Seit der Veröffentlichung der 1. Auflage hat sich das Thema "Feindschaft" keineswegs erledigt, wie die jüngsten Terroranschläge zeigen. Vielmehr scheint der Hass auf Andersdenkende sogar noch zuzunehmen, die dann als "Feinde" verteufelt werden. Dieser Entwicklung wird in den Beiträgen zur 2. Auflage nachgegangen.
Mit Beiträgen von Harald Bergbauer, Wolfgang Bergem, Carina Barbosa Gouvêa, Manfred Gangl, Peter Nitschke, Pier Paolo Portinaro, Samuel Salzborn, Peter Schröder, Ulrich Thiele, Udo Tietz, Pedro Hermilio Villas Bôas Castelo Branco, Rüdiger Voigt und Benno Zabel.
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»Voigts Band erörtert den Text auf hohem akademischen Niveau philologisch-rekonstruktiv und ideengeschichtlich. [...] wie „für die Welt des 21. Jahrhunderts“ aktualisierend.« Reinhard Mehring, Jahrbuch Extremismus & Demokratie 34/2022, 446
Einige Autoren
→ Peter Nitschke auf Wikipedia
Der Herausgeber
Prof. Dr. Rüdiger Voigt ist Politik- und Rechtswissenschaftler. Bis 2006/07 hatte er einen Lehrstuhl für Verwaltungswissenschaft an der Universität der Bundeswehr München inne und war Direktor des Instituts für Staatswissenschaften.
2. Auflage
2022
,
Deutsch
Ein weißer Rabe. Das seltsame Leben des deutschen Staatslehrers Carl Schmitt.
Carl Schmitt gehört neben Martin Heidegger und Max Weber zu den weltweit am meisten gelesenen deutschen Denkern des 20. Jahrhunderts. Während seine radikalen Theorien über Freund und Feind, Legalität und Legitimität, den Begriff des Politischen bis heute das politische Denken stimulieren, ist er selbst durch seinen abgründigen Charakter und seine Rolle als «Kronjurist» des Dritten Reiches für immer kompromittiert. Reinhard Mehring legt, ganz aus den Quellen gearbeitet, die grundlegende Biographie Carl Schmitts vor. Mit geradezu atemberaubender Intensität schildert er das Leben einer Shakespeare'schen Gestalt im Zentrum der deutschen Katastrophe.
9. Auflage
2007
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Deutsch
Wider die kosmopolitische Illusion. In westlichen Gesellschaften sind post-politische Konzepte des Dritten Weges derzeit en vogue. Sie propagieren eine konsensuelle Form von Demokratie jenseits der politischen Opposition von rechts und links. Chantal Mouffe kritisiert daran, daß diese Konzepte die antagonistische Dimension des Politischen und die Ambivalenz der menschlichen Natur leugnen.
Autoreninfos
Rüdiger Voigt (Jahrgang 1941) ist ein deutscher Politik- und Staatswissenschaftler, Jurist und emeritierter Hochschullehrer. Er studierte Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Kiel und Tübingen und lehrte zunächst an der Freien Universität Berlin sowie an der Universität Siegen. Von 1990 bis zu seiner Emeritierung war er Professor für Verwaltungswissenschaft an der Universität der Bundeswehr München und Direktor des Instituts für Staatswissenschaften. Wissenschaftlich beschäftigt sich Voigt insbesondere mit Staats- und Souveränitätstheorien, Verwaltungswissenschaft, Weltordnung, Geopolitik und Kriegstheorie. Er gilt als Herausgeber und Autor zahlreicher staatswissenschaftlicher Publikationsreihen, darunter „Staatsverständnisse“, „Staatsdiskurse“ und „Staat – Souveränität – Nation“. In seinen Arbeiten setzt er sich unter anderem mit Carl Schmitt, Niccolò Machiavelli, Fragen staatlicher Ordnung sowie den Grundlagen politischer Herrschaft auseinander.
Wikipedia (DE): Rüdiger Voigt