Die Prinzipien der Kriegspropaganda (französischer Originaltitel: Principes élémentaires de propagande de guerre) ist ein mediensoziologisches Werk der Historikerin Anne Morelli. Das Buch erschien 2001, die deutsche Übersetzung 2004. Morelli arbeitete darin die zehn „Gebote“ der Propaganda aus. Sie sind vor allem als Analyseraster für pädagogische und medienkritische Zwecke gedacht und sollen wertfrei bleiben. Morelli will die Regelhaftigkeit von Propaganda-Prinzipien und Propaganda-Techniken im Bereich der Medien und der Gesellschaft aufzeigen: 

Wikipedia (DE): Die Prinzipien der Kriegspropaganda  |  Wikipedia (DE): Techniken der Propaganda und Manipulation

07.09.2006 , Englisch

Die im Laufe eines Jahrhunderts entstandenen Verbindungen zwischen Krieg und Medien sind lang und tief. Wie dieses Buch zeigt, war die Geschichte des Krieges und seine Erzählung ein Kampf um die öffentliche Wahrnehmung. Die Auswahl, welche Geschichten erzählt und welche ignoriert werden, trägt dazu bei, vergangene Schlachten zu rechtfertigen und zukünftige Kriege sicherzustellen. Narrative von Protest und Schmerz, Niederlage und Leid, Schuld und Missbrauch finden inmitten der kraftvollen Mythen von Krieg und Heldentum kaum Gehör.


Forged over the course of a century, the connections between war and media run long and deep. As this book reveals, the history of war and its telling has been a battle over public perception. The selection of which stories are told and which are ignored helps justify past battles and ensure future wars. Narratives of protest and pain, defeat and suffering, guilt and abuse struggle to be heard amid the empowering myths of war and heroism.

ISBN 978-0-8204-7893-7 07.09.2006 40,50 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
19.03.2024 , Englisch

„Censorship, Digital Media and the Global Crackdown on Freedom of Expression“ untersucht das zunehmende globale Phänomen der Zensur auf verschiedenen Medienplattformen, in Schulen, Universitäten und im öffentlichen Raum. Es dokumentiert körperliche Übergriffe, rechtliche Einschränkungen und den Ausschluss kritischer Themen aus dem öffentlichen Diskurs. 


Censorship, Digital Media and the Global Crackdown on Freedom of Expression explores the rising global phenomenon of censorship across various media platforms, in schools, universities, and public spaces. It documents physical assaults, legal restrictions, and the exclusion of critical topics from public discourse. 

ISBN 978-1-4331-9975-2 19.03.2024 56,95 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
21.04.2026 , Deutsch

"Absolut mega!", "Baby", "erlebbar", "ganzheitlich", "lodernder Glutkern", "meinem Herzen folgen", "my favorite toy" oder "Sinnsuche" - wer würde bei diesen Begriffen als Erstes an Kriegstüchtigkeit denken? Pickelhaube und schnarrender preußischer Befehlston sind out. Der neue Militarismus gibt sich smart, gendergerecht und TikTok-kompatibel.

"Woke & wehrhaft" hat die postmoderne Truppe zu sein - sämtliche Minderheiten der bunt-diversen Gesellschaft all inclusive. Der Weg in den Krieg vollzieht sich nicht in harten Militärstiefeln, sondern auf sanften Sneakersohlen. Und das hat System: Für die Umkrempelung unserer gesamten Gesellschaft in Richtung "Kriegstüchtigkeit" ist die - aktuell noch im Hintergrund sich vollziehende - zivil-militärische Verzahnung nach dem "Operationsplan Deutschland" nur der Anfang. Parallel dazu wird offen und ungeniert ein "Mentalitätswechsel", eine "kulturelle Umprogrammierung" eingefordert. 

ISBN 978-3-85371-563-5 21.04.2026 20,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
1. Auflage 28.02.2026 , Deutsch

Türkenfurcht und antiosmanische Kriegspropaganda als konstituierende Momente neuzeitlicher europäischer Geschichte bilden die Urform aktueller Xenophobie und Kampfmythologie. Diese "gemachte" Angst fußt auf einer langen, über Jahrhunderte geformten gesellschaftlichen Konstruktion von ungeheurer Tiefenwirkung. Sie steht an der Wiege der bis heute gültigen, wesentlich von Enea Silvio Piccolomini (alias Papst Pius II.) kreierten Europakonstruktion.

Auch die gegenwärtig erzeugte Russophobie wurzelt in den damals entwickelten Schemata und Zugangsmethoden. 

