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Rede von Ulrike Guérot Auf der Demo MACHT FRIEDEN am 14.02.2026  in München

Die Kernaussage ihrer Rede: Die aktuelle politische Führung hat die historischen Lehren aus zwei Weltkriegen durch eine neue, moralisch aufgeladene Bellizität ersetzt. Besonders prekär erweist sich dabei die Umdeutung des Antifaschismus-Begriffs: Wer heute die Aufarbeitung der Corona-Krise einfordert oder Friedensengagement nicht als Teil eines „Kampfes gegen Rechts“ begreift, wird marginalisiert. Damit wird der historische Kern des Antifaschismus – der stets auch ein Kampf gegen den Militarismus war – ins Gegenteil verkehrt. Darin erkennt sie das Symptom einer "extremisierten Mitte", in der militaristisches Denken zur neuen politischen Norm erhoben wird. Eine Ausführliche Analyse der Rede

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"Der Begriff Moral ist verpönt, ein Wort wie Held ist tabu, gut und böse tauchen nur mit Anführungszeichen auf", so Susan Neiman, Philosophin und Direktorin des Einstein Forums in Potsdam. Mit ihrem Buch "Moralische Klarheit" will sie die Sprache der Moral und deren Konzept des Guten, die von konservativen Parteien und der religiösen Rechten vereinnahmt wurden, für die Linke zurückgewinnen. Denn das Scheitern des Kommunismus hat die Linke so gelähmt, dass sie nun meint, allen Idealen abschwören zu müssen und nicht mehr im Namen moralischer Werte wie etwa der Gerechtigkeit agieren zu können.

ISBN 978-3-86854-271-4 20,00 € Portofrei Bestellen (Buch)

Der autoritäre Staatssozialismus sowjetischer Prägung ist vor 25 Jahren gescheitert. Wie aber sieht es mit der Überlebensfähigkeit des Kapitalismus aus? Der Klimawandel, die Massenarmut in weiten Teilen der Welt, Arbeitslosigkeit, Sozialabbau und Verelendung auch in Europa, neoimperiale Kriege und Konflikte um Rohstoffquellen und Einflusszonen - das vom "freien Markt" produzierte Elend und seine Begleiterscheinungen verlangen nach einer grundlegenden Alternative.

ISBN 978-3-86505-729-7 9,90 € Portofrei Bestellen