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Der vierte Band Die Kälte beginnt mit der Groteskversion eines für Bernhards Werk charakteristischen Vorgangs: der mühevollen Integration eines sich von allem ausgeschlossen fühlenden Einzelnen in eine Menschengruppe, in diesem Fall als tuberkulosekranker Patient der Lungenheilstätte Grafenhof. Das Leben wird dort von Bernhard als Strafvollzug, der Berg, das Heukareck als Schicksalswand aufgefasst, als unüberbrückbare Felswand.
Ein unerbittlicher Beobachter seiner selbst und seiner Umgebung.
Nicht einmal achtzehnjährig wurde Thomas Bernhard im Jahre 1949 aus seinem musikalischen Studien durch eine schwere Krankheit herausgerissen. Er versinkt im stumpfen Weiß der Krankenhaussäle, dem geschulten Blick des Personals ausgeliefert, das ihn zielsicher unter die Sterbenden einordnet.
Der Versuch sich dem Grauen zu entziehen
Eines Morgens beschließt der sechzehnjährige Gymnasiast auf dem Schulweg spontan, sich seinem bisherigen, verhaßten Leben zu entziehen und sich im Keller, einem Kolonialwarenladen, eine Lehrstelle zu verschaffen. Im Keller, am Rande der Salzburger Scherzhauserfeldsiedlung, dem heruntergekommenen, tristen Wohngetto der Besitzlosen, der Asozialen und Kriminellen, lernt Bernhard all die von der Gesellschaft Ausgestoßenen kennen, verstehen und ergreift Partei für diese verlorenen, verstörten Existenzen.
Zu Tode gedemütigt, ohne Hoffnung
Die Ursachen waren zerstörend und verbrecherisch - sie hinterließen unauslöschliche Spuren. Das Internat: ein raffiniert gegen den Geist gebauter Kerker; die Stadt: eine Todeskrankheit, ein Friedhof der Phantasie und der Wünsche. Der Krieg: die Stollen, in denen Hunderte erstickt und umgekommen sind; der Großvater: der nur von Großem sprach, von Mozart, Rembrandt und Beethoven.
All diese Belastungen hat Thomas Bernhard in diesem autobiographischen Rechenschaftsbericht literarisch verarbeitet.
Infektionen sind Teil des Lebens.
Gefährlich wird es erst, wenn Politik, Medien und Pharmaindustrie sie instrumentalisieren.
In Infektionen verstehen - statt fürchten liefern zwei profilierte Mediziner und eine Naturwissenschaftlerin einen fundierten, kritischen und allgemein verständlichen Blick auf die Welt der Infektionskrankheiten und Impfungen. Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Prof. Dr. Karina Reiß und Dr. Claus Köhnlein analysieren nicht nur die biologische Wirkweise von Bakterien, Viren und Impfstoffen, sondern hinterfragen auch die politische, mediale und wirtschaftliche Dimension, die die moderne Infektionsmedizin geprägt hat. Zudem nehmen sie explizit Stellung zur Coronapandemie, zu früheren »Pseudopandemien« wie der Schweinegrippe und zu systemischen Problemen im Umgang mit Krankheit und Angst.
Ein poetisch-politischer Essayband über Grenzen, Kolonialismus, Tourismus und die westliche Gewalt gegen die Welt
Die Menschen bewegen sich nicht gleich. Das weiß, wer jemals an einer Flughafengrenzkontrolle oder Landesgrenze stand: was für die einen ein Durchgangstor ist, ist für andere eine unüberwindbare Mauer. Sinthujan Varatharajah schreibt über das Reisen und den modernen Tourismus, diese vermeintlich harmlose westliche Kulturpraktik, die trotz ihrer Zerstörungen vielerorts noch immer als Lebensversprechen gilt.
Hongkong nach der Revolte: Eine Buchhändlerin, die nicht mehr weiß, welche Bücher sie noch verkaufen darf. Eine Dozentin, die nicht denunziert werden will. Ein Gesetz, so vage, dass jeder damit gemeint sein könnte, ein intelligenter Laternenpfahl und ein anarchistisches Café, das den Zuständen trotzt. Dieser Reisebericht beschreibt den Alltag in einer Stadt, in der die nationale Sicherheit die Freiheit ersetzt hat.
Sophy Roberts' neues Buch über die Ausuferungen des Kolonialismus, mit Elefanten den afrikanischen Kontinent zu plündern
1879 startete König Leopold II. von Belgien einen sonderbaren Plan, um Afrikas Ressourcen zu plündern: Elefanten sollten als Arbeitstiere dienen. Dazu beauftragte er den irischen Abenteurer Frederick Carter, vier gezähmte Asiatische Elefanten von Indien an die ostafrikanische Küste zu verschiffen, von wo sie ins Landesinnere Richtung Kongo marschieren sollten. Ziel war nicht weniger als die Gründung einer Ausbildungsstätte für Afrikanische Elefanten.
Kaum ein Autor hat sich so intensiv mit der deutschen Novemberrevolution befasst wie Klaus Gietinger. Ergebnis sind ein halbes Dutzend Bücher, die immer neue Aspekte dieses Jahrhundertereignisses erschließen konnten. Doch in seinem Archiv liegen noch viele Schätze. Ein Teil dieser Dokumente gehen nun in einen Roman ein, dessen Handlungsstränge über 90% belegbar sind. Erdacht sind nur die beiden Hauptpersonen. Der Drehbuchautor hat es verstanden die Geschichte lebendig werden zu lassen.
Forensische Evidenz zur systemischen Baseline-Kontamination durch den militärischen Fußabdruck - Eine 35-jährige Forschungsbilanz als technische Eingabe an das UNFCCC (Global Stocktake 2026)
Hier ist die gesamte Inhaltsbeschreibung (die ausführliche Fassung), die sowohl die forensische Analyse als auch die Insolvenz-Problematik scharf und unmissverständlich zusammenfasst: Worum geht es in diesem Buch? Dieses Werk ist das forensische Audit einer globalen Täuschung. Es legt dar, dass die Klimagovernance - vom UNFCCC bis zum EU-ETS - nicht auf einer wissenschaftlichen Baseline operiert, sondern auf einem administrativen Inventar, das den größten Akteur der stofflichen Vernichtung systematisch ausklammert: den globalen Militärapparat.
Mittels KI-gestützter Stoffstrom-Inversion deckt dieses Buch eine systemische "Militär-Senke" von über 500 Gigatonnen CO2-Äquivalenten auf.
Dieser Befund belegt die faktische Insolvenz der aktuellen Klimapolitik: Während zivile Sektoren durch Mangelkonzepte diszipliniert werden, neutralisiert die ungebremste militärische Expansion - vom Ukraine- bis zum Iran-Konflikt - jede zivile Einsparanstrengung.





