Die von der CIA inszenierte Befreiung eines amerikanischen Kriegsgefangenen aus einem angeblichen Schweigelager in Laos endet im Fiasko. Der Vietnamkrieg, der auch in Kambodscha und Laos gewütet hat, ist von den USA militärisch verloren worden, die große Mehrheit der Amerikaner war am Ende dagegen. Da schmiedet die CIA einen Plan.
Neu 2017 (Thema)
Thürks ebenso packender wie beklemmender Romanklassiker über das Terrorregime der Roten Khmer in Kambodscha April 1975.
Seit Jahren tobt in Kambodscha ein Bürgerkrieg; die Roten Khmer, eine maoistisch-nationalistische Guerillabewegung unter Führung Pol Pots, steuern mit ihren Verbündeten auf die Hauptstadt Phnom Penh zu. Die dort Lebenden - unter ihnen der Koch Hang Son und seine Freundin Chanta - erhoffen sich ein Ende der Kämpfe und einen friedlichen Wiederaufbau des Landes. Bald folgt jedoch das böse Erwachen, die Bevölkerung Phnom Penhs wird aufs Land verschleppt und muss Zwangsarbeiten verrichten. Es beginnt die Terrorherrschaft der Roten Khmer, die schließlich im millionenfachen Massenmord mündet.
Kambodschas bitterste Jahre
Mitte der 1970er Jahre befindet sich Kambodscha im Bürgerkrieg. Die Roten Khmer haben unter Pol Pot die Herrschaft übernommen und zwingen die Bevölkerung in Arbeitslager, in denen die Zahl der Todesopfer stetig ansteigt. Drei Augenzeugen berichten aus unterschiedlicher Perspektive von ihren Erlebnissen und den unvorstellbaren Zuständen dieser Zeit: ...
Ein fesselnder Tatsachenroman über die entscheidende Schlacht des ersten Indochinakriegs Indochina Mitte 1953: General Henri Navarre, neuer Oberkommandierender der französischen Truppen, weiß, dass er die vietnamesische Befreiungsarmee im Partisanenkampf nicht bezwingen kann. Er will der Viet Minh endlich in einer offenen Feldschlacht begegnen. Dien Bien Phu nahe der laotischen Grenze scheint ihm dafür geeignet.
Wie eine neue Ethik der Reformation - eher eine der Calvinisten und Puritaner als der Lutheraner - ein Gewinnstreben hervorgebracht hat, das nicht nur sämtliche Vorstellungen von Arbeit revolutionierte, sondern den Kapitalismus, in dem wir heute gefangen erscheinen, erst ermöglichte - dies ist das Thema von Max Webers berühmtester Schrift.
Gerhart Hauptmann lässt einen Chronisten die Arme-Leute-Thematik aus den Webern in Romanform weitererzählen. Der Wanderprediger Quint zieht in der Nachfolge Jesu durchs heimatliche Schlesien. „Daß Quint seine ersten und glühendsten Anhänger bei den Ärmsten findet, ist ein Indiz für das gesellschaftskritische Potential des Romans.“ Quint ist fest überzeugt, er sei sozusagen eine Reinkarnation Jesu.
Eine sarkastische Abrechnung mit der Sinnentleertheit der Medien- und Konsumgesellschaft, ein hemmungsloser, provokanter Roman, der mit drastischer Komik immer auch von der unstillbaren Sehnsucht nach Schönheit erzählt. Gregor Samsa ist ein abgehalfterter Regisseur, Ende Fünfzig, ein ramponierter Typ in einer ramponierten Gesellschaft, der sich in Konsumtempeln und Puffs herumtreibt, um seine Zeit totzuschlagen. Dabei lässt er sein verpfuschtes Leben Revue passieren. Die Tatsache, dass er es als »Kulturschaffender« vergeudet hat, trägt nicht gerade zu seiner Freude bei.
Jason Brennan erhebt eine provokante Forderung: Die Demokratie soll endlich nach ihren Ergebnissen beurteilt werden. Und die sind keineswegs überzeugend. Demokratie führt oft dazu, dass lautstarke Meinungsmacher den Bürgern ihre fatalen Entscheidungen aufzwingen. Zumal die Mehrheit der Wähler uninformiert ist, grundlegende ökonomische und politische Zusammenhänge nicht begreift, aber dennoch maßgeblich Einfluss auf die Politik ausübt. Wir sollten anerkennen, dass das Wahlrecht kein universales Menschenrecht ist, sondern nur verantwortungsvollen, informierten Menschen mit politischen Kompetenzen zusteht.
Bernie Sanders, der populärste Sozialist weltweit, zeigt in seinem Buch, dass eine wahre gesellschaftliche Erneuerung nur von links geschehen kann. Sein Konzept eines modernen demokratischen Sozialismus ist heute wichtiger als je zuvor - für die USA und für die Zukunft der ganzen Welt.
"Ein Buch voller Wut - ein politisches Manifest." ZDF Aspekte
Wie entsteht ökonomischer Mehrwert im Kapitalismus? Und wie sollte er umverteilt werden? Das waren die zentralen Fragen, die Karl Marx am Übergang zum Industrie-Kapitalismus in "Das Kapital" auf radikale Weise beantwortete. Viktor Mayer-Schönberger und Thomas Ramge beantworten die gleichen Fragen am Übergang zum globalen Datenkapitalismus neu.