2.Weltkrieg

Das Blaue Buch. Geheimes Kriegstagebuch 1941 - 1945. Von Erich Kästner

Nachdem Erich Kästner 1933 von den Nazis als Autor verboten worden war, entschloss er sich, ein geheimes Tagebuch zu führen. Dazu griff er auf ein blau eingebundenes, unbeschriftetes Buch zurück, das er zwischen den anderen viertausend Bänden seiner Bibliothek versteckte. Aus Sicherheitsgründen fertigte Kästner seine Aufzeichnungen außerdem stenografisch an. Von 1941 bis zum Kriegsende schrieb Erich Kästner auf, was sich an der Front und in Berlin ereignete, notierte Heeresberichte und Massenexekutionen ebenso wie die Kneipenwitze über Goebbels und Hitler, die schon bald nur noch hinter vorgehaltener Hand gemacht wurden. Er dokumentiert seinen zunehmend von Stromsperren und Bombenangriffen geprägten Alltag bis zur bedingungslosen Kapitulation im Mai 1945 und berichtet, was sich in den Monaten danach abspielte.

ISBN 978-3-85535-019-3     32,00 €  Portofrei     Bestellen

Im Kampf gegen Nazideutschland. Die Berichte der Frankfurter Schule für den amerikanischen Geheimdienst 1943-1949 von Franz Neumann, Herbert Marcuse und Otto Kirchheimer

Sie schrieben gegen Hitler. Während des Zweiten Weltkriegs arbeiteten Franz Neumann, Herbert Marcuse und Otto Kirchheimer, die in den 1930er Jahren vor der nationalsozialistischen Verfolgung ins Exil in die USA geflohen waren, für das Office of Strategic Services, den Vorläufer der CIA. Zwischen 1943 und 1949 versorgten sie die Amerikaner mit umfangreichen Dossiers über das politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in der NS-Diktatur, über Hitlers Kriegsstrategien und die Rolle des Antisemitismus.

ISBN 978-3-593-50345-5     39,95 €  Portofrei     Bestellen

Register zur Ästhetik des Widerstands von Peter Weiss. Von Jürgen Schutte

Der Registerband zum Roman "Die Ästhetik des Widerstands" von Peter Weiss bietet nützliche und unentbehrliche Informationen, Orientierungen und Findehilfen, die den vielschichtigen, dokumentarisch fundierten Romantext sowohl für historisch und kunstgeschichtlich interessierte Leserinnen und Leser als auch für die wissenschaftliche Forschung erschließen. Der Band enthält einen thematisch strukturierten Aufriss der Handlung, ein umfassendes Personenverzeichnis, eine ausführliche Darstellung der genannten und gedeuteten Kunstwerke sowie eine Seitenkonkordanz und eine Konkordanz der Textblock-Anfänge der verschiedenen Ausgaben der "Ästhetik des Widerstands".

ISBN 978-3-95732-341-5     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Westemigranten. Deutsche Kommunisten zwischen USA-Exil und DDR. Von Mario Keßler. Erscheint 12/2018

Mario Keßler geht in seinem neuen Buch den Spuren deutscher kommunistischer Exilanten in den USA nach, die nach dem Ende des Nazi-Regimes in die DDR zurückkehrt sind. Er schildert sowohl ihre Exilerfahrungen in der kapitalistischen Gesellschaft der USA wie auch ihre Lebensumstände im Osten Deutschlands nach 1945. Kein Kommunist ist in den Westen Deutschlands zurückgekehrt. Von Interesse sind nicht nur die eingetragenen KPD-Mitglieder, sondern auch "Kommunisten ohne Parteibuch" wie Bertolt Brecht, Hanns Eisler, Ernst Bloch oder Stefan Heym.

ISBN 978-3-412-50044-3     65,00 €  Portofrei     Bestellen

Unter der Drachenwand. Von Arno Geiger

Veit Kolbe verbringt ein paar Monate am Mondsee, unter der Drachenwand, und trifft hier zwei junge Frauen. Doch Veit ist Soldat auf Urlaub, in Russland verwundet. Was Margot und Margarete mit ihm teilen, ist seine Hoffnung, dass irgendwann wieder das Leben beginnt. Es ist 1944, der Weltkrieg verloren, doch wie lang dauert er noch? Arno Geiger erzählt von Veits Alpträumen, vom "Brasilianer", der von der Rückkehr nach Rio de Janeiro träumt, von der seltsamen Normalität in diesem Dorf in Österreich - und von der Liebe. Ein herausragender Roman über den einzelnen Menschen und die Macht der Geschichte, über das Persönlichste und den Krieg, über die Toten und die Überlebenden.
Mondsee, 1944 - Leben und Lieben im Schatten der großen Geschichte.

