21.02.2026 - 18:36  |  Geändert: 21.02.2026 - 19:11