KPD

Levi - Gesammelte Schriften, Reden und Briefe, Bd.I/2. Ohne einen Tropfen Lakaienblut. Spartakus (2). Von Paul Levi

Der Württemberger Levi, einst Anwalt und Partner Rosa Luxemburgs, zählt zu den vergessenen großen Intellektuellen aus dem deutsch-jüdischen Bürgertum. Nach der Ermordung von Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Leo Jogiches Anfang 1919 war die Führung der kurz zuvor gegründeten Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) an Paul Levi gefallen. Der sucht zwar im Geiste Rosa Luxemburgs eine revolutionäre Realpolitik durchzusetzen, geriet jedoch stäündig in Konflikt mit jenen Kräften in der Partei, die durch radikale Phrasen den Mühen der Politik zu entgehen versuchten und dafür in Moskau, indem sie das neue Mekka sahen, Unterstützung fanden.

ISBN 978-3-320-02344-7     49,90 €  Portofrei     Bestellen

Ruth Fischer. Ein Leben mit und gegen Kommunisten (1895-1961). Von Mario Keßler

Ruth Fischer (1895-1961) war 1924/25 weltweit die erste Frau an der Spitze einer Massenpartei: der Kommunistischen Partei Deutschlands. Wie niemand sonst stand sie für die Angleichung der KPD an das autoritäre sowjetische Parteimodell. Später wurde sie - von Hitler und Stalin verfolgt - zur leidenschaftlichen Antikommunistin, die in den USA sogar gegen ihre Brüder Gerhart und Hanns Eisler sowie gegen Bertolt Brecht aussagte. Zuletzt suchte sie wieder Anschluss an eine undogmatische Linke.

ISBN 978-3-412-21014-4     65,00 €  Portofrei     Bestellen

Deutschland, Russland, Komintern. Von Gleb Albert

Dank der Archivrevolution, die diese Edition erst ermöglicht hat, erscheinen die schillernden Beziehungen von Komintern, sowjetischer Führung und KPD in neuem Licht. Unter den 500 Originaldokumenten aus der anfänglich revolutionären Zeit und der folgenden bürokratischen Herrschaft des Stalinismus finden sich spektakuläre Erstveröffentlichungen. Die Edition zeigt Bezüge und Perzeptionen der miteinander verbundenen Geschichten Deutschlands und Russlands und spannt einen weiten Bogen von den Zentren der europäischen Revolution in der Ära Lenins bis zum Terrorregime Stalins und seinem Pakt mit Hitler.

ISBN 978-3-11-033976-5     169,95 €  Portofrei     Bestellen
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1918 – Aufstand für die Freiheit. Die Revolution der Besonnenen von Joachim Käppner

Die Revolution der Arbeiter und Soldaten von 1918 war eine historische Chance - dafür, ein demokratisches Deutschland zu schaffen, das stärker gewesen wäre als die Weimarer Republik. In wenigen Tagen erreichen sie, was der Sozialdemokratie in Jahrzehnten nicht gelungen war: die überlebte, autoritäre Ordnung des Kaiserreichs zu stürzen. Es ist die Tragödie der Revolution, dass ihre eigenen Führer sie fürchteten - zu Unrecht. Denn das Ziel der meisten Revolutionäre war nicht, wie es in der Rückschau oft erschien, ein kommunistisches Regime wie in Russland zu errichten. Das Aufbegehren in Deutschland hatte vor allem die Absicht, die alten Eliten der Kaiserzeit zu entmachten, besonders das Militär und die Kriegstreiber von 1914.

ISBN 978-3-492-05733-2     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Lied der Matrosen, DVD SW-Film, von Kurt Maetzig

Herbst 1917 Die russische Revolution erschüttert die Grundfesten der alten Welt. An der Verbrüderung deutscher und russischer Soldaten sind auch der Maschinist Henne Lobke und der Heizer Jens Kasten beteiligt. Sie entwaffnen ihre Offiziere, um die Versenkung eines russischen Frachters zu verhindern. Nach Deutschland zurückgekehrt, geht ihr Kampf weiter. Die Kieler Hafenarbeiter und Matrosen rufen zum Massenstreik auf, fordern die Absetzung des Kaisers, das Ende des Krieges. Doch die Admiralität beschließt eine Aktion, mit der die gesamte deutsche Flotte in einer Schlacht gegen England der Vernichtung ausgesetzt wird. So will man die Revolution im Keim ersticken. Die Matrosen wehren sich....

