Captain Futura aka Jörn-Peter Boll weiß als Umweltwissenschaftler, wie die Dinge zusammenhängen. Als Grafiker bereitet er sie so auf, dass man sich oft ertappt, aber hinterher immer klüger fühlt.Der Captain ist ehrlich besorgt um den Fortbestand des Planeten, aber er weiß auch: Ohne Humor wird es nicht gehen. Das Buch versammelt rund 100 Grafiken, die uns zum Nachdenken bringen und so zu einer besseren Welt beitragen. Von der staatlichen Bevorzugung der Konzerne gegenüber dem Mittelstand über die fortschreitende Verödung unserer Innenstädte bis zur unfairen Gewinnverteilung beim Verkauf von Bananen legt der Autor überall dort den Finger in die Wunde, wo wir genauer hinsehen müssen, wenn wir eine für alle Menschen lebenswerte Zukunft gestalten möchten.
Ökologie (Thema)
Ein Standard-Werk.
Die globale Lage auf der Kippe Die Schädigung und Verseuchung der Natur vergiften auch unsere eigenen Körper. Der Zusammenbruch des Klimas und der Verlust der Artenvielfalt bedrohen auch die menschliche Spezies. Doch was ist ein »Planet im Gleichgewicht«? Wie funktioniert das wunderbare Zusammenspiel seiner Lebenserhaltungssysteme? Wie sehr zerstören wir sie? Und was müssen wir schleunigst ändern? Uns sind alle notwendigen Mittel an die Hand gegeben, kollektiv eine grundlegende Heilung einzuleiten.
Die Verkehrswende nimmt Fahrt auf: Initiativen diskutieren kostenlosen ÖPNV, streiten für autofreie Innenstädte und organisieren Fahrraddemos mit Tausenden von Teilnehmenden - manchmal mitten auf der Autobahn. Auch aus der Klimabewegung entstehen derzeit viele neue Ideen, wie das dringende Thema einer klima-, umwelt- und menschenfreundlichen Fortbewegung angegangen werden kann.
Es ist das brandaktuelle Buch für die zentrale, globale Herausforderung unserer Zeit. In seinem Vermächtnis zeigt sich Friedrich Schmidt-Bleek erneut als richtunggebender Vordenker, als Visionär, Umweltforscher und Gestalter einer zukunftsfähigen Umweltpolitik.
Ein erfolgreiches Ökologiekonzept muss alle die Klimakrise auslösenden und Umwelt zerstörenden Bereiche in ihren ineinandergreifenden Wirkungszusammenhängen ganzheitlich betrachten. Darauf kann eine verantwortungsbewusste Politik mit klaren Zielen, mit richtungssicheren sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Indikatoren aufbauen.
Der zentrale Hebel zur Bewältigung der Klimakrise und Beendigung der Umweltzerstörung besteht für den Autor in der qualitativen Veränderung der Ressourcenabhängigkeit von Produkten und Dienstleistungen durch eine wesentliche Minimierung des Ressourcenverbrauchs.
Indien, 2025. Das Land wird von einer gnadenlosen Hitzewelle heimgesucht, die Temperaturen erreichen mancherorts über 50 Grad. Hunderttausende Menschen sterben, manchmal werden ganze Stadtviertel ausgelöscht. Zu den Überlebenden gehört der Entwicklungshelfer Frank May. Schwer traumatisiert zieht er in die Schweiz, um mit denen abzurechnen, die seiner Meinung nach mitverantwortlich sind: dem Ministerium für die Zukunft, dessen Aufgabe es eigentlich ist, solche Katastrophen zu verhindern.
Drei Viertel der Weltbevölkerung leben in Städten, jeder Achte wohnt in einem Großballungsraum. Millionenstädte und Megacitys verschlingen Land, Energie und Ressourcen - und sind zugleich von der Klimakrise, die sie anheizen, schon jetzt besonders betroffen. Doch in den Metropolen der übervollen Welt haben viele engagierte Menschen die Warnsignale vernommen und vernetzen sich, um das Potenzial der Städte für den dringend erforderlichen partizipativen und sozial-ökologischen Umbau zu nutzen.
Während Corona-Zahlen mit rasender Geschwindigkeit unser Leben umkrempeln, bleiben andere Zahlen – wie die zu Kohlendioxid-Konzentrationen, zur Versauerung der Ozeane oder zu Extremwetterhäufigkeiten – noch immer oft folgenlos. Dabei stehen beide Arten von Zahlen in einem engen Zusammenhang mit dem, was wir tun – oder eben nicht tun. Das Virus zeigt, wie sehr wir verletzlicher Bestandteil dessen sind, was uns umgibt. Es wäre immerhin denkbar, dass diese Einsicht auch hinsichtlich jener anderen Zahlen stärker politikwirksam wird.
In diesem glühend polemischen, analytisch versierten und mit Fakten gesättigten Buch entwickelt Andreas Malm ein bestechendes Argument: In einer sich erwärmenden Welt ist es wichtiger denn je, zwischen dem Natürlichen und dem Sozialen zu unterscheiden. Nur durch die spezifisch menschliche Handlungsfähigkeit wird Widerstand möglich und Veränderung denkbar. Aus vielerlei Perspektiven werden die Veränderungen des Klimas und die Erwärmung der Erde analysiert. Angesichts der Dürren und Ernteausfälle, der Überschwemmungskatastrophen und Stürme ungeahnten Ausmaßes, all der realen Auswirkungen, die die Erderwärmung heute schon zeitigt, erscheinen diese Konzepte jedoch nichtig.
»Margret Rasfeld zeigt, wie man ein Schulsystem (...) verwandeln kann. Die Idee ist verblüffend einfach!« Andreas Schleicher, OECD-Bildungsdirektor und Koordinator der Pisa-StudienDigital durchgefallen, Umweltwissen mangelhaft, Zukunftskompetenz verbesserungswürdig: Unser Bildungssystem braucht dringend ein Update, das hat spätestens die Coronapandemie gezeigt. Die langjährige Schulleiterin Margret Rasfeld plädiert für regelmäßige Freiräume, in denen ein anderes Lernen erprobt werden kann und Schülerinnen eigene Projekte verfolgen.
Das Buch der Stunde von "Fridays For Future"-Aktivistin Katharina Rogenhofer - "Mehr Mut braucht die Welt! Ein gutes und vor allem wichtiges Buch." Luisa Neubauer. Sie hat "Fridays For Future" nach Wien gebracht und ist die Sprecherin des Klimavolksbegehrens, sie ist 27, das Gesicht des Klimaschutzes in Österreich und mit ganzem Herzen dabei. Katharina Rogenhofer, studierte Biologin, hat ein beeindruckendes Faktenwissen zum Thema Umwelt und Klimakrise. Sie kennt die Zusammenhänge zwischen Ökologie, Wirtschaft und Politik - erst recht in schwierigen Pandemiezeiten - und weiß diese einfach, aber nie vereinfachend zu erklären. Sie arbeitet mit den politischen Akteuren auf nationaler und internationaler Ebene.