Kritik aus dem Maschinengeist
Totalitäre Abgründe - Gespräche mit der KI

Der Autor Ullrich Mies befragte über Monate hinweg die KI (Künstliche Intelligenz), in diesem Fall das KI-Programm ChatGPT, zur politischen Lage und erhielt erstaunlich offene und kritische Antworten zu Themen wie totalitärer Staat, Meinungsunterdrückung, Funktionsweise der Demokratie, Vasallenstaat, Medien, Kriegstüchtigkeit und Aufrüstung. Aber auch zur Umkehrung dieser Entwicklungen hat die KI systemkritische Vorschläge. 

ISBN 978-3-910568-29-7 1. Auflage 30.03.2026 14,80 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover) Neuausgabe

Lange wird es diese offenen Antworten in den öffentlich zugänglichen KI-Programmen nicht mehr geben. Insofern enthält dieses Werk über den Erkenntnisgewinn heutiger Leser hinaus für zukünftige Generationen wichtiges Archivmaterial. 

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Leseprobe

Rezension

Künstlich-intelligente Selbstkritik: Ullrich Mies’ Buch „Kritik aus dem Maschinengeist“ zeigt im Dialog mit einer KI auf, welche Gefahren von totalitärer Technokratie ausgehen können: Künstliche Intelligenz entwickelt sich beständig weiter, natürliche Intelligenz dagegen scheint eine immer rarer werdende Ressource zu sein. Wie gehen wir mit dieser Entwicklung um? Nicht wenige lehnen die KI als zu „steril“, „unmenschlich“ oder als Arbeitsplatzkiller ab. Aber wäre die Wahrheit, selbst wenn sie ohne Emotionen ausgesprochen wird, nicht von größerem Wert als Unsinn, der von „Organischen“ abgesondert wird? Bezüglich politischer Werturteile misstrauen viele ChatGPT und anderen Programmen zu Recht, denn allzu oft finden sich dort „linientreue“ Aussagen. Für Aussagen zu Corona wird zum Beispiel noch immer oft das Paul-Ehrlich-Institut empfohlen. Autor Ullrich Mies hat allerdings herausgefunden, dass man „seiner“ KI solche Sperenzchen aberziehen kann, wenn man beharrlich und klug vorgeht. Die „Maschine“ wird dann zu einem unübertrefflich scharfen Werkzeug für die Analyse der herrschenden Zustände. Mit Blick auf den gelenkten Siegeszug von Digitalisierung und Technokratie kann man sogar sagen: Künstliche Intelligenz kann dazu eingesetzt werden, sich selbst zu bekämpfen. Wie Mies aber in seinem neuen Buch „Kritik aus dem Maschinengeist“ darlegt, könnte das goldene Zeitalter einer nicht durchweg herrschaftsfreundlichen KI seinem Ende zugehen. Gerade auch die Bedeutung dieser Technik für militärische Zwecke könnte verschärfte Formen faktischer Zensur hervorbringen. Nutzen wir also dieses erhellende Dokument künstlich-intelligenter Systemkritik, solange es solche noch gibt! Von Roland Rottenfußer MANOVA 14.03.2026

Mediathek

Ulrich Mies - Kritik aus dem Maschinengeist
15.04.2026 | NuoFlix YouTube (15.04.2026)

Autoreninfos

Ullrich Mies (*1951) ist Sozial- und Politikwissenschaftler. Er studierte in Duisburg und Kingston/Jamaika. Er lebt in den Niederlanden und Frankreich, arbeitete zehn Jahre lang im öffentlichen Dienst, ist Unternehmer, Politaktivist sowie Herausgeber zahlreicher Bücher und schreibt Beiträge für verschiedene Online-Medien. Seine Arbeitsgebiete sind unter anderem Kapitalismuskritik, Demokratiezerfall und der neue Totalitarismus im Weltmaßstab.

Wikipedia (DE): Ullrich Mies 

Mehr zum Einfluß von KI auf unser künftiges Leben

03.2026 , Deutsch

»Was wir jetzt mehr denn je brauchen, ist eine neue Kritik der Technologie, der Erfahrung des technischen Lebens.« Das hat der Philosoph Achille Mbembe bereits 2018 in einem Interview erklärt. Das gilt umso mehr angesichts des Propagandaschauspiels, mit dem uns seit einigen Jahren ein neues Macht- und Profitmittel verkauft wird: die sogenannte künstliche Intelligenz (KI). Mit dieser wurde eine neue Entwicklungsstufe des Kapitalismus eingeleitet, die Folgen für alle Bereiche der Gesellschaft hat und offenbar von niemandem haltmacht. 

03.2026 8,80 € Kein Versand im Laden erhältlich (Zeitschrift)
Autoren

Erstellt: 17.04.2026 - 06:42  |  Geändert: 17.04.2026 - 07:22