Verzweiflungen
Essay
Wo überall sitzt die Menschenfeindlichkeit?
Eine literarische Intervention gegen die gesellschaftspolitischen Verhältnisse
Ein Mädchen steht vor der Schwimmlehrerin und bettelt, endlich in die Fortgeschrittenengruppe zu dürfen. Dabei kann sie nur am Beckenrand ohne Leine gut schwimmen. Die Lehrerin ist gnadenlos, das Mädchen verzweifelt. Dreißig Jahre später ist Heike Geißler erwachsen und noch immer verzweifelt - aber entschlossen, sich diesem Gefühl zu stellen: ...
Wo ist der Fehler - in Geschlechterrollen, Heroismus, Militarisierung? Was fehlt? Wo sitzt die Menschenfeindlichkeit noch überall? Im Sprechen, im politischen Handeln. In den Landesparlamenten, nicht nur in Ostdeutschland. Sie wehrt sich gegen Rechtsextremismus, feindselige Strukturen und unaushaltbare Verhältnisse. Und übt einen neuen Ansatz, einen anderen Blick. Um daraus Trost und Mut zu schöpfen.
»Ich möchte über die Verzweiflung ja gar nicht sagen, dass sie mich im Griff hat, aber ich vermute, es ist tatsächlich so. Ich möchte, wie gesagt, intuitiv von der Verzweiflung ablenken, aber nun sind wir hier, und nun fange ich an.« Zitat aus dem Buch, S. 8
Pressestimmen
»Für die Autorin wie für ihre Leser ist Verzweiflungen eine ›Rettungsmaßnahme‹, nicht formschön, ›nicht dezent‹, sondern laut und widerspenstig. Und von interessanter Gestalt: Mal in kristall klarer Prosa, mal in litaneihaften Listen, mal aphoristisch wird die Verzweiflung von unterschiedlichsten Seiten beleuchtet, werden unerwartet Querverbindungen gezogen.« Tobias Lehmkuhl Frankfurter Allgemeine Zeitung 22.04.2025
»Es sind die Gedankengänge, die zu Wut, Mut und Trost führen, die Heike Geißlers Essay zu einem wertvollen Handbuch für die Gegenwart machen.« Cornelia Geißler Berliner Zeitung 23.02.2025
»Das Essay ist kein abstraktes Nachdenken über Verzweiflung, sondern ein konkretes Nachspüren einer Frau, die an der Gegenwart verzweifelt. Das Buch ist auch eine Einladung, Verzweiflung in Lachen zu verwandeln.« Sabrina Graf BR 24 29.10.2025
»Heike Geißler verwandelt Ohnmacht in Worte.« Rheinische Post 15.04.2025
»Dieses Buch ermutigt von der ersten Seite an. « Janina Fleischer Leipziger Volkszeitug 15.04.2025
»Auf beeindruckend persönliche und dabei hoch poetische und stilisierte Weise nimmt [Heike Geißler] die Leser:innen mit auf einen atemlosen inneren Monolog durch die unterschiedlichsten Seelen- und Gemütszustände.« Stefanie Jaksch Buchkultur 15.04.2025
»Heike Geißler schreibt so unglaublich klug, zart, kritisch und immer wieder mit einer großen Portion Humor.« Textpool 15.04.2025
»Ein wütendes, ehrliches Buch, eine Selbsterkundung und Anklage in einem.« Eva Gaeding MDR 27.02.2025
»[D]ieses Buch [ist] ein Glück ...« Frank Keil MännerWege
Autoreninfos
Erstellt: 21.02.2026 - 18:36 | Geändert: 21.02.2026 - 19:11

