1.Weltkrieg

Tagebücher Band 8, 1921. Von Erich Mühsam

Tagebücher, Bd.8, 1921 von Erich Mühsam 15 Jahre lang, von 1910 bis 1924 hat Erich Mühsam, der berühmteste deutsche Anarchist sein Leben festgehalten ausführlich, stilistisch pointiert, schonungslos auch sich selbst gegenüber und niemals langweilig. Was diese Tagebücher so fesselnd macht, ist der wache Blick des Weltveränderers. Mühsam wollte Anarchie praktisch ausprobieren. Anarchie hieß für ihn: Leben ohne moralische Scheuklappen, ohne Rücksicht auf Konventionen und er bewies, dass es geht. Auch das Schreiben ist Aktion, in allen Sätzen schwingt die Erwartung des Umbruchs mit, den er tatsächlich mit herbeiführt: Die Münchner Räterevolution ist auch die seine, und die Rache der bayerischen Justiz trifft ihn hart.

ISBN 978-3-940426-84-0     30,00 €  Portofrei     Bestellen

 

Vor dem Ausnahmegericht. Von Friedrich Adler

Vor dem Ausnahmegericht. Von Friedrich Adler

Das Attentat gegen den Ersten Weltkrieg. Eine Dokumentation. Herausgegeben von Maier, Michaela; Spitaler, Georg. Am 21. Oktober 1916 betritt ein junger Mann das Hotel Meissl & Schadn auf der Wiener Kärntnerstraße, geht in den Speisesaal, nimmt ein Mittagessen ein und erschießt den anwesenden österreichischen Ministerpräsidenten Karl Graf Stürgkh. Bei dem Attentäter handelt es sich um den bekannten Sozialdemokraten Friedrich Adler, der mit seiner Tat nicht nur gegen die Gräuel des Ersten Weltkrieges und die Notverordnungen des Ministerpräsidenten protestierte, sondern auch gegen die bellizistische Haltung seiner eigenen Partei.

ISBN 978-3-85371-406-5     17,90 €  Portofrei     Bestellen

Im Sog der Katastrophe. Lateinamerika und der Erste Weltkrieg. Von Stefan Rinke

Im Sog der Katastrophe. Lateinamerika und der Erste Weltkrieg. Von Stefan RinkeEin Drama der gesamten Menschheit. Als in den Augusttagen 1914 die Nachricht vom Kriegsausbruch in Europa in Lateinamerika bekannt wurde, sprach man dort von einem "Drama der gesamten Menschheit", in dem es keine Zuschauer geben könne.

ISBN 978-3-593-50269-4      39,90 €  Portofrei        Bestellen

"Am liebsten wäre ich Soldat". Kinderschicksale im Ersten Weltkrieg. Von Yury Winterberg u. Sonya Winterberg

"Am liebsten wäre ich Soldat". Kinderschicksale im Ersten Weltkrieg. Von Yury Winterberg u. Sonya WinterbergDie "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts", der Erste Weltkrieg, hat die Menschheit in einen Ausnahmezustand versetzt. Dazu gehörte auch die Generation der Kinder, deren Schicksale in diesem Buch erstmals erzählt werden.

ISBN 978-3-492-30830-4      10,99 €  Portofrei       Bestellen

Über den Gräben. Aus den Tagebüchern 1914-1919, Vorw. v. Julia Encke. Von Romain Rolland

Über den Gräben. Aus den Tagebüchern 1914-1919, Vorw. v. Julia Encke. Von Romain RollandAls der Sommer 1914 mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ein jähes Ende findet und lauter nationalistischer Jubel die pazifistischen Stimmen überdröhnt, zeigt sich Romain Rolland, dessen 150. Geburtstag 2016 begangen wird, von euphorischem Überschwang wie hasserfüllter Hysterie unbeeindruckt.

ISBN 978-3-406-68347-3     16,95 €  Portofrei       Bestellen

Jimmie Higgins. Von Upton Sinclair

Upton Beall Sinclair ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Sein Werk erstreckt sich über verschiedene Literaturgattungen und thematisiert Sozialkritik in vielerlei Form. Insbesondere Anfang des 20. Jahrhunderts genoss er in den Vereinigten Staaten, aber auch im deutschsprachigen Raum große Popularität. Jimmie Higgins erschien erstmals bei Kiepenheuer Potsdam 1919.

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Karl-Heinz Schönfelder: Zeitgeschichtliche Hintergründe zu Upton Sinclaire's Jimmie Higgins

Die ungleiche ökonomische Entwicklung in den kapitalistischen Ländern bewirkte, daß um die Jahrhundertwende bestimmte Staaten einen wirtschaftlichen, politischen und militärischen Machtzuwachs erfuhren, während andere die bislang innegehabten Positionen aufgeben mußten und an Bedeutung verloren. Diese Veränderungen im Kräfteverhältnis vertieften bereits bestehende Widersprüche, verschärften die Rivalität zwischen den miteinander konkurrierenden imperialistischen Staaten, intensivierten den Kampf um Einflußsphären, Kolonien, Rohstoffquellen und Absatzmärkte, verstärkten das Verlangen mächtiger nationaler Monopolverbände nach einer territorialen Neuaufteilung der Erde und erhöhten die Gefahr eines weltweiten Krieges. [ s.a. Lenin: Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus)

Allein gegen die Schwerkraft. Einstein 1914 - 1918. Von Thomas de Padova

Allein gegen die Schwerkraft. Einstein 1914 - 1918. Von Thomas de PadovaAlbert Einstein hat unser Verständnis von Raum und Zeit für immer verändert. Thomas de Padovas Biographie lässt Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie in gänzlich neuem Licht erscheinen. Berlin 1914: Einsteins Welt zerbricht.

ISBN 978-3-446-44481-2     21,90 €  Portofrei       Bestellen

Petersburger Tagebücher 1914-1919. Von Sinaida Hippius

Petersburger Tagebücher 1914-1919. Von Sinaida HippiusDer erste Eintrag von Sinaida Hippius in ihr "Blaues Buch" vom 1. August 1914 lautet: "Was soll man schreiben? Nichts außer dem einen - Krieg!. Niemand begreift, was - zum Ersten - ein Krieg ist. Und was er - zum Zweiten - für uns, für Rußland bedeutet. Auch ich begreife es noch nicht. Doch ich spüre ein beispielloses Grauen."

ISBN 978-3-8477-0358-7     38,00 €  Portofrei      Bestellen

Man möchte immer weinen und lachen in einem. Revolutionstagebuch 1919. Von Victor Klemperer

Man möchte immer weinen und lachen in einem. Revolutionstagebuch 1919. Von Victor Klemperer Eine sensationelle Erstveröffentlichung: Einer der scharfsichtigsten Chronisten deutscher Geschichte über die "wilden Münchner Tage" 1919 Zum ersten Mal gedruckt: Victor Klemperers Schilderung des Chaos nach dem Ersten Weltkrieg und des Scheiterns der Münchner Räterepublik.

ISBN 978-3-351-03598-3     19,95 €  Portofrei      Bestellen

Solch genaue, anschauliche Momentaufnahmen aus der belagerten Stadt findet man nirgendwo sonst. Ein bewegendes, mit Spannung zu lesendes Gesamtbild von diesem entscheidenden Wendepunkt der deutschen Geschichte - aus der Revolution von 1918/19 ging nicht nur die erste deutsche Demokratie hervor, zugleich kündigte sich in ihr das kommende Unheil an.

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