Anselme Nindorera erzählt uns mit Humor und erfindungsreicher Sprache die Geschichte von Mwezi Gisabo, dem letzten Herrscher von Burundi vor der Kolonisierung des Landes durch die Deutschen. Der Mwami (König), der schon die arabischen Versklavungsversuche mit List und Klugheit abgewehrt hatte, setzte den Invasoren so viel Widerstand entgegen, dass er in die Geschichte einging. Doch die nationale Einheit geriet durch die Machenschaften der treulosen Verräter Maconco und Kirima aus den Fugen und die Waffen des Kaiserreichs taten ihr Übriges. Ein bewegtes Kapitel der Geschichte Burundis wird hier erstmals auf Deutsch erzählt.
Burundi (Thema)
Katja Riemann ist seit 20 Jahren in der Welt unterwegs, ist vor Ort, schaut hin. Sie beschreibt die Arbeit von Nicht-Regierungsorganisationen und erzählt von Menschen, die sie bewundert, weil sie etwas bewegen. Katja Riemanns Zuversicht macht Hoffnung, ihre Hingabe ist ansteckend, ihr Humor mitreißend. Sie zeigt, dass Veränderung möglich ist.
Nach Stationen bei der UN in New York und Burundi arbeitet Mira für das Büro der Vereinten Nationen in Genf. Während sie tagsüber Berichte über Krisenregionen und Friedensmaßnahmen schreibt, eilt sie abends durch die Gänge der Luxushotels, um zwischen verfeindeten Staatsvertretern zu vermitteln. Bei einem Empfang begegnet sie Milan wieder, in dessen Familie sie nach der Trennung ihrer Eltern im Frühjahr 94 einige Monate gelebt hat. Die Erinnerungen an diese Zeit, aber auch Milans unentschiedene Haltung zwischen gesuchter Nähe und schroffer Zurückweisung überrumpeln und faszinieren sie zugleich. Als ihre Rolle bei der Aufarbeitung des Völkermords in Burundi hinterfragt wird, gerät auch Miras Souveränität ins Wanken, ihr Glaube, sie könne von außen eingreifen, ohne selbst schuldig zu werden.
"Bevor all das geschah, von dem ich hier erzählen werde, gab es nur das Glück, das nicht erklärt werden musste. Wenn man mich fragte, wie geht es dir, habe ich geantwortet: gut." Damals traf sich Gabriel mit seinen Freunden auf der Straße, erlebte seine Kindheit wie in einem paradiesischen Kokon. Bis seine Familie zerbrach und fast zur selben Zeit sein kleines Land, Burundi, bei einem Militärputsch unvorstellbare Grausamkeiten erdulden musste. Und seine Mutter den Verstand verlor. Zwanzig Jahre später erst, nach der Flucht mit seiner Schwester in ein fernes, fremdes Frankreich, kehrt Gabriel in eine Welt zurück, die er längst verschwunden glaubte.
Eine Hommage an Afrika: Sebastião Salgados Fotoreportagen. Sebastião Salgado hat seit Anbeginn seiner Laufbahn in Afrika gearbeitet.