ISBN 978-3-946946-53-3 1. Auflage 28.02.2026 26,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
14.03.2023 , Englisch

30 Jahre Fake News im Westen

Was sind die Tatsachen, dass der Islamische Staat versucht, einen Bürgerkrieg in Frankreich auszulösen; dass der syrische Präsident Bashar al-Assad chemische Waffen einsetzte; dass Wladimir Putin versucht, unsere Demokratien zu destabilisieren; dass der Terrorismus Frankreich nicht wegen seiner Taten getroffen hat, sondern wegen dessen, was er ist; dass der Völkermord in Darfur 400.000 Opfer gefordert hat?... Im wahrsten Sinne des Wortes keine, aber diese Behauptungen reichen aus, um die Außenpolitik westlicher Länder zu begründen. Der Autor, ein ehemaliger Agent des Schweizer strategischen Nachrichtendienstes, untersucht die wichtigsten aktuellen Konflikte, die westliche Länder in den letzten dreißig Jahren mit Fake News bewältigt haben.

ISBN 978-2-315-01071-4 14.03.2023 24,60 € Portofrei per E-Mail bestellen (Buch)
1. Auflage 23.02.2026 , Deutsch

Israels Krieg im Nahen Osten gilt in vielerlei Hinsicht als der verheerendste des 21. Jahrhunderts: ermöglicht durch Bomben, Blockaden und eine beispiellose mediale Unterstützung. Wie in kaum einem anderen Land haben Medien in Deutschland nach dem 7. Oktober 2023 die tödliche Realität in der Region verharmlost, rechtfertigt oder gleich ganz verschwiegen. Welche Methoden Tagesschau, BILD, Spiegel, taz und Co. dabei angewandt haben und wie aus gut ausgebildeten Journalisten Propagandisten eines Genozids werden konnten, zeigt diese Untersuchung. 

ISBN 978-3-96156-145-2 1. Auflage 23.02.2026 22,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover) Neuausgabe

Zusammenfassung

Das vorliegende Dokument synthetisiert die Kernpunkte einer Rede von Prof. Dr. Ulrike Guérot, die am 14. Februar 2026 auf dem Münchener Odeonsplatz gehalten wurde. Die zentrale These der Rede ist eine tiefgreifende Warnung vor einem neuen, in der „politischen Mitte“ verankerten Militarismus, der die Grundfesten der europäischen Friedensordnung und die demokratische Urteilskraft bedroht.

Zusammenfassung

Dieses Briefing-Dokument fasst die zentralen Argumente von Nel Bonilla aus ihrem Artikel "Der Bunker und die Lehre" zusammen, wie sie in einem Interview mit "Neutrality Studies Deutsch" dargelegt wurden. Die Kernthese besagt, dass die westlichen Nationen einen "stillen Staatsstreich" durch eine transnationale "Sicherheitsbürokratie" erleben. Diese Elite, bestehend aus Akteuren der NATO, Think-Tanks, Militärs und supranationalen Institutionen, hat die strategische Planung von den gewählten nationalen Regierungen übernommen. Folglich werden Nationalstaaten zu bloßen "territorialen Knotenpunkten", die vorab festgelegte Pläne umsetzen.

07.01.2026 , Englisch

This book focuses on Western attitudes toward Russia and the Russians following Vladimir Putin s decision to invade Ukraine. Western attitudes, while diverse, often revealed a highly negative reaction that condemned not only the Kremlin but the broader Russian society for its alleged complicity and support for the war. 

Dieses Buch konzentriert sich auf die Haltung des Westens gegenüber Russland und den Russen nach Wladimir Putins Entscheidung, in die Ukraine einzumarschieren. Die Haltungen des Westens waren zwar unterschiedlich, zeigten jedoch oft eine äußerst negative Reaktion, die nicht nur den Kreml, sondern die gesamte russische Gesellschaft für ihre angebliche Mitschuld und Unterstützung des Krieges verurteilte.

ISBN 978-3-032-11319-1 07.01.2026 139,09 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Der amerikanische Ökonom Jeffrey Sachs zeigt Friedrich Merz Wege auf, wie Diplomatie den Krieg in der Ukraine beenden könnte. Der Brief im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz,

Sie haben wiederholt von Deutschlands Verantwortung für die europäische Sicherheit gesprochen. Diese Verantwortung lässt sich nicht durch Parolen, selektive Erinnerung oder die Normalisierung von Kriegsrhetorik ersetzen. Sicherheitsgarantien sind keine Einbahnstraßen. Sie wirken in beide Richtungen. Dies ist weder ein russisches noch ein amerikanisches Argument; es ist ein Grundprinzip der europäischen Sicherheit, das explizit in der Schlussakte von Helsinki, dem OSZE-Rahmen und jahrzehntelanger Nachkriegsdiplomatie verankert ist.