Ein großes deutsches Gesellschaftspanorama.
Willy Werchow ist Direktor einer großen SED-eigenen Druckerei in der thüringischen Provinz. Zähneknirschend fügt er sich den Vorgaben der Partei, geht mehr und mehr Kompromisse ein. Mit seiner Frau und den drei Kindern gerät er in einen Strudel von Konflikten. Ob durch die Zwänge des politischen Systems der DDR, ob durch persönliche Fehltritte - die Familie droht auseinanderzubrechen. Die ungleichen Ängste, Hoffnungen und Träume der Werchows kulminieren in den Ereignissen von 1989. Doch ihre Geschichte ist damit noch lange nicht zu Ende.
Vergriffen (Thema)
Karl Marx (1818-1883) und Friedrich Engels (1820-1895) haben das politische Denken revolutioniert. Aus den 40 Jahren ihrer Zusammenarbeit sind etwa 1600 Briefe erhalten. Darin geht es um große Politik, pikante Affären, politische Ökonomie und Marx' Geldsorgen. Die konkurrenzlose Briefauswahl zeichnet ein bewegendes Porträt ihrer Freundschaft.
Die Korrespondenz zwischen Marx und Engels gehört zu den aufschlussreichsten Dokumenten des 19. Jh. Sie ist zugleich Familienroman, Exil-Drama und die Geschichte eines Buches. Denn während Marx in London am "Kapital" arbeitete, verdiente der Unternehmer Engels in Manchester das nötige Geld, um ihn zu unterstützen.
"Widersprüche - läuten da nicht die Alarmglocken: sind das nicht Ärgernisse oder unangenehme Angelegenheiten? Diese ängstliche Annahme kommt vermutlich daher, dass unter Widersprüchen meistens Kontroversen, Feindseligkeiten, gerichtliche Streitigkeiten, Gegensätze oder ein Dilemma gemeint sind oder verstanden werden. Man duldet doch ungern Widerspruch, Widerrede. Versetzen wir uns gedanklich in das mittlere Europa des 16. Jahrhunderts. Die erste frühbürgerliche Revolution, 1517 durch Martin Luthers Thesen zu Wittenberg ausgelöst, hatte eine der beiden großen Stützpfeiler der feudalen Gesellschaftsordnung, nämlich die von Rom aus beherrschte und viel Grund besitzende Kirche angegriffen und war 8 Jahre später niedergeschlagen worden ...
FULVIO GRIMALDI. In Florenz geboren, Studium in Genua, Stage bei Nachrichtenagenturen in London und Zürich, gewinnt eine Ausschreibung als Redakteur bei BBC-World Service in London. Aus London schreibt er in den Sechziger Jahren auch für den "Paese Sera", "Panorama", "ABC" und die "Gazzetta dello Sport". 1967 ist er Kriegsberichterstatter des "Paese Sera" im Sechstagekrieg in Palästina. Für den "Paese Sera" und die Wochenzeitung "Giorni-Vie Nuove" ist er Korrespondent in Afrika, Europa, Vietnam, dem Mittleren Osten und Nord-Irland. Von 1972 bis 1975 ist er der Verantwortliche Redakteur von "Lotta Continua" ("Der Kampf geht weiter"), der Tageszeitung der gleichnamigen, revolutionären Organisation und berichtet weiterhin aus dem Mittleren Ost und Nord-Irland. Er sucht Zuflucht in London, um einer Flut von Prozessen wegen Vergehen gegen das Pressegesetz zu entkommen ...
Der Titel "Wie alle Völker ...?" geht auf eine Broschüre von Judah L. Magnes, des ersten Rektors der Hebräischen Universität in Jerusalem, zurück. Dieser betrachtete 1930 erstmals die Problematik im Verhältnis zwischen Moderne und Tradition, zwischen Politik und Religion auf, die sich seither durch die Geschichte des Staates Israel zieht. Reiner Bernstein zeigt, dass die Idee eines säkularen Nationalstaates gegen die von Anfang an bestehende theologische Grundausrichtung Israels nur schwer zum Zuge kam. Er macht deutlich, dass der politische Streit als Wesensmerkmal der Demokratie sich heute erschöpft zeigt und den Einfluss der nationalistischen und ultrareligiösen Gruppierungen nicht mindern kann.
