Zum 85. Geburtstag am 29. April 2014: Das spektakulärste und visionärste Projekt aus dem Nachlass des großen Autors. Das Sammeln und Bewahren von Erinnerungen war ein zentrales Motiv von Walter Kempowskis Arbeit.
Kultur (Thema)
Es sind nicht nur die berühmten Örtlichkeiten, die einen Streifzug durch Mainfranken lohnenswert machen. Denn abseits der bekannten Wege, manchmal versteckt oder verkannt, finden sich zahlreiche außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten.
"Lost in Translation" an der Ostsee. Rensen, ein verschlafenes Dorf an der Ostsee: zur Küste hin flach, vereinzelte Feldeichen, Dornenhecken und hier und da ein Herrenhaus, alleinstehende Höfe, klinkergemauert, mit halbrunden Scheunentoren. 740 Einwohner, Bäckerei, Postamt mit Schreibwarenverkauf, eine Sparkassenfiliale und das Gasthaus Pit's Schollenkutter, wo die Wirtin Herta Mölders ganzjährig Bier und Schnaps ausschenkt. Hier, in der tiefsten deutschen Provinz, will sich der Keramikkünstler Ernst Liesgang nach einigen Lehrjahren in Fernost Ende der achtziger Jahre niederlassen, um sich im Hof des alten Pfarrhauses einen original japanischen Anagama-Brennofen errichten zu lassen.
Im Ausland gilt die deutsche Erinnerungskultur als Erfolgsgeschichte und Vorbild. Im Inland dagegen ist sie schon immer Gegenstand von Unbehagen und Kritik gewesen. Da sie selbstkritisch ist, gehören solche Gegenstimmen unbedingt dazu - sie verhindern Fixierungen und halten die Erinnerungskultur lebendig. Inzwischen hat sich das Spektrum der Kritik allerdings noch einmal deutlich erweitert. Vom rechten politischen Rand aus werden die Grundlagen unserer Erinnerungskultur mittlerweile radikal in Frage gestellt.
Eine Reise, 59 Tage im Iran. Eine Frau mit dem Rucksack - quer durchs Land. Überraschende Erlebnisse, Beobachtungen, Fundstücke - und vor allem Begegnungen: Hauptstädter und kurdische Dorfbewohner, Mullahs und anarchistische Studenten, Polizisten und Künstler, illegale Boyfriends und unzählige Ali Schumachers.
Info
Afrika: Ägypten, Algerien, Äthiopien, Angola, Burkina Faso, Burundi, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Libyen, Mali, Marokko, Mosambik, Namibia, Nigeria, Rhodesien, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Simbabwe, Somalia, Sudan, Südafrika (Republik), Tansania, Tunesien, Uganda,
Asien: Afghanistan, Armenien, Aserbaidschan, Bangladesch, Bhutan, Burma, China, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Israel, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Kasachstan, Katar, Kirgistan, Korea, Kuwait, Laos, Libanon, Malaysia, Malediven, Mongolei, Nepal, Nordkorea, Pakistan, Persien, Philippinen, Saudi-Arabien, Südkorea, Syrien, Tadschikistan, Taiwan, Türkei, Usbekistan, Vietnam
Europa: Albanien, Andorra, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, England, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Großbritannien, Holland, Irland, Island, Italien, Kosovo, Kroatien, Lettland, Moldawien, Niederlande, Nordmazedonien, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Serbien, Spanien, Tschechien, Tschedtschenien, Ukraine, Ungarn, Vatikan, Weißrussland
Lateinamerika und Karibik: Argentinien, Belize, Bolivien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Guayana, Haiti, Honduras, Kolumbien, Kuba, Mexiko, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Uruguay, Venezuela
Makaronesien: Inselrepublik Kap Verde
In den nächsten hundert Jahren wird die Hälfte der rund 6000 Sprachen, die es noch auf der Welt gibt, verschwinden. Die meisten davon werden untergehen, ohne vorher dokumentiert zu werden. Noch enthält jede von ihnen das Denken, Wissen und die Kultur derer, die sie sprechen.
Berlin ist keine Stadt, Berlin ist eine Verheißung. Menschen von überall her strömen in die angesagteste Metropole der Welt, um dem Versprechen von Hedonismus, Kreativität und Freiheit nachzujagen.
Wie die innere Reformdebatte Fidel Castros Revolution seit 1990 verändert hat. Kuba ist in Bewegung. Seit den Umbrüchen 1989/1990 hat sich in dem sozialistischen Karibikstaat eine rege Debattenkultur entwickelt.
»Als ich nach Nicaragua fuhr, hatte ich nicht die Absicht, ein Buch darüber zu schreiben oder überhaupt zu schreiben; doch die Begegnung mit dem Land hat mich so tief bewegt, dass mir keine andere Wahl blieb.« Als Salman Rushdie 1986 nach Nicaragua reist, ist er überwältigt: von den Menschen und ihrer Kultur, von der Schönheit der Natur, aber auch von der komplizierten politischen Lage. Er findet ein Land mitten im Umbruch vor - ein zutiefst widersprüchliches und zugleich wunderschönes Land, dessen Zauber der Erzähler Rushdie mit seiner ganz eigenen, besonderen Sprache erfasst.