Unsere Wirtschaft gründet auf geistigen Voraussetzungen, die von ihren Agenten nicht reflektiert, sondern unhinterfragt übernommen werden. Sie halten das in Geltung stehende wirtschaftliche Paradigma für unabdingbar wahr und alternativlos. Doch dieser Eindruck ist verhängnisvoll, weil er die angesichts von Klimawandel, Kriegen, Sinnkrisen und einer schleichenden Erosion des Gemeinsinns notwendige Transformation der Ökonomie verhindert.
April 2026
Die Wirtschaftswissenschaften leiden an einer unheilbaren Krankheit, meint der australische Ökonom Steve Keen. Denn sie orientieren sich vor allem an der "neoklassischen" Theorie. Dank falscher Grundannahmen und untauglicher Methodik sind sie nicht in der Lage, die wissenschaftliche Basis für dringend notwendige wirtschaftspolitische Maßnahmen zu liefern, die die Menschheit zur Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger Herausforderungen braucht.
Konkrete Schritte hin zu einer sozial gerechten Gesellschaft!
Die Armutsquote in Deutschland ist auf einem neuen Höchststand und angesichts der steigenden Lebensmittelpreise, überfüllten Tafeln und des eklatanten Mangels an bezahlbarem Wohnraum zeigt sich die Klassengesellschaft, in der wir leben, wie unter einem Brennglas. Eine sozial gerechte Gesellschaft lässt sich allerdings nur dann verwirklichen, wenn neben Klassismus auch andere Machtverhältnisse in den Blick genommen, wenn intersektionale Brücken geschlagen und Bündnisse geschmiedet werden.
Ein fesselnder Tatsachenroman über die entscheidende Schlacht des ersten Indochinakriegs Indochina Mitte 1953: General Henri Navarre, neuer Oberkommandierender der französischen Truppen, weiß, dass er die vietnamesische Befreiungsarmee im Partisanenkampf nicht bezwingen kann. Er will der Viet Minh endlich in einer offenen Feldschlacht begegnen. Dien Bien Phu nahe der laotischen Grenze scheint ihm dafür geeignet.
Ein Leben wie ein Drama. Eine Geschichte, die unter die Haut geht.
Anfang April öffnet sich der Vorhang für einen autobiografischen Roman, der so ehrlich ist, dass er wehtut. "FRITZ oder Wer nie sein Brot mit Tränen aß" ist die rückhaltlose Abrechnung eines Mannes, der kein Blatt vor den Mund nimmt - und der genau deshalb zur seltenen Spezies westdeutscher Autoren gehört, die sich ihr Leben lang ein unverkrampftes Verhältnis zur DDR bewahrt haben.
Mediengewalt ist immer wieder ein Thema öffentlicher Debatten. Insbesondere nach spektakulären Amokläufen taucht regelmäßig die Frage auf, ob Medien ihre Nutzer zu Gewalttätern programmiert und so die Tat verursacht haben. Dabei ist der kausale Zusammenhang alles andere als geklärt: Obwohl die empirische Mediengewaltforschung mit großem Aufwand betrieben wird, hat sie bis heute keine konsensfähige Antwort gefunden.
Kann man durch Bildung die Welt verändern - und sollte man es auch? Eine ideengeschichtliche Untersuchung einer wirkmächtigen revolutionären Hoffnung.
Die Revolution verkörpert die Hoffnung auf grundlegende Änderung - doch damit sie gelingt, müssen sich auch die Menschen ändern. Aus diesem Grund spielt Bildung für das revolutionäre Denken an entscheidenden Stellen eine wichtige Rolle:
Zwischen Teilhabe und Ausschluss: eine Analyse digitaler Lebenswelten und die Konturen einer benachteiligungssensiblen Didaktik.
Digitale Technologien prägen die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Im Kontext von Lernbeeinträchtigungen und sozialer Benachteiligung gelten sie als Chance zur Teilhabe. Doch sind sie wirklich der Schlüssel zum Ausbruch aus dem »Bildungskeller« oder verstärken sie bestehende Ungleichheiten eher noch?
YouTubes Geschäftsmodell erklärt: die fabrikmäßige Datenproduktion als Akkumulation von Kapital.
Über die Funktionsweise von Plattformen gibt es noch immer viele Missverständnisse. Oft wird ausgeblendet, dass die Daten - die Haupteinnahmequelle der Plattformen - hergestellt werden und damit das Produkt unbezahlter und weitgehend unerkannter digitaler Arbeit sind. Analog zum Fabrikwesen und den Werkzeugen der politischen Ökonomie entwickelt Thilo Rösch am Beispiel von YouTube ein Modell, mit dem die Kapitalakkumulation von Plattformen analysiert werden kann. Damit wendet er sich nicht nur an Forschende, sondern auch an Creator_innen und User_innen, die die Mechanismen von YouTube und Co. besser verstehen wollen.
Dieses Buch gibt jungen Menschen einen Einblick in das Leben eines Revolutionärs. Eines Mannes, der sein Leben für seine schwarzen Brüder und Schwestern opferte, die vom Rassismus geplagt waren. Es zeigt das explosive Leben eines gut erzogenen Jungen, der sich in Drogen und Gaunerei verliert, um im Gefängnis zu einem geläuterten Muslim zu werden.