Spätsommer 1933: Heini Hiller, Feuermann und Kommunist, muss abheuern, als er von der Schwindsucht befallen wird. Im fremden Hafen bleibt ihm nicht anderes, als den deutschen Konsul vor Ort um Unterstützung für die Heimreise zu bitten. Doch die vermeintliche Hilfe ist ein Hinterhalt, der Konsul verrät Hiller an die Gestapo. Noch ehe er den heimatlichen Hafen erreicht, wird er von den Nazibütteln verschleppt. Ferdinand, den Heini auf der Fahrt nach Hause kennenlernt und der wie er denkt, entkommt hingegen den Faschisten. Sein eingekerkerter Kamerad geht ihm jedoch nicht aus dem Kopf - und er ersinnt einen raffinierten Plan, den todkranken Heini zu befreien.
Freundschaft (Thema)
»Die Kollaborateure« ist ein scharfsinniger Roman, der von verschiedenen Komplizenschaften erzählt. Mit viel Einfühlungsvermögen versetzt Katrina Tuvera die Leser ins Bewusstsein eines Mitläufers, dessen Familie in den Verstrickungen seiner Lügen leben muss
Das 20. Jahrhundert neigt sich dem Ende zu, und eine ganze Nation verfolgt gespannt das Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten des Landes. Unterdessen liegt Carlos Armando auf dem Sterbebett.
Ein packender Roman über unsere aufgewühlten Zeiten
Im Stil der großen Romane von Arundhati Roy oder Amitav Ghosh entwirft Devika Rege mit großer erzählerischer Kraft und feinem Gespür für Details ein lebendiges Porträt des modernen Indien - die bildgewaltige, universelle Chronik einer rastlosen Generation im Aufbruch.
»Devika Rege steht an der Spitze einer neuen Generation von Autoreninnen und Autoren.« Vauhini Vara
Ein Mailänder Garten. Zwei Kindheitsfreunde, ein Familiengeheimnis und eine unmögliche Liebe im Italien der goldenen sechziger Jahre.
Zwei Kinder im Garten einer Mailänder Villa: Piero, der strahlende Sohn des großbürgerlichen Automobilunternehmers Renzo Rivolta. Und Valeria, die eigensinnige Tochter des Dienstmädchens. Sie versprechen sich, Freunde fürs Leben zu werden.
Zwei Buchhändlerinnen im besetzten Paris: Eine Geschichte von Liebe und Literatur
Sie sind literarische Legenden. Adrienne Monnier und Sylvia Beach haben mit ihren benachbarten Buchhandlungen über Jahrzehnte das literarische Paris geprägt. Doch 1940, mit der deutschen Besatzung, ändert sich auch für sie alles. Aus der literarischen Oase im Herzen der Stadt wird ein Zufluchtsort für deutsch-jüdische Exilanten und ein Ort des Widerstands. Uwe Neumahr erzählt in seinem bewegenden Buch die Geschichte dieses großen Paares und ihrer Freunde.
Atemraubender Liebeskrimi, Schlüsselroman der "New Economy", Justizgroteske ...
Michael Sailers zweiter Roman verknüpft mehrere, scheinbar unvereinbare Bücher in einem. So entsteht ein unwiderstehlich faszinierendes Zeitbild einer Gesellschaft, die aus den Fugen gerät und den Verstand verliert.
Harry Thürk hat eine spannende, phantastisch anmutende und doch bitter-wahre Geschichte geschrieben, von drei jungen Burschen und einem Mädchen, die aus dem 2. Weltkrieg zurückkehren in ihre Heimat Oberschlesien. Doch die Heimat gehört jetzt galizischen Flüchtlingen, denen wiederum die Heimat gestohlen wurde. Trunkene Sieger, prügelnde Miliz bestimmen einen gewalttätigen Frieden.
In einer Zukunft, in der die Menschen ihr Leben fast vollständig in der virtuellen Realität "Bubble" verbringen, verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit, Erinnerung und Programmierung. Kajus, ein stiller Beobachter in dieser künstlich perfektionierten Welt, versucht zu begreifen, was noch echt ist. Sind es Gefühle, Freundschaft oder nur Datenströme, die das simulierte Glück am Laufen halten?
Mit kühler Klarheit und philosophischer Tiefe entwirft Un Kaunait ein erschütternd gegenwärtiges Zukunftsbild.
Der blinde Aamir arbeitet als Brotverkäufer. Auch ohne zu sehen, weiß er genau, wie das Brot beschaffen ist, und kennt die Stimmen der Kundschaft wie auch diejenige von Hamdan, dem jungen Bäckergehilfen, zu dem er ein beinahe väterliches Verhältnis pflegt. Als bekannt wird, dass in einer Baumkrone beim nahe gelegenen Grab des heiligen Abdalati dessen Gesicht erschienen ist und bereits einige Bitten um Wunder Gehör gefunden haben, beschließt Aamir trotz großer Bedenken, Abdalati zu besuchen ...
Zum 100. Geburtstag von Siegfried Unseld
Für Siegfried Unseld waren Briefe nicht nur eine Arbeits-, sondern auch eine Lebensform. In ihnen ordnet er seine Gedanken. Sie begleiten und festigen Freundschaften. Sie helfen auf seinem beispiellosen Weg. Wichtige Förderer wie Hermann Hesse oder Peter Suhrkamp lernen ihn zunächst schriftlich kennen. Auch später, als das Reisen und Telefonieren leichter, üblich wird, legt der berühmte Verleger größten Wert auf seine Korrespondenz.