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Die einstigen hegemonialen Säulen der westlichen Informationsordnung, namentlich die BBC und der Guardian, erleben gegenwärtig eine Vertrauenskrise, die weit über konjunkturelle Schwankungen hinausgeht. Es handelt sich um eine tiefgreifende Erosion der institutionellen Glaubwürdigkeit, die die strategische Basis der demokratischen Meinungsbildung untergräbt. Wenn die Schiedsrichter des Diskurses ihre Funktion als objektive Instanzen verlieren, bricht der gesellschaftliche Konsens über die Realität selbst zusammen. Pankaj Mishra identifiziert diesen Verfall nicht als zufälliges Ereignis, sondern als Resultat einer jahrzehntelangen Entfremdung zwischen einer isolierten medialen Elite und einer global vernetzten, zunehmend skeptischen Öffentlichkeit. Während das Misstrauen in der gesamten Gesellschaft wächst, ist der Bruch innerhalb progressiver und liberaler Schichten besonders signifikant, da diese ihre Identität traditionell über die Integrität dieser Medien definierten.
Dieser Beitrag basiert auf der Videoaufzeichnung „The Media Isn't Just Biased. It's DESIGNED to Keep You Confused | Aaron Bastani Meets Pankaj Mishra" und wurde mithilfe von NotebookLM (Gemini Notebook) erstellt.
Was passiert mit dem philosophischen Denken, wenn es aus seinem Entstehungskontext entfernt wird und seine Sprache verliert?
Die Studie untersucht das Exil der deutschsprachigen Philosophie nach 1933 als Zäsur für das philosophische Denken. Im Zentrum steht das spannungsreiche Verhältnis zwischen Logischem Empirismus und Kritischer Theorie, an dem diese Frage prägnant verhandelt wird. Analysiert wird, wie die Exilanten mit dem Sprachwechsel umgingen, theoretisch auf den Faschismus reagierten und mit der US-amerikanischen Philosophie interagierten. Der erzwungene Ortswechsel zerstörte zwar akademische Strukturen, eröffnete zugleich aber neue intellektuelle Räume.
Mit diesem Buch wird eine Neuübersetzung der vor 86 Jahren erschienenen, richtungweisenden Biografie von Karl Marx vorgelegt.
Isaiah Berlins Biografie aus dem Jahr 1939 ist eine hellsichtige, bis in die feinsten Verästelungen vordringende Einführung in das Denken von Karl Marx als Theoretiker und sozialistischer Revolutionär. Sie beleuchtet einfühlsam sowohl seine Persönlichkeit als auch den sozialen und historischen Kontext, in den Marx hineingeboren wurde, in dem er aufwuchs und der seine Entwicklung als Philosoph beeinflusste.
Anfang 2026 bombardierten die USA Venezuela und entführten Staatschef Nicolás Maduro. Die venezolanische Regierung soll sich nach den Vorstellungen Donald Trumps den US-Interessen unterwerfen. Aber es geht nicht nur um Venezuela.
Unverblümt streben die USA auf dem Kontinent die politische und wirtschaftliche Dominanz an. Als Imperium mit schwindender Hegemonie wollen sie Lateinamerika in die klassische Hinterhof-Rolle zurück drängen.
In einer Zeit, in der die "alte Weltordnung" ins Wanken gerät und neue Konflikte sowie Genozide und vielfältige Krisen hervortreten, reicht es nicht mehr, nur die sichtbaren Kriege zu betrachten. Die strukturellen Gewaltformen und Konfliktursachen liegen oft im Verborgenen.
Dieser interdisziplinäre Sammelband von Josef Mühlbauer und Klaus Moegling geht unter die Oberfläche. Die Autor_innen untersuchen die unsichtbaren Mechanismen der Macht:
Über den Wolken …« – kaum erklingen die ersten Takte wie die ersten Worte, können alle, die Freude an Musik haben, die Melodie aufgreifen und weiterfahren »… muss die Freiheit wohl grenzenlos sein«.
»Poet des Alltäglichen« wurde Mey genannt, doch ist er ebenso ein Poet des Außergewöhnlichen. Reinhard Mey ist Chronist und Seismograf: seiner eigenen Lebensgeschichte, aber auch des ganzen Panoramas menschlicher Begebenheiten, die vom Radar seiner Beobachtung erfasst werden. Als Zeitzeuge breitet er den Spiegel seiner Zeit aus, singt über das Leben vom Kalten Krieg bis in die Gegenwart. Er repräsentiert den zur Legende gewordenen Prototypen eines modernen Barden, Minne- oder Bänkelsängers, der umherzieht, um Neuigkeiten zu verkünden. Seine Aufgabe: zu mahnen, zu kritisieren, aber auch: zu versöhnen und – zu unterhalten.
Am 30. April 1975, vor genau 50 Jahren, endete der Vietnamkrieg, den die US-Interventionsarmee seit 1959 geführt hatte. Die These dieses -Buches ist, dass der US-Krieg in Vietnam zu einem großen Teil durch massenhaften antimilitaristischen Widerstand im Innern der USA selbst sowie im Innern der US-Armee beendet worden ist. Berichtet wird über das Ausmaß von Desertion, Kriegsdienstverweigerung, Sabotage- und direkten Aktionen.
Die ganze Geschichte und Kultur Haitis erstmals auf deutsch
Haiti sei »das ärmste Land der westlichen Hemisphäre«. So steht es in so gut wie jedem Zeitungsartikel über diesen karibischen Staat. Und doch ist Haiti reich an Geschichte, Kultur und Menschlichkeit.
Dieses Buch erklärt, wie Haiti nach dem erfolgreichen Sklavenaufstand gegen die französische Kolonialmacht gezielt zu einem postkolonialen Armutsstaat gemacht wurde und warum trotzdem der Widerstandsgeist von damals bis heute nicht gebrochen worden ist.
Sozialer Aufstieg gilt als Versprechen moderner Gesellschaften, das jedoch noch immer viel zu selten eingelöst werden kann. Christina Möller erzählt von den Anstrengungen, Brüchen und Ambivalenzen eines Weges, den sie selbst gegangen ist: von der Hauptschülerin zur Soziologie-Professorin.
Persönliche Erfahrungen verbindet sie mit Erkenntnissen der Bildungs-, Ungleichheits- und Mobilitätsforschung und gibt so einen tiefen Einblick in die Mühen des Aufstiegs.
Das Buch folgt einem klar strukturierten Aufbau entlang der Phasen wissenschaftlichen Arbeitens – von der Themenfindung über Gliederung und Schreibprozess bis zur Korrektur. Es bietet ein anwendungsorientiertes Didaktikkonzept mit Schritt‑für‑Schritt‑Anleitungen, Checklisten und Musterprompts. Ethische und rechtliche Aspekte wie der AI Act, Datenschutz und Quellenkritik werden integrativ behandelt. Ein besonderer Mehrwert liegt in der mehrsprachigen Tool‑Perspektive (DE/EN), die auch englischsprachige Forschungstools wie Elicit, Consensus oder Research Rabbit einschließt.