ISBN 4028951699711     10,99 €  Portofrei     Bestellen

Im Jahrhundert der Katastrophen. Autobiografie eines kritischen Kommunisten Bergmann, Theodor

Bereits als Elfjähriger verschrieb sich der aus einer jüdischen Familie stammende Theodor Bergmann der kommunistischen Idee, trat dem Jungspartakusbund und dem Sozialistischen Schülerbund bei. Später schloss er sich der neu gegründeten Jugendorganisation der KPD-Opposition an.
Nach Hitlers Machtübernahme musste er aus Deutschland fliehen, kehrte nach Exil u.a. in Palästina und Schweden 1946 zurück und schloss sein Studium der Agrarwissenschaften ab. 1973 erhielt er an der Universität Stuttgart-Hohenheim eine Professur für International Vergleichende Agrarpolitik.

ISBN 978-3-89965-688-6     22,80 €  Portofrei     Bestellen

Ein Tagebuch in Briefen (1894-1953). Inklusive USB-Card mit dem vollständigen Briefwechsel von Hermann Duncker und Käte Duncker. Von Heinz Deutschland

Inklusive USB-Card mit dem vollständigen Briefwechsel. Ein Briefwechsel, der im Juni 1894 beginnt und Anfang der 1950er Jahre endet, war selbst für jene Zeit, in der man noch Briefe schrieb und sich nicht vorwiegend über Telefon, WhatsApp, per Mail oder SMS verständigte, nicht alltäglich. Da Käte und Hermann Duncker ihre Korrespondenz auch noch fast lückenlos aufbewahrt haben, darf man wohl von einer außergewöhnlichen Überlieferung sprechen. Die beiden Mitbegründer der Spartakusgruppe beschränkten sich in ihren Briefen keineswegs auf familiäre Belange, sie gaben einander Auskunft über ihr Wirken in der Politik und in der Arbeiterbildung. Der eigentliche Reiz dieser Korrespondenz liegt jedoch darin, daß zwei beruflich und politisch eigenständige und engagierte Ehepartner, die oft getrennt waren, in einem mehr als ein halbes Jahrhundert umspannenden brieflichen Dialog dem Leser ihre Sicht auf Ereignisse und Entwicklungen in der ersten Hälfte des dramatischen 20. Jahrhunderts vermitteln.

ISBN 978-3-320-02314-0     49,90 €  Portofrei     Bestellen

Erich Honecker Das Leben davor 1912-1945. Von Martin Sabrow

Nichts verkörpert die DDR so sehr wie das maskenhafte Gesicht Erich Honeckers und dessen kommunistische Musterbiographie, die ihm der Parteiapparat maßschneiderte. Martin Sabrow zeigt auf der Grundlage zahlreicher unbekannter Quellen, welche überraschenden Brüche und Nebenwege das Leben des saarländischen Jungkommunisten prägten. Erich Honecker (1912 – 1994) war von frühester Kindheit an fest im kommunistischen Milieu des Saarlands verwurzelt, und doch war er als Teenager auch offen für neue Orientierung. Er fuhr nach Pommern, um Bauer zu werden, kehrte für eine Dachdeckerlehre in die Heimat zurück, studierte an der Parteihochschule in Moskau und ging 1933 in den Widerstand.

ISBN 978-3-406-69809-5     27,95 €  Portofrei     Bestellen

John Heartfield. Ein politisches Leben. Von Anthony Coles

John Heartfield. Ein politisches Leben. Von Anthony ColesJohn Heartfield (1891 1968) schuf einige der bekanntesten Propagandabilder des 20. Jahrhunderts. Neben graphischen Werken für die KPD waren es vor allem die über zweihundert politischen Fotomontagen, mit denen er die Grausamkeiten des Naziregimes anprangerte, die ihn bekannt machten.

ISBN 978-3-412-20999-5     39,90 €  Portofrei     Bestellen

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