Die alte Weltordnung zerfällt vor unseren Augen: Die USA und Israel greifen den Iran an. Russland und China verbünden sich und lehnen die globale Vorherrschaft der USA ab. Die NATO-Staaten scheitern mit ihrem Stellvertreterkrieg in der Ukraine gegen Russland. Durch die Unterstützung des Genozids in Gaza verliert der Westen an moralischer Glaubwürdigkeit. US-Präsident Donald Trump verunsichert die Europäer und droht, Grönland zu übernehmen, nachdem er in Venezuela den Präsidenten entführen ließ. Nach einem "Jahrhundert der Erniedrigung" steigt China zu einer neuen Supermacht auf. Der Historiker Daniele Ganser ordnet die chaotisch wirkende Gegenwart und zeigt die spannenden historischen Wurzeln, die uns in den aktuellen Machtkampf der drei Giganten USA, Russland und China geführt haben. Vor uns entwickelt sich eine Auseinandersetzung, die das 21. Jahrhundert prägen wird.
I:VIDEO (Thema)
Auf welchen geistigen Grundlagen wird die Volksrepublik China zu Beginn des 21. Jahrhunderts in die Zukunft geführt?
Sind dies antike Staatsphilosophien wie Konfuzianismus oder Legismus oder John Deweys "Experimentalismus" oder der "Pragmatismus"? Oder wirkt immer noch der "Maoismus" nach? Diese geistigen Ressourcen werden von Wissenschaftlern der deutschsprachigen Chinaforschung und einem namhaften Journalisten näher beleuchtet. Im Fokus des vorliegenden Bandes steht indes eine im Westen weitgehend übersehene politische Theorie, der "Sinomarxismus".
Terrorism in Question crafts a political anthropology of post-9/11 "new terrorism" by investigating who needs the category of terrorists and offering a global framework to understand anthropology, Islam and terrorism. In contrast to their depiction as antimodern, barbarian and fanatic, this study theorizes "Muslim terrorists" as radical friends of equality and visionaries of an unrecognized ethical politics.
„Terrorism in Question“ entwirft eine politische Anthropologie des „neuen Terrorismus“ nach dem 11. September, indem es untersucht, wer die Kategorie der Terroristen benötigt, und einen globalen Rahmen zum Verständnis von Anthropologie, Islam und Terrorismus bietet. Im Gegensatz zu ihrer Darstellung als antimodern, barbarisch und fanatisch konzeptualisiert diese Studie „muslimische Terroristen“ als radikale Verfechter der Gleichheit und Visionäre einer nicht anerkannten ethischen Politik.
In diesem Roman hat die Zukunft bereits begonnen – hier und jetzt!
Eine sprudelnde Quelle der Inspiration und eine umfassende Bauanleitung für eine kommunale Neugestaltung, die auf ethischen, ökologischen und spirituellen Grundsätzen basiert. Eben eine Ökoligente Lebensweise.
Eingebettet in eine bezaubernde Geschichte erzählt dieses Buch von einem wundersamen Ort namens Jamilanda. Ein Gebiet, mitten in Deutschland, das so liebevoll beschrieben ist, dass man meint, die autarke Gemeinde sei bereits existent. Die einzelnen Aspekte und Tatsachen eines konkret gewordenen ökologischen Zeitgeistes setzen sich wie ein buntes Mosaik zusammen. Der Leser wird Teil einer ökoligenten Lebensweise, die den Traum von einem friedlichen, lebenswerten Dasein in Einklang mit der Natur wahr werden lässt. Jamilanda öffnet Herzen, weckt Hoffnung und Zuversicht, regt zum Nachdenken, Nachahmen und Handeln an.
»Pazifismus ist nur etwas für Friedenszeiten? Ja, dann brauchen wir ihn auch nicht.« Eine schallende Antwort auf die allgemeine Kriegsrhetorik
Was heißt die »Zeitenwende« gerade für linkes Denken, das sich doch vor Kurzem noch für Fürsorge, Gewaltkritik und Friedenspolitik starkmachte? Wenn Pazifismus inzwischen als lächerlich, verantwortungslos oder querdenkerisch gilt, sollten wir uns Sorgen um die Grundlagen unseres Miteinanders machen.
Mit kluger Schärfe und liebevoller Fassungslosigkeit stellt Mithu Sanyal unbequeme Fragen, ohne die globalen Aggressionen zu verharmlosen. Überaus notwendig erinnert ihr Buch daran, dass eine Welt ohne Gewalt kein fernes Ideal ist – sondern die drängendste unserer Aufgaben.
Dieses Buch ist ein eindringlicher Aufruf zum gemeinsamen, demokratischen Widerstand.
Bernie Sanders ist die Stimme des demokratischen Widerstands in den USA. Auf seiner »Fighting Oligarchy«-Tour stehen prägende Figuren wie der Bürgermeister von New York, Zohran Mamdani, und Alexandria Ocasio-Cortez mit ihm gemeinsam auf der Bühne. Die schon jetzt historisch bedeutsame Protestbewegung ist die Wiederbelebung der progressiven Kräfte. Mit diesem Buch ruft Bernie Sanders zum Widerstand gegen Trump und die weltweite Oligarchie auf.
Ein Plädoyer für den Frieden
»Und selbst, wenn es naiv erscheint - für mich gibt es keine Alternative zum Pazifismus und zur Gewaltlosigkeit.« Margot Käßmann
Dieses Buch ist ein Weckruf, die Logik des Krieges nicht als alternativlos hinzunehmen.
In einer Zeit, in der Krieg im Osten Europas herrscht und auch hierzulande die Rufe nach Aufrüstung und militärischer Stärke immer lauter werden, erhebt Margot Käßmann ihre Stimme und legt ein zutiefst persönliches und zugleich theologisch fundiertes Bekenntnis zum Pazifismus ab.
Seit Jahrzehnten versuchen Geheimdienste, Militärs und Konzerne, den Menschen lesbar und steuerbar zu machen. Der programmierte Mensch führt von den Nürnberger Ärzteprozessen über Operation Paperclip, Fort Detrick und MKULTRA bis zu geheimen Experimenten mit LSD, Hypnose, Isolation und psychologischer Zersetzung.
Was damals in abgeschirmten Laboren begann, verschwand nicht mit dem Kalten Krieg. Die Methoden wechselten, das Ziel blieb: menschliches Verhalten vorherzusagen, Widerstand zu brechen, Entscheidungen unbemerkt zu beeinflussen.
Die weitgehend friedliche oder zumindest übersichtliche Weltordnung der langen 1990er Jahre ist Vergangenheit: Weder internationale Organisationen noch die vormalige alleinige Supermacht USA können heute militärische Konflikte wie in der Ukraine eindämmen. Der Westen wirkt gespalten. Neue Mächte betreten die Bühne, Handelskriege stellen exportorientierte Staaten wie die Bundesrepublik vor Probleme.
Volker Perthes, ehemaliger UN-Diplomat und langjähriger Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, bietet mit seinem Essay Einordnung und Überblick.
Die Angst ist ein Bindemittel menschlicher Beziehung. Sie konstituiert und stabilisiert die bestehenden Machtverhältnisse. Sollen diese nicht gefährdet werden, darf sie an Bedeutung nicht verlieren. Der gängige Diskurs, der Beziehungen definiert und etabliert, ist ein hierarchischer. Die Angst hat in diesem Narrativ eine beachtliche Hebelfunktion. Als Folge der Entmachtung der Aggressionen im Dienste des Ich bleibt sie unentbehrlich für die Regulierung hierarchischer Beziehungen. Die Entbehrung dieser Aggressionen bedeutet Ohn(e)macht – und das ist Angst.