ISBN 978-3-446-25812-9     26,00 €  Portofrei     Bestellen

Der deutsche Kommunismus. Selbstverständnis und Realität. Band 3: Im Kriege (1939-1945). Von Klaus Kinner

Die Kommunistische Internationale und ihre Sektionen erwiesen sich bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges als merkwürdig unvorbereitet. Nach dem Ersten Weltkrieg, der von der Linken als die »Urkatastrophe« des Kapitalismus empfunden wurde, waren die Kommunisten zwar angetreten, das als unheilbar krisenhaft verstandene System zu stürzen, hatten aber an ihrer Überzeugung von der Gesetzmäßigkeit des Zyklus Krieg - Krise - Krieg festgehalten. Aus dieser Haltung resultierten nicht nur die Schwachstellen der kommunistischen Faschismustheorie, sondern auch die Probleme beim Verständnis der komplizierten außenpolitischen Zusammenhänge am Vorabend des Zweiten Weltkrieges.

ISBN 978-3-320-02149-8     29,90 €  Portofrei     Bestellen

Krisen – Kämpfe – Kriege, Band 2. Innovative Barbarei gegen soziale Revolution – Kapitalismus und Massengewalt im 20. Jahrhundert. Von Detlef Hartmann

Massengewalt und Weltkrieg als Ausweg stockender kapitalistischer Verwertungs- und Zugriffsmöglichkeiten, als Mittel des Fortschritts: Detlef Hartmann konfrontiert uns angesichts der weltweiten Krisendynamiken aus den Erfahrungen der beiden Weltkriege mit beunruhigenden Befunden.

ISBN 978-3-86241-454-3     19,80 €  Portofrei     Bestellen

Lempi, das heißt Liebe. Von Minna Rytisalo

Der junge Bauernsohn Viljami hat sich in Lempi, die Tochter des Ladenbesitzers aus der kleinen Stadt Rovaniemi in Lappland, verliebt. Hals über Kopf heiraten sie, und Lempi, der das Landleben fremd ist, zieht zu Viljami auf den Hof. Um sie zu entlasten, stellt ihr Mann die Magd Elli ein, die insgeheim selbst gern an seiner Seite wäre. Nach einem einzigen glücklichen Sommer wird Viljami 1943 zum Kriegsdienst eingezogen. Als er zurückkehrt, ist die Stadt zerstört und Lempi verschwunden. Dass sie wie ihre Zwillingsschwester mit einem Offizier nach Deutschland gegangen sei, kann er sich nicht vorstellen.

ISBN 978-3-446-26004-7     21,00 €  Portofrei     Bestellen

Sabotage und psychologische Kriegsführung. Ein Handbuch. Von Florian Wenninger und Jürgen Pfeffer

Verwirrung, Chaos und Misstrauen sind einfach zu stiften - ein Wissen, das sich die Amerikaner während des Zweiten Weltkriegs zunutze machten. Mit ihrem Leitfaden über Sabotage und psychologische Kriegsführung gaben sie dem Widerstand gegen das Naziregime eine Anleitung an die Hand, wie man ein System von innen zernagt - mit Mitteln, die auch heute noch funktionieren würden. Das US-amerikanische OSS, "Office of Strategic Service", Vorgänger der CIA im Zweiten Weltkrieg, gab 1943 und 1944 zwei Texte heraus: Das "Morale Operations Field Manual" war für OSS-Offiziere gedacht und beschreibt akribisch, wie man einen Staat dekonstruiert. Das "Simple Sabotage Field Manual" informierte alle Sympathisanten darüber, wie sie mit relativ einfachen Mitteln den Widerstand gegen Hitler unterstützen konnten.

ISBN 978-3-7076-0634-8     19,00 €  Portofrei     Bestellen

Das kleine Sabotage-Handbuch von 1944. Die besten Tricks des amerikanischen Geheimdienstes im Kampf gegen Hitler. Von Kathrin Passig

Von Geheimdiensten lernen, wie man im Büro Krieg führt!
1944 war der Krieg noch lange nicht entschieden, die Alliierten wurden langsam unruhig. Da kam dem US-Geheimdienst eine Idee: Könnte man den Menschen im Machtbereich der Nazis nicht beibringen, wie man mit wenig Aufwand und Risiko möglichst viel Schaden anrichtet? Die Geheimagenten stellten ein kleines Büchlein mit phantastischen Tricks zusammen: Zucker in den Tank! Irgendwas anzünden! Schwamm ins Klo! Und in Büros und Behörden: Vorgesetzte durch dumme Fragen, Untergebene durch Beförderung von Idioten in den Wahnsinn treiben! Grundsatzdiskussionen! Pochen auf dem Dienstweg! Haufenweise Sitzungen - vor allem, wenn Wichtigeres zu tun ist!

ISBN 978-3-499-63416-1     8,00 €  Portofrei     Bestellen

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