Als Privatdetektiv in der Millionenstadt Hongkong kann Lim Tok über Mangel an Aufträgen nicht klagen - das war in der Kronkolonie nicht anders als nach dem Anschluß ans Mutterland. Seine Auftraggeber: Casinobetreiber, Schmuckhändler, schöne und reiche Witwen, Filmstars, Edelrestaurantbesitzer, ein Triadenboss, kurz, der ganz normale Bevölkerungsdurchschnitt. Die Fälle: Mord, Entführung, Geldwäsche, Drogenschmuggel. Harry Thürks Detektiv löst sie mit Charme, Witz und Bravour, nicht zuletzt dank seiner guten Beziehungen zur Polizei und zur Unterwelt.
I:MK (Thema)
Die von der CIA inszenierte Befreiung eines amerikanischen Kriegsgefangenen aus einem angeblichen Schweigelager in Laos endet im Fiasko. Der Vietnamkrieg, der auch in Kambodscha und Laos gewütet hat, ist von den USA militärisch verloren worden, die große Mehrheit der Amerikaner war am Ende dagegen. Da schmiedet die CIA einen Plan.
Würzburg, die 'kleine Großstadt', hat eine bedeutende, wechselvolle Geschichte.
Von der Rolle der Festung über die Pracht der Residenz bis zur Weintradition am Main erzählt diese Kleine Stadtgeschichte die Entwicklung im Spannungsfeld von Macht und Politik, Religion und Wissenschaft: von den Kämpfen der Fürstbischöfe mit den Bürgern bis zum bis heute prägenden barocken Erblühen nach 1648, von Universitäten und klösterlichem Leben über die Säkularisation bis zur Bombennacht des 16. März 1945 und dem wirtschaftlichen Aufbruch der Gegenwart.
Wie lässt sich der ökologische Zusammenbruch aufhalten, wenn Marktmechanismen systematisch versagen? In »Das Prinzip der Verzweigung« stellen Cédric Durand und Razmig Keucheyan die ökologische Planung ins Zentrum einer realistischen Ausstiegsstrategie aus der Klimakrise.
Ausgehend von der Einsicht, dass Kapitalismus und ökologische Stabilität unvereinbar sind, argumentieren sie für eine bewusste, kollektive Steuerung von Produktion, Konsum, Infrastruktur und Ressourcen. Gegen die Mythen von grünem Wachstum und individueller Verhaltensänderung entwickeln sie die Prinzipien einer demokratischen Planung, die Prioritäten setzt und gesellschaftliche Bedürfnisse politisch bestimmt.
Er gehörte zu den schillerndsten Figuren der revolutionären Bewegung des 20. Jahrhunderts: Karl Radek (1885–1939), der gleichermaßen als brillanter Publizist wie als politischer Abenteurer in die Geschichte einging. Alexander Vatlin zeichnet den dramatischen Lebensweg eines Mannes nach, der wie kaum ein anderer die Widersprüche und Abgründe des revolutionären Zeitalters verkörpert.
In der Türkei tobt ein Gesellschaftskampf, der sich auch auf die in Deutschland lebenden Türkeistämmigen auswirkt.
Tiefe Gräben trennen die verschiedenen Gesellschaftsgruppen voneinander: nationalistische Kemalisten, die einstige AKP-Basis der Partei Erdogans, Feministinnen, Kurden, Aleviten, Juden, Griechen, Armenier. Sie alle haben sich ihre eigenen, nebeneinander existierenden Realitäten geschaffen, leben in eigenen Stadtvierteln, schicken ihre Kinder auf unterschiedliche Schulen. Gleichzeitig gibt es Menschen, die diesen Kampf leid sind. Menschen, die ihre pluralistische Gesellschaft zum Strahlen bringen möchten, die das staatliche, von oben diktierte Geschichtsnarrativ ablehnen und an eine auf Solidarität aufbauende Gesellschaftsordnung glauben. Ihnen schenkt dieses Buch Gehör.
Dieses Buch vereint Dokumente, Erinnerungen und nahezu hundert Briefe von und über Mahler, die bisher unbekannt waren oder wenig beachtet wurden. Daraus entsteht ein detailreiches, überraschendes Porträt des Komponisten, Dirigenten und Privatmenschen Gustav Mahler, zugleich ein farbiges Panorama der Musikkultur an der Wende zum 20. Jahrhundert.
Was passiert, wenn ein VW-Arbeiter, ein Aktivist und eine Mobilitätsexpertin an einem Tisch sitzen? Ziemlich viel – und vor allem: Es knistert.
Hier treffen Welten aufeinander, die sonst gerne gegeneinander ausgespielt werden: Fabrikhalle vs. Klimacamp. Blaumann vs. Fahrradhelm. Schichtplan vs. Systemwandel. Aber was wäre, wenn genau aus diesen Unterschieden etwas Gemeinsames entstehen kann? Ausgerechnet in Wolfsburg, mitten in der Höhle des Löwen der Automobilindustrie, wurde diese unwahrscheinliche Allianz Realität. Und sie zeigt: Es geht nicht darum, Autos zu hassen oder Arbeitsplätze zu feiern. Es geht darum, sich ehrlich zu fragen: Was brauchen wir wirklich? Und wer entscheidet das eigentlich?
"Wenn ich Geld hätte …“ - Der Stoßseufzer ist so alt wie die Literatur selbst: Dichtung und Geld scheinen einander auszuschließen. Nur selten gelingt es Schriftstellerinnen und Schriftstellern, auch materiell einen Durchbruch zu erleben.
Auf seinem Streifzug durch die Weltliteratur erzählt Roland Leonhardt in 19 brillianten Porträts von armen Poeten, von hoffnungslosen Phantasten, von Schnorrern und von hemmungslosen Verschwendern.
Der Autor Ullrich Mies befragte über Monate hinweg die KI (Künstliche Intelligenz), in diesem Fall das KI-Programm ChatGPT, zur politischen Lage und erhielt erstaunlich offene und kritische Antworten zu Themen wie totalitärer Staat, Meinungsunterdrückung, Funktionsweise der Demokratie, Vasallenstaat, Medien, Kriegstüchtigkeit und Aufrüstung. Aber auch zur Umkehrung dieser Entwicklungen hat die KI systemkritische Vorschläge.