Aus Anlass des 100. Geburtstags erscheint diese Hommage an den Dichter, Priester und Revolutionär aus Nicaragua, der nicht müde wurde, Gewalt und Unterdrückung anzuklagen. Der Wissenschaft und Kultur, Kunst und Schönheit hochachtete und Barbarei verabscheute und in der Liebe das Movens und den Zeilpunkt der Evolution sah.
Religion (Thema)
Globalgeschichte der arabischen Welt - Das neue Standardwerk
Die arabische Welt ist mehr als die Summe der Länder, in denen überwiegend Arabisch gesprochen wird. Seit der Expansion des Islams bildet sie einen religiösen und kulturellen Resonanzraum mit immer wieder neuen Ansätzen zur politischen Einheit. in dieser neuen Geschichte der arabischen Welt beschreiben international renommierte Experten, wie sich diese «Welt» seit der Spätantike formiert hat, wie die arabische Kultur weit über diesen Raum hinaus - bis nach Europa und Amerika - verbreitet wurde und welche Besonderheiten die einzelnen Regionen bis heute prägen. So ist das Buch zugleich ein fasinierender Beitrag zur Globalgeschichte der letzten zweitausend Jahre aus arabischer Sicht.
Der Konflikt zwischen den Wertsphären Kultur und Religion ist am Beginn des 21. Jahrhunderts schärfer denn je. Das Buch enthält soziologische Analysen, die einen Beitrag zur Klärung dieser Konfliktlage leisten können. Das Spektrum der Themen reicht von einer religionssoziologischen Rekonstruktion der Hintergründe des Irak-Krieges im Jahr 2003 über die innovative, soziologisch-theoretische Formulierung eines weiten Religionsbegriffes als Letztwertbegründung und Letztwertpraxis bis zu einer systemischen Unterscheidung von Kultur und Religion. Die Verschiedenheit der Religionen verliert damit ihre Bedrohlichkeit. Nicht nur der analytische, auch der zeitdiagnostische Wert des Bandes ist somit erheblich.
Der moderne Mensch führt Glaubenskriege, ohne an Gott zu glauben.
Menschen treten scharenweise aus der Kirche aus. Religion spielt im Leben vieler keine Rolle. Man könnte meinen, wir lebten in der gottlosesten Welt, die es jemals gab. Aber stimmt das überhaupt? Hat der Glaube nicht längst einen anderen Ort in unserer Welt gefunden? Bernd Stegemann legt eine hochaktuelle Bestandsaufnahme der Welt vor, in der das Individuum den Platz Gottes eingenommen hat.
Jedem großen Autor seine Utopie! F. W. wird von seinem Freund B. H. in die 100.000 Jahre entfernte Zukunft eingeladen - wer wollte da unhöflich die Einladung ausschlagen? In der Zukunft, so stellt sich heraus, gibt es weder Krankheit noch Nationalität noch unschöne Eigenschaften wie Habsucht und Gier. Der Gast bleibt drei Tage und stellt fest - nur zwei Religionen existieren noch und haben die Zeit überdauert. Wie gestalten sich Alltag, Politik und Wissenschaft in einer Welt, die mehr oder minder sorgenfrei ist?
»Humanismus« gehört zu den wirkmächtigsten Begriffen politischer, religiöser und philosophischer Debatten in Geschichte und Gegenwart. Dabei wird der Begriff gleichermaßen historiographisch und normativ verwendet und dient sowohl der Positionierung in weltanschaulichen Konflikten als auch der Zementierung eines Deutungsanspruchs in globalhistorischen Diskursen. Friedemann Stengel thematisiert »Humanismus« in seiner Polyvalenz und eindeutigen Widersprüchlichkeit.
Zur US-Wahl 2024: Amerikanische Gesellschaftsgeschichte erzählt von einer der wichtigsten Stimme der USA.
Im Wahljahr 2024 richtet sich der Blick der Weltöffentlichkeit auf die USA. Wie ist die Supermacht zu dem geworden, was sie heute ist? In sieben brillanten Reportagen entwirft Joan Didion ein präzises Bild der Entwicklung der amerikanischen Demokratie zwischen 1988 und 2000.
Erkundungen zu Mimesis und Gewalt mit Jean-Michel Oughourlian und Guy Lefort.
Heute mehr denn je steht das Denken Réne Girads im Zentrum theologischer, philosophischer und humanwissenschaftlicher Debatten. Seine Entwicklung einer einheitlichen Kulturtheorie - der mimetischen Theorie - erlaubt es, alle Phänomene menschlichen Zusammenlebens zu erfassen.
Der erste Medienkrieg der Geschichte
Der Bauernkrieg bildet neben der Reformation die Schwelle zur Neuzeit. Anders als die Reformatoren aber können seine Protagonisten ihre teilweise modern klingenden Forderungen nicht durchsetzen. Die Erhebung der Bauern wird blutig niedergeschlagen.
Der Bauernkrieg wurde immer auch ideologisch interpretiert - schon zeitgenössisch war er, so Thomas Kaufmann, vor allem ein Medienereignis.
Noah ist im Lockdown gelandet - mutterseelenallein. Er fühlt sich isoliert. Da taucht überraschend sein alter Freund, der Trickster Old Man Coyote, auf. Während dieser literweise Kaffee trinkt, raucht, in Polizeikontrollen gerät und Videokonferenzen crasht, verkocht er nebenbei das fieseste Virus, an dem nicht nur Noah leidet: die Angst. Noah wird klar, dass sich die Menschheit an einem Scheideweg befindet - zwischen Liebe und Angst, freier Gesellschaft und Technokratie. Sein Mentor führt ihn mit Witz und Kreativität aus der inneren Isolation in eine Verbundenheit mit allem Lebendigen. Ein brisanter, hochaktuell gesellschaftskritischer Roman, der das Herz wie ein Lagerfeuer zu wärmen vermag.