Hongkong nach der Revolte: Eine Buchhändlerin, die nicht mehr weiß, welche Bücher sie noch verkaufen darf. Eine Dozentin, die nicht denunziert werden will. Ein Gesetz, so vage, dass jeder damit gemeint sein könnte, ein intelligenter Laternenpfahl und ein anarchistisches Café, das den Zuständen trotzt. Dieser Reisebericht beschreibt den Alltag in einer Stadt, in der die nationale Sicherheit die Freiheit ersetzt hat.
Penny Prinz (Pseudonym) arbeitet als freie Referentin für digitale Selbstverteidigung und am Lehrstuhl für Recht und Digitales ihrer Universität. Sie ist Mitgründerin der Kollektive Skills for Utopia und @all, und schreibt nebenher zu netzpolitischen Entwicklungen - aktuell zu biometrischer Überwachung durch die Polizei (erscheint bei Digitalcourage e.V.). Ihre Lieblingsthemen sind Überwachung, Repression, und ein Leben jenseits des Kapitalismus. nach-der-revolte.de (17.08.2026)