Aktuell
Der erschütternde Bericht vom Ort des Massakers im Libanon (Massaker von Sabra und Schatila)
Jean Genet hielt sich zufällig in Beirut auf als Mitte September 1982, einen Tag nach der Ermordung des libanesischen Präsidenten Bechir Gemayel, unter den Augen der in Beirut eingerückten israelischen Truppen ein grausames, unbegreifliches Massaker im Palästinenserlager Chatila stattfand. Genet suchte den Ort des Entsetzens auf und verfasste für die "Revue d’études palestiniennes" in Paris einen Bericht über das, was er in Chatila sah und empfand.
Drei Essays über revolutionäre Möglichkeiten
Drei Essays über Anarchismus und eine Gesellschaftstheorie der Möglichkeiten, mit denen David Graeber in seiner unverkennbaren Art die Welt auf den Kopf stellt, um sie besser begreifen zu können. Lesestoff für alle, die an der Widerständigkeit des Sozialen, an Gesellschaftstheorie und Utopie interessiert sind, für alle Konsumkritiker_innen, die sich gerne irritieren lassen und alle Graeber-Fans, die wissen wollen, was ihn eigentlich zum Anarchismus gebracht hat.
Kambodschas bitterste Jahre
Mitte der 1970er Jahre befindet sich Kambodscha im Bürgerkrieg. Die Roten Khmer haben unter Pol Pot die Herrschaft übernommen und zwingen die Bevölkerung in Arbeitslager, in denen die Zahl der Todesopfer stetig ansteigt. Drei Augenzeugen berichten aus unterschiedlicher Perspektive von ihren Erlebnissen und den unvorstellbaren Zuständen dieser Zeit: ...
Als Ludwig Bergmann in den fünfziger Jahren die Reise aus der DDR in ein Dorf im subtropischen Teil Chinas antritt, weiß er noch nicht, dass dies sein Leben verändern wird. Als Ingenieur bei einem Bauprojekt beteiligt, lernt er die stille, aber mutige junge Chinesin Sun kennen, die er von Anfang an bewundert. Die Gefühle Bergmanns geraten jedoch in einen Konflikt, als er plötzlich auf seine alte Studentenliebe Lydia trifft.
Der Streit zwischen Peter Hacks (1928–2003) und Heiner Müller (1929–1995) zählt zu den bedeutendsten Auseinandersetzungen innerhalb der DDR-Literatur.
Auf der Grundlage detaillierter Stückanalysen sowie unbekannter Aufzeichnungen aus den Nachlässen wird der Streit der beiden wichtigsten DDR-Dramatiker erstmals umfassend in den Blick genommen.
In einer Zukunft, in der die Menschen ihr Leben fast vollständig in der virtuellen Realität "Bubble" verbringen, verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit, Erinnerung und Programmierung. Kajus, ein stiller Beobachter in dieser künstlich perfektionierten Welt, versucht zu begreifen, was noch echt ist. Sind es Gefühle, Freundschaft oder nur Datenströme, die das simulierte Glück am Laufen halten?
Mit kühler Klarheit und philosophischer Tiefe entwirft Un Kaunait ein erschütternd gegenwärtiges Zukunftsbild.
Nicht jedem Künstler wird ein Personalmuseum gewidmet, und weibliche Künstler werden noch seltener damit geehrt. Eine Künstlerin bildet jedoch eine Ausnahme: Käthe Kollwitz (1867–1945), deren Name zwei Museen in Berlin und Köln sowie eine Gedenkstätte in Moritzburg tragen.
Im Jahr 2026 jährt sich die Gründung des Berliner Käthe-Kollwitz-Museums zum vierzigsten Mal. Aus diesem Anlass stellt die Institution nicht nur ihre Sammlung vor, sondern präsentiert neue Erkenntnisse zum Leben der Künstlerin und erzählt vom Gründer des Museums.
Eine bestürzende Bestandsaufnahme aktueller Konflikte und ein seltenes Dokument der Liebe.
"Warum habe ich nichts kommen sehen?", fragt sich Nours Vater verzweifelt, als diese ohne Abschied nach Falludscha aufbricht, um sich dem IS anzuschließen. Zwischen Vater und Tochter beginnt ein leidenschaftlicher Briefwechsel. Der liberale Islamgelehrte beschwört Nour zurückzukommen und versucht sie davon zu überzeugen, dass der IS nichts von dem verkörpert, was für ihn den Islam ausmacht. Nour dagegen ist fasziniert von der neuen Glaubensgemeinschaft und entschlossen, durch Handeln die Welt zu verändern. Nach und nach wachsen in ihr jedoch Zweifel bis hin zum Abscheu. Schließlich trifft sie eine radikale Entscheidung.
„THE MANAGEMENT OF SAVAGERY“ deckt die wahre Geschichte hinter Amerikas Umgang mit der Welt auf und zeigt, wie die extremistischen Kräfte, die heute den Frieden weltweit bedrohen, die unvermeidliche Folge von Amerikas imperialen Bestrebungen nach einem nationalen Sicherheitsstaat sind. Washingtons heimliche Finanzierung der Mudschaheddin provozierte 1979 die russische Invasion in Afghanistan. Mit Waffen und Geld haben die Vereinigten Staaten seitdem die Extremisten unterstützt, darunter auch Osama Bin Laden, die zu ihren Feinden geworden sind.
Margarethe Hönigsberg, geb. 1871, entstammte dem jüdischen Großbürgertum und der Tradition der 1848er Revolution. Früh in der Frauenbewegung aktiv, absolvierte sie als erste Frau in Wien ein Medizinstudium und heiratete den austromarxistischen Ökonomen Rudolf Hilferding. Nach Jahren in Berlin kehrte sie nach Wien zurück und wurde Ärztin im Arbeiter : innenbezirk Favoriten. Sie wurde erstes weibliches Mitglied der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung und verfasste eine bahnbrechende Arbeit zu »Grundlagen der Mutterliebe« und zur frühesten infantilen Entwicklung.