Willy Werchow ist Direktor einer großen SED-eigenen Druckerei in der thüringischen Provinz. Zähneknirschend fügt er sich den Vorgaben der Partei, geht mehr und mehr Kompromisse ein. Mit seiner Frau und den drei Kindern Britta, Erik und Matti gerät er in einen Strudel von Konflikten. Ob durch die Zwänge des politischen Systems der DDR, ob durch persönliche Fehltritte - die Familie droht auseinanderzubrechen. "Brüder und Schwestern" ist ein großes deutsches Gesellschaftspanorama, das bis in den letzten Winkel voller Leben steckt. Die ungleichen Ängste, Hoffnungen und Träume der Werchows kulminieren in den Ereignissen von 1989. Doch ihre Geschichte ist damit noch lange nicht zu Ende.
Homininen, Homo sapiens, Menschen der Gegenwart - 6 Millionen Jahre Evolutions- und Menschheitsgeschichte.
Angesichts von Pandemien, Klimawandel, Wirtschaftskrisen und Terrorismus sieht unsere Zukunft äußerst düster aus - oder? Der Anthropologe und Archäologe Robert Kelly sagt ganz entschieden: nein! Das Ende der Welt, wie wir sie kennen, kann kommen. Dieser Weltuntergang wird nicht so schlimm wie allseits befürchtet, denn zum ersten Mal haben wir die Möglichkeit, unser Wissen über die Vergangenheit zu unseren Gunsten zu nutzen.
Gemäß der Inschrift auf Tutanchamuns Grab "Ich habe das Gestern gesehen. Ich kenne das Morgen", interpretiert Kelly 6 Millionen Jahre Evolutions- und Menschheitsgeschichte, um unsere Zukunft vorauszusagen: Was kommt nach dem Kapitalismus? Wie lösen wir in Zukunft internationale und globale Konflikte? Wird der Nationalstaat überleben?
Am Morgen des 9. November 1989 fährt Erik Werchow, Bürger der DDR, mit dienstlichem Auftrag nach West-Berlin, abends soll er zurück über die Grenze. Doch in dieser Nacht braucht er keinen Pass mehr. Die Mauer ist offen. Damit verändert sich alles für die Familie Werchow, aber verändert sich auch jeder einzelne? Matti kommt buchstäblich durch Himmelsguckerei zu einem Haufen Geld. Britta driftet in die Verzweiflung, weil sie nicht mehr im Zirkus auftreten kann. Und Erik wechselt nahtlos von der sozialistischen in die kapitalistische Werbung.
Die Makroökonomie ist fester Kernbestandteil der Wirtschaftswissenschaften. In der Lehre wird hierbei (nicht nur in Deutschland) auf sehr wenige Lehrbücher zurückgegriffen. Dieser Beitrag geht der Frage nach, wie einseitig oder plural die makroökonomischen Lehrbücher sind, an denen kein Studierender vorbeikommt. Zunächst wird näher bestimmt, was den vorherrschenden Mainstream und kontrastierend eine heterodoxe Ausrichtung grundlegend charakterisiert. Anhand des Lehrbuches von Blanchard und Illing werden folgende Fragen näher untersucht ...
COVID-19: Was ist wahr? Was ist Interpretationssache? Der Corona Faktencheck
Kaum ein Thema dominiert unsere Zeit so sehr wie das Coronavirus und die dadurch ausgelöste Infektionskrankheit COVID-19. Eine Situation, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Pandemie eingestuft wurde. Dazu kursieren widersprüchliche Meinungen, Fake News und politisch gelenkte Informationen. Unterschiedliche Ansichten über die Gefahren durch die Pandemie führen zu tiefgehenden Disputen und sorgen für Verwirrung der Menschen.
Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi und Prof. Dr. rer. nat. Karina Reiss