Biedermann und die Brandstifter
Ein Lehrstück ohne Lehre. Mit einem Nachspiel

»Eine klare Parabel darauf was passiert, wenn sich Psychopathen und gescheiterte Intellektuelle verbinden und mit den ›guten Bürgern‹ verbinden. Wobei die ›guten Bürger‹ sich freiwillig in die Überzeugung der anderen begeben. Zu seiner Entstehungszeit war das Stück der Blick zurück. Heute ist das Stück eher eine zu Zukunftswarnung. « Reiner Girstl

Das Stück ist die Geschichte des Bürgers Gottlieb Biedermann, der die Brandstifter in sein Haus einlädt, um von ihnen verschont zu werden. Es entlarvt präzise eine Geisteshaltung, die der Technik des Totalitären zum Erfolg verhilft. Biedermann und die Brandstifter - eine politische Parabel, die ihre kritische Kraft nicht aus der Entlarvung der Lüge bezieht, sondern aus der Inszenierung der biedermännischen Wehrlosigkeit gegenüber Verbrechern, die von Anfang an sagen, was sie wirklich wollen.

ISBN 978-3-518-39045-0 26. Auflage 29.03.1996 8,00 € Portofrei Bestellen (Buch: Taschenbuch)

Das »Lehrstück ohne Lehre« wurde am 29. März 1958 am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt. Die deutsche Erstaufführung mit der Uraufführung des Nachspiels war am 28. September 1958 an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main.

Biedermann und die Brandstifter gehört seit Jahren nicht nur zum Theaterrepertoire, sondern auch zum Lekturekanon im Deutschunterricht.

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Inhalt und Kapitelzusammenfassungen (EN)

Wikipedia (DE): Biedermann und die Brandstifter

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Biedermann und die Brandstifter
1967 | elster2010 (04.08.2016)

Biedermann und die Brandstifter
1963 | Theobald von Bethmann-Hollweg (03.02.2015)

Autoreninfos

Max Rudolf Frisch (1911 - 1991) war ein Schweizer Schriftsteller und Architekt. Mit Theaterstücken wie Biedermann und die Brandstifter oder Andorra sowie mit seinen drei großen Romanen Stiller, Homo faber und Mein Name sei Gantenbein erreichte Frisch ein breites Publikum und fand Eingang in den Schulkanon. Darüber hinaus veröffentlichte er Hörspiele, Erzählungen und kleinere Prosatexte sowie zwei literarische Tagebücher über die Zeiträume 1946 bis 1949 und 1966 bis 1971.

Wikipedia (DE): Max Frisch

Autoren

Erstellt: 12.05.2026 - 05:52  |  Geändert: 12.05.2026 - 06:40