Menschheit im Schuldenturm. Das Privatbankwesen hat die Weltwirtschaft gekapert — solange die Zusammenhänge kaum bekannt sind, wird sich die Überschuldungsdynamik fortsetzen. Von Manova 20.11.2025
Geld (Thema)
"Wenn ich Geld hätte …“ - Der Stoßseufzer ist so alt wie die Literatur selbst: Dichtung und Geld scheinen einander auszuschließen. Nur selten gelingt es Schriftstellerinnen und Schriftstellern, auch materiell einen Durchbruch zu erleben.
Auf seinem Streifzug durch die Weltliteratur erzählt Roland Leonhardt in 19 brillianten Porträts von armen Poeten, von hoffnungslosen Phantasten, von Schnorrern und von hemmungslosen Verschwendern.
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der allgemeinverständlichen Vermittlung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge. Sein besonderes Interesse gilt einem tieferen Verständnis lebendiger Prozesse und ihrem Verhältnis zur herrschenden Wissenschaft, Ökonomie, Technologie und Moral. Seine disziplinübergreifenden Veranstaltungen finden immer wieder ein breites öffentliches Interesse. Zwischen dem Fließen des Geldes im sozialen Organismus einer Wirtschaft und dem Fließen der Lebensenergie im Organismus eines Menschen sieht Bernd Senf erstaunliche funktionelle Identitäten:
"Geld regiert die Welt", lautet eine Redewendung. Dieser Spruch, so Paul Steinhardt, lässt sich mit Blick auf das Finanzwesen durchaus bestätigen. Denn dort hat sich eine politische Entscheidungsmacht konzentriert, die unter Umgehung demokratischer Prozeduren agiert und das Gemeinwohlinteresse missachtet.
Steinhardt plädiert für eine Reform des Geldsystems, das seiner Marktkonformität einen Riegel vorschiebt und Geldmacher zwingt, sich stärker am Gemeinwohlinteresse zu orientieren.
Kann eine mächtige Nation wie die USA pleite gehen? Bedrohen hohe Schulden weltweit unser kollektives Wohlergehen?
Ray Dalio, New-York-Times-Bestsellerautor und einer der größten Investoren unserer Zeit, erläutert die Gründe für seine Befürchtungen und liefert eine Blaupause, um die aktuelle Situation besser verstehen und entsprechend handeln zu können.
In den Jahrhunderten zwischen 1350 und 1750 wird die Geschichte der Welt endgültig zu einer zusammenhängenden Weltgeschichte. Auf allen Kontinenten expandieren neue Großreiche, während westeuropäische Seefahrer den Atlantik in ein Binnenmeer verwandeln und der Islam die Handelssysteme vom Mittelmeer bis nach Südostasien beherrscht.
Investorenmacht, 50+1, Ausverkauf des Spiels: Die Kommerzialisierung des Fußballs ist zu Genüge beklagt. Doch wie lässt sich der 'Ball zurückholen', wie von der Kritik über den Protest zum Widerstand gelangen?
Raphael Molter und Lara Schauland gehen zunächst den treibenden Kräften einer durchkapitalisierten Fußballindustrie nach. Sie beleuchten rassistische Strukturen, ein koloniales Erbe oder ein patriarchales Gefüge auf Rasen und Rängen. Und: Welche Tragweite hat die Konfrontation von staatlichen Organen mit organisierten Fans? Was ist aus Alternativen wie der 'Fußball gehört den Fans'-Kampagne beim FSV Zwickau zu lernen?
Der Kampf um Prestige, Status und Ansehen: faszinierende Einblicke in unsere Gesellschaft
Klassen durchdringen das gesamte Leben: unsere Werte, unsere Gefühle, unsere Freundschaften und Beziehungen, unseren Geschmack und unseren Lebensstil, unseren Beruf und unsere Finanzen. Es ist ein Thema, das wohl alle beschäftigt. Hanno Sauer untersucht, woher unsere Vorstellungen von Klasse und Status rühren, wie sie unsere Gesellschaft prägen und wie viele Klassen es eigentlich genau gibt.
Money rules the world, and the world it rules threatens to end in disaster - socially and ecologically. But why does money determine the course of the world at all? Why is it so dominant that even the most powerful governments stand at attention before it and we can hardly imagine that it could ever have been otherwise? In his grandiose description of how money came into the world, Eske Bockelmann shows, contrary to current beliefs, that this special medium of exchange only became established in Europe in the late Middle Ages - even though markets and coins may have existed before then.
Eine Sensation: Im Nachlass von Erik-Ernst Schwabach entdeckt: Ein virtuoser Großstadtroman aus den 1920er-Jahren.
Eine Herbstnacht in einer Großstadt - es könnte Berlin sein - in den 1920er-Jahren: Erik-Ernst Schwabachs Protagonisten haben eines gemeinsam. Sie alle sind in dieser Nacht auf der Suche nach Anerkennung, Liebe, Sex, gesellschaftlichem Aufstieg und natürlich Geld:
You will own nothing: Ein alarmierender Blick hinter die Kulissen der globalen Finanzwelt. Diesmal kann es jeden treffen.
Der einstige Hedge-Fonds-Manager David Rogers Webb kündigt „Die große Enteignung” an: alle Finanz- und Bankeinlagen und sogar privates persönliches Eigentum könnten den Zentralbanken ausgeliefert werden.