Hass

... UND GOTT SCHUF DEN KRIEG. Von Noël Quidu, Cyril Drouhet

In Zeiten des Krieges brechen alle Dämme, und die Menschen werden fortgespült von einer Welle aus Hass, Gewalt und Angst. Viele berufen sich dabei voller Inbrunst auf einen einzig wahren, allmächtigen, unfehlbaren Gott. Doch wo inmitten dieses Blutrausches ist er zu finden, dieser eine Gott, der den Frieden verkörpert? Dieses Buch beleuchtet den Zeitraum vom Zerfall der Sowjetunion bis heute. 30 VOM KRIEG GEPRÄGTE JAHRE. Es zeigt ein schonungsloses Bild des ganzen Irrsinns, dessen Menschen fähig sind, die ihre Überzeugungen wie ein Banner vor sich hertragen. Diese Fotografien führen vor Augen, welche Folgen politische, wirtschaftliche und religiöse Entscheidungen haben können. In ihnen spiegelt sich das willkürliche Verhalten jener wider, die die Geschicke ganzer Nationen lenken. Der Internationale Strafgerichtshof, den die großen Mächte sich selbst gegeben haben, verliert zunehmend Mitgliedsstaaten und ähnelt immer mehr einer Holding, die wohlverstandene Interessen verfolgt.

ISBN 978-3-903101-67-8     59,90 €  Portofrei     Bestellen

Neuer Antisemitismus? Hrsg. Christian Heilbronn, Doron Rabinovici und Natan Sznaider

Worauf lassen wir uns ein, wenn wir Antisemitismus begreifen wollen? Meinen wir ein Gefühl, ein Ressentiment, eine Haltung, ein Gerücht oder gar nur ein Vorurteil über eine bestimmte soziale und kulturelle Gruppe, die Juden genannt wird? Ressentiments gegen Juden kommen von Rechten, Linken, der Mitte, von Muslimen, sogar von anderen Juden.

Vor diesem Hintergrund ist es Zeit, Bilanz zu ziehen, und eine erweiterte Fassung des mittlerweile zum Standardwerk avancierten Sammelbandes zur Frage des "neuen Antisemitismus" vorzulegen. Die bisherigen Beiträge werden ergänzt um neue Texte, unter anderem zur aktuellen Situation in Großbritannien, Frankreich und Polen sowie um Erörterungen zur Agitation im Netz und um eine Untersuchung zu antisemitischen Einstellungen unter Flüchtlingen.

ISBN 978-3-518-12740-7     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Monotheismus unter Gewaltverdacht. Zum Gespräch mit Jan Assmann. Von Jan-Heiner Tück

Zu den Thesen Jan Assmanns

Unter den Stimmen, die das Unbehagen am Gewaltpotential des Monotheismus artikuliert haben, verdient Jan Assmann besondere Aufmerksamkeit. Er hat die Auffassung vertreten, dass der biblische Monotheismus eine neue Form von Hass in die Welt gebracht habe - einen Hass, der durch religiöse Wahrheitsansprüche motiviert werde. Kein Geringerer als Papst Franziskus hat die akademische Theologie aufgefordert, sich mit Jan Assmanns These näher auseinanderzusetzen.

ISBN 978-3-451-32782-7     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Seiten