'Eigener Herd ist Goldes wert' – die eigene Wohnung und mehr noch das eigene Haus bilden die Erfüllung und den Rahmen des bürgerlichen Familienlebens. Pierre Bourdieu und seine Mitarbeiterinnen haben diese scheinbare Idylle in einer umfassenden Untersuchung hinterfragt.
I:DES (Thema)
Das Buch geht der Frage nach, auf welche Legitimationsquellen sich Regionalorganisationen des Globalen Südens berufen, wenn sie Ordnungsfunktionen in ihrer Region übernehmen. Dazu werden unter Rückgriff auf verschiedene Theoriestränge sowie politikwissenschaftliche, soziologische und kulturwissenschaftliche Regionalstudien die Afrikanische Union, die ASEAN und die Liga Arabischer Staaten einer Analyse unterzogen.
Geopolitik und ihre Theoriebildung im 19. und 20. Jahrhundert gehören bis heute zu den interdisziplinär strittigen Forschungsfeldern. Für den Transformationsprozess großräumlichen Denkens, Ordnens und Handelns sind die biogeographischen Arbeiten des deutschen Geographen Friedrich Ratzel von elementarer Bedeutung. Ratzel zählt zu den Schlüsselfiguren, die die imperiale Idee vom Lebensraum des 19. Jahrhunderts mit großräumlichen Expansions- und Vernichtungskonzepten des 20. Jahrhunderts sowie mit geo- und biopolitischen Ordnungsmodellen, wie sie nach 1945 weltweit wirkmächtig wurden, verklammern.
Wie enden internationale Ordnungen?
Diese in den Transformationsnarrativen des 20. Jahrhunderts häufig unterbelichtete Frage steht im Zentrum des Buches. Aufbauend auf einer netzwerktheoretischen Perspektive und Erkenntnissen der Imperiumsliteratur entwickelt die Arbeit ein Desintegrationsmodell, das Auflösungsprozesse imperialer – netzwerktheoretisch gesprochen: ‚sternförmiger‘ – Ordnungen erklären kann.
Die Verstrickungen zwischen ethnographischen Objekten und dem deutschen Kolonialismus sind längst kein Geheimnis mehr. Der Einfluss wissenschaftlicher Expeditionen auf die Aneignung von Objekten ist hingegen weniger bekannt.
In den Jahren 1912 und 1913 erforschte die Kaiserin-Augusta-Fluss-Expedition die Sepik-Region in Deutsch-Neuguinea. Anhand ausgewählter Objektbiografien aus der Ethnologischen Sammlung in Göttingen und mithilfe der historischen Provenienzforschung betrachtet Sara Müller den gesamten Kontext der Aneignung der Objekte.
Based on the analysis of China's basic national conditions and development trends, this book begins with a general introduction to the study of "modernization with Chinese characteristics," and then discusses the comprehensive construction of a prosperous society in all respects, unprecedented changes, the new national system, green modernization, and technological modernization.
Der Autor analysiert in seinem Werk die Entwicklung des sozialistischen Chinas von ihren revolutionären Anfängen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts über die Gründung der Volksrepublik China 1949 bis zum ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts.
In den drei Hauptkapiteln "1. Chinas Widersprüche", "2. Das politische System der Volksrepublik China" und "3. Chinas Entwicklung und die Welt" wird die erstaunliche und nicht widerspruchsfreie politische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung Chinas in ihren historischen Zusammenhängen betrachtet - wie die Globalisierung, der Aufstieg und Fall des Sozialismus in der UdSSR und in Europa, die globalen Auseinandersetzungen zwischen Nord und Süd.
Auf dem Land haben die Menschen mehr Raum und mehr Zeit, die sozialen Beziehungen und das Umweltverhältnis sind hier unmittelbarer. So auch der Zugang zum kollektiven Unbewussten, in dem das kulturelle Gedächtnis aufgehoben ist. Davon können wir alle lernen, denn eine an ethischen Werten orientierte Stadt-Land-Begegnung ist möglich und kann der Anfang einer moralischen Erneuerung der Gesellschaft werden: Ein Zugang zum Dorfethos ist der Schlüssel zum Weltethos.
STELL DIR VOR, ES IST KRIEG UND KEINER GEHT HIN.
Diese Worte sind aktueller denn je. In einer Zeit, die durch mächtige Kräfte voll und ganz auf Krieg programmiert wurden, entstand die einzigartige Idee, das wahrscheinlich größte Friedensbuch unserer Zeit entstehen zu lassen. Erstmalig beziehen einhundert bekannte Persönlichkeiten mutig und engagiert Stellung im Namen des Friedens.
„Bei aller Notwendigkeit, jeden Krieg für sich und unter seinen spezifischen Bedingungen zu erfassen, fehlte und fehlt so oft bei den Publikationen das Denken im Kontext und historischen Verlauf. Kriege haben seit Jahrhunderten unermessliches Leid über die Menschheit gebracht. Hinter vorgeblich hehren Zielen wurden sie fast immer wegen politisch-strategischer und wirtschaftlicher Interessen geführt.
Die Texte befassen sich u.a. mit Werken von Autoren wie Arnold Zweig, Leonhard Frank, Apollinaire, Henri Barbusse, Ernst Bloch, Erich Fried, Heinrich Böll, Joseph Heller, Erich Maria Remarque.