Fangschuß
Notizen aus der U-Haft

Kurt Hättasch, Jahrgang 1999, sitzt seit dem 5. November 2024 in U-Haft. Man wirft ihm die Beteiligung an der Bildung einer terroristischen Vereinigung vor. Die Polizei schoß Hättasch nieder, als sie ihn festnehmen wollte.

Hättasch beschreibt in seinen Notizen nicht nur diesen Tag, sondern den Alltag einer Haft, von der er nicht weiß, wann sie zuende sein wird. Unterbrochen wird die Monotonie durch Tage voller Hoffnung auf Haftentlassung und auf einen beherzten Richter, der nicht zuschaut, wie jemand um seine Lebenszeit gebracht wird.

ISBN 978-3-949041-23-5 07.07.2026 22,00 Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Hättasch ist Familienvater, Handwerksmeister, Stimmführer am Flügelhorn, Dozent an der Handwerkskammer, Absolvent der Offizierschule des Heeres und Jäger. Er war Schatzmeister der Jungen Alternative Sachsen und saß für die AfD als Fraktionschef im Stadtrat Grimma.

Alles Fassade? Dahinter soll sich ein Umsturz vorbereitet haben? Selbst Mainstream-Journalisten sagen, daß die Indizienlage zu dünn ist für einen solchen Verdacht.

Warum veröffentlicht Antaios Hättaschs Notizen aus der U-Haft?

1. Wir sind nach Gesprächen und Sondierungen überzeugt davon, daß der Verdacht nicht bestätigt werden kann und halten den Prozeß für einen politischen Prozeß.
2. Wir kennen Hättasch und seine Frau, nahmen ihn auf Veranstaltungen als besonnen und heimatverbunden wahr und glauben seiner Version der Geschichte.
3. Wir sind der Überzeugung, daß aller parteipolitischer Erfolg nicht dazu führen darf, diejenigen zu vergessen, an denen ein Exempel statuiert werden soll.
4. Es geht vor allem um Solidarität mit einer jungen Familie. Sie ist ist unter anderem durch finanzielle Unterstützung möglich: Der Erlös aus dem Verkauf dieses Hafttagebuchs geht an Familie Hättasch und dient zur Finanzierung der Verteidigung.

Das Nachwort hat Anwalt Dubravko Mandic beigesteuert. Er beschreibt die Struktur politischer Prozesse und juristischer Zermürbung.

Mehr Infos

Leseprobe

Das Hafttagebuch von Kurt Hättasch – 17. Woche: Kurt Hättasch wurde am 5. November 2024 in Grimma auf dem Grundstück seines Wohnhauses niedergeschossen und festgenommen. Seine Ehefrau stellt uns nach und nach das Tagebuch ihres Mannes zur Abschrift und zur Veröffentlichung zur Verfügung. Es ist nicht nur in diesem Fall wichtig, die andere Seite zu hören, die Seite der Verhafteten und Angeklagten also. Denn ihr Leben ist von einem Tag auf den anderen so sehr beschädigt worden, daß der Staat beste und schwer belastbare Argumente beibringen muß, um begründen zu können, warum er seine Einsatzkräfte so handeln ließ. sezession.de 23.01.2026 

Notizen über Aussagen des Autors zum Hergang

Gefängnisbesuch bei Kurt Hättasch in der JVA Leipzig: 9. April 2026: Auch Herrn Hättasch kannte ich wie alle anderen, die ich bisher in den Gefängnissen besucht habe, bis dato nicht persönlich. Sehr genau konnte ich mich aber noch an die Berichterstattung des damaligen Überfalls der Polizei erinnern, denn dabei wurde Kurt durch den Schuss eines Polizisten schwer verletzt. Es grenzt an ein Wunder, dass er diese Verletzung überlebte. Nun seine Geschichte, die ich sinngemäß wiedergebe, wie er sie mir erzählte. Von Christina Baum politischeverfolgung.de 26.04.2026


Zu Besuch im Knast:  «Sächsische Separatisten»: Auch nach einem halben Jahr Prozess fehlen Beweise für die Bildung einer terroristischen Vereinigung. Doch die Angeklagten schmoren in U-Haft. Ein Journalist hat einen von ihnen – Kurt Hättasch – im Gefängnis besucht. Und zeichnet ein ganz anderes Bild von ihm, als es die übliche Medienberichterstattung vermuten lässt. Von Daniell Pföhringer compact 08.07.2026

Separatisten-Prozess: Haftbesuch bei AfD-Stadtrat Hättasch: Kurt Hättasch ist der Angeklagte, dem bei der Verhaftung in den Kopf geschossen wurde. Dramatische Szenen waren das. Die Staatsanwaltschaft hält ihn für einen rechtsextremen Terroristen, doch ein halbes Jahr nach Prozesseröffnung wurde dafür noch kein überzeugender Beweis geliefert. Allerdings erleben die Angeklagten auch die Untersuchungshaft als Strafe. Von Stephan Kloss achgut.com 06.07.2026

Kurt Hättasch, die „Sächsischen Separatisten“ und ein polizeilicher Hausbesuch mit Folgen: Der Linksstaat misst mit zweierlei Maß: Im November 2024 wurde Grimmaer AfD-Stadtrat Kurt Hättasch, damals 25 Jahre alt, frühmorgens von einer Gruppe Vermummter geweckt, die im Dunkeln vor seinem Haus stand und ihn aufforderte, herauszukommen. Hättasch, der einen Antifa-Angriff hinter dem Besuch vermutete, rief umgehend die Polizei. Von Paul Martin Ansage! 19.06.2026

Mediathek

U-Haft seit Ende 24, keine Beweise: Kurt Hättasch hat ein bewegendes Buch geschrieben.
Kanal Schnellroda YouTube (15.07.2026)

Autoreninfos

Kurt Hättasch, Jahrgang 1999, sitzt seit dem 5. November 2024 in U-Haft. Man wirft ihm die Beteiligung an der Bildung einer terroristischen Vereinigung vor. Die Polizei schoß Hättasch nieder, als sie ihn festnehmen wollte. Er ist AfD-Stadtrat in Grimma. Antaios (01.08.2026)

Autoren

Erstellt: 01.08.2026 - 11:56  |  Geändert: 01.08.2026 - 12:42