Dieses Buch geht tief auf die Fragen ein, die viele von uns beschäftigen: Leben wir in einem Patriarchat? Ist die Frage "Wo kommst du her?"; rassistisch? Bedeutet Ungleichheit immer Ungerechtigkeit? In einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen als benachteiligt empfinden und Forderungen nach Gendersprache, Safer Spaces und Diversitätstrainings laut werden, ist es an der Zeit, die wissenschaftlichen Fakten zu beleuchten. Und hier kommt Varnan Chandreswaran ins Spiel. Als Psychologe, Doktorand in den Naturwissenschaften und YouTuber mit hunderttausenden Aufrufen, hat er sich wissenschaftlich mit diesen Themen auseinandergesetzt. Die angepriesenen Trends werden oft als Lösungen für bestehende Probleme präsentiert, aber wirft man einen genauen Blick auf die Forschung, so erweisen sich diese Maßnahmen nicht nur als wirkungslos, sondern möglicherweise sogar als schädlich für diejenigen, denen sie helfen sollen.
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Wege aus der gesellschaftlichen Polarisierung: Eine Reise entlang der Spaltung von Stadt und Land.
In den sozialen Medien können wir leicht schreiben: "Wer Faschisten wählt, macht sich mitschuldig." Wer Faschisten wählt, fährt aber auch unsere Kinder zur Schule, steht nachts an der Tankstelle und erneuert das Pflaster auf dem Kirchplatz. In Debattenräumen können wir uns leicht zurückziehen: Wir sind nicht aufeinander angewiesen, müssen uns nicht einigen und keine Aufgaben erledigen. Die meisten Menschen in unserem Land sind aber stärker von Erfahrungen geprägt als von Debatten. Clemens Tangerding führt uns weg von den Polarisierungen und dorthin zurück, wo die Fähigkeit, auch unter erschwerten Bedingungen zusammenzufinden, erstaunlich lebendig ist.
Eine kämpferische Geschichte über Zusammenhalt und den Mut, gemeinsam etwas zu verändern.
»Kindern den Kapitalismus erklären: ... Eine spannende Geschichte, die Karl Marx gefallen hätte.« Hardy Funk, BR kulturWelt
Die Geschwister Karl und Rosa führen ein einfaches Leben auf der Insel Feudalia. Sie helfen auf dem Hof ihrer Eltern, spielen im Wald und sammeln dabei das dringend benötigte Feuerholz für die Familie. Doch eines Morgens steht dort ein Schild: »Holz sammeln verboten. Holzdiebe werden bestraft.« Und dieses Verbot ist nur der Anfang einer großen Veränderung, die das Leben der Geschwister völlig auf den Kopf stellt.
Zur Erinnerung an John Mayall – der britischen Blues Legende!
John Mayalls zahllose Bands wurden zur legendären Blues-Schule und Talentschmiede, in der sich über 130 Musiker ihre Sporen verdient haben, darunter etliche spätere Weltstars wie Eric Clapton, Peter Green, Jack Bruce, Mick Fleetwood, John McVie, Mick Taylor oder Jon Hiseman. Top-Bands wie Cream, Fleetwood Mac oder Colosseum wären ohne ihn nie zusammengekommen. Über 60 Jahren war Bluespionier und Talentscout John Mayall aktiv im Dienste des Blues. Mit 81 Jahren noch kein bisschen müde, mit einem Leistungsausweis von nicht weniger als 86 LPs und CDs und mit über 5000 weltweit gespielten Live-Shows gehört Mayall zu den einflussreichsten und dauerhaftesten Protagonisten der internationalen Blues- und Rockszene.
Anlässlich des hundertjährigen Erscheinens von Khalil Gibrans "Der Prophet", einem der am meisten übersetzten und verkauften Bücher aller Zeiten, hat die libanesisch-französische Comicautorin Zeina Abirached den Text in eine poetische Bilderzählung übersetzt, die jedoch genug Raum für eigene Vorstellungen lässt.
»Der Wechsel zu einem demokratischen, fairen und armutsfesten Sozialsystem ist weniger utopisch als manche denken. Er findet vor allem in unseren Köpfen statt«, so Helena Steinhaus, Gründerin und Vorstand des Vereins Sanktionsfrei. Zusammen mit der Autorin Claudia Cornelsen, ebenfalls im Vorstand von Sanktionsfrei, hält sie fest: Unser Sozialstaat steckt in der Krise. Während die einen Erbschaft und Karriere genießen, darben die anderen ohne Arbeit, ohne Wohnung, ohne Vermögen. Jedes fünfte Kind wächst in Armut auf. Jede dritte Alleinerziehende ist auf Transferleistungen angewiesen. Millionen "Aufstocker" brauchen trotz Arbeit staatliche Hilfe. Von Armut Betroffene werden ausgegrenzt und stigmatisiert. Auch das neue Bürgergeld ändert daran nichts. Ist das der Sozialstaat, den wir wollen?
"Zu anti-deutsch" sei Hanna Kiels Text, so das Argument, an dem die deutsche Veröffentlichung der "Schlacht um den Hügel" 1947 scheiterte. Die Schriftstellerin und Kunsthistorikerin Hanna Kiel schildert in ihrer "Chronik" jene Wochen im August 1944, als die Wehrmacht die nördlichen Hügel von Florenz besetzte, bis zur Befreiung durch Partisanen und Alliierte. Die Autorin berichtet als Augenzeugin, doch ihre Chronik ist weit mehr als ein bloßes Protokoll des Kriegsgeschehens. Hanna Kiel erinnert den Alltag eines Krieges, in dem es neben Gewalt und Tod auch menschliche Hilfe und Verständigung zwischen den eigentlich verfeindeten Seiten gab.
Die Denunziantin ist der erste und bislang unveroffentlichte Roman von Brigitte Reimann. Als sie ihn im Herbst 1952 beginnt, ist sie gerade neunzehn Jahre alt. Im Mittelpunkt des Jugendromans steht eine kompromisslos ihren sozialistischen Überzeugungen folgende Abiturientin, die in vielerlei Hinsicht nach dem Bild der Autorin modelliert ist. Reimann geht es darum zu zeigen, wie bedroht die damals noch im Entstehen begriffene sozialistische DDR-Gesellschaft ist und wie entschlossen darum allen destabilisierenden Kräften entgegengetreten werden muss.
Der erste Medienkrieg der Geschichte
Der Bauernkrieg bildet neben der Reformation die Schwelle zur Neuzeit. Anders als die Reformatoren aber können seine Protagonisten ihre teilweise modern klingenden Forderungen nicht durchsetzen. Die Erhebung der Bauern wird blutig niedergeschlagen.
Der Bauernkrieg wurde immer auch ideologisch interpretiert - schon zeitgenössisch war er, so Thomas Kaufmann, vor allem ein Medienereignis.
Literatur von UNTEN
Tom Kromer hat nur einen Roman geschrieben. Was er der Welt mitzuteilen hatte, passt auf wenig mehr als 150 Seiten. Es ist die Chronik seines von Armut und Hunger geprägten Lebens. Schonungslos und ehrlich schildert er das Überleben auf der Straße. Realistisch und präzise wie Upton Sinclair und im Ton schnoddrig wie Charles Bukowski.