Hongkong nach der Revolte: Eine Buchhändlerin, die nicht mehr weiß, welche Bücher sie noch verkaufen darf. Eine Dozentin, die nicht denunziert werden will. Ein Gesetz, so vage, dass jeder damit gemeint sein könnte, ein intelligenter Laternenpfahl und ein anarchistisches Café, das den Zuständen trotzt. Dieser Reisebericht beschreibt den Alltag in einer Stadt, in der die nationale Sicherheit die Freiheit ersetzt hat.
Hongkong, ist eine Metropole und Sonderverwaltungszone an der Südküste der Volksrepublik China im Mündungsgebiet des Perlflusses. Mit über sieben Millionen Einwohnern auf 1106 Quadratkilometern (7,3 Mio. Einw. Stand Ende 2022)[ und einem bedeutenden Wirtschafts- und Finanzsektor zählt Hongkong zu den Weltstädten] 95 Prozent der Einwohner Hongkongs sind Chinesen mit überwiegend kantonesischer Muttersprache. Hongkong wurde während des Ersten Opiumkriegs 1841 vom Vereinigten Königreich besetzt und durch den Vertrag von Nanking 1843 zur britischen Kronkolonie erklärt. Für viele Chinesen war die britische Kolonie Zufluchtsort vor dem Chinesischen Bürgerkrieg 1927 bis 1949. Im Jahr 1997 erfolgte die Übergabe der Staatshoheit an die Volksrepublik China. Seitdem ist Hongkong eine chinesische Sonderverwaltungszone unter Beibehaltung einer freien Marktwirtschaft und zugesagter innerer Autonomie.
Wikipedia (DE): Hongkong | Wikipedia (DE): Chinesisches Sicherheitsgesetz für Hongkong | Wikipedia (DE): Ein Land, zwei Systeme | Wikipedia (DE): Proteste in Hongkong 2019/2020 | Wikipedia (DE): Proteste in Hongkong 2014 | Wikipedia (DE): Unruhen in Hongkong 1967