Die Stalingrad-Protokolle. Von Jochen Hellbeck

Die Stalingrad-Protokolle. Von Jochen HellbeckFast 70 Jahre unter Verschluss, jetzt erstmals veröffentlicht: Augenzeugenberichte kämpfender Rotarmisten aus der Schlacht von Stalingrad.

ISBN 978-3-596-19522-0      14,99 €  Portofrei       Bestellen

Taschenbuchausgabe 2014

Selbst 70 Jahre danach wird "Stalingrad", der Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs, vorwiegend aus einer stilisierten deutschen Opfersicht geschildert, auch weil bislang authentische russische Stimmen fehlten. Jetzt hat der Russlandhistoriker Jochen Hellbeck einen spektakulären Fund gemacht: viele hundert Seiten Gesprächsprotokolle, die in russischen Archiven bis heute unter Verschluss waren. Sie ermöglichen eine ganz neue Sicht auf die Schlacht: einfache Soldaten und Generäle, Kampffliegerinnen und Sanitäterinnen, auch die Bewohner der Stadt berichteten schon während der Kämpfe einer Historikerkommission von ihren Erlebnissen offen, ungeschminkt, hautnah. Diese Offenheit verhinderte jedoch unter Stalin und auch später eine Veröffentlichung. Eine längst fällige Neubewertung des verzweifelten russischen Kampfes ums Überleben der Heimat.

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Weiterführende Informationen:

Ende der Schlacht von Stalingrad". Entscheidungsschlacht für die Freiheit der Menschheit" Das Ende der Schlacht von Stalingrad vor 75 Jahren gilt als Wendepunkt des Zweiten Weltkrieges. Ohne Stalingrad wäre die Befreiung von Auschwitz nicht möglich gewesen, sagte der Historiker Jochen Hellbeck im Dlf. Für große Teile der Anti-Hitler-Koalition sei die Schlacht entscheidend für die Freiheit und Zukunft der Menschheit gewesen. Jochen Hellbeck im Gespräch mit Christoph Heinemann → Deutschlandfunk 02.02.2018

"Keinen Schritt zurück!", Interview mit Jochen Hellbeck, DIE ZEIT, 15.11.2012 Nr. 47

"Russische Perspektive der Stalingrader Schlacht", Martin Hubert, Deutschlandfunk

 


 

Erstellt: 20.06.2014 - 15:29  |  Geändert: 07.12.2020 - 18:23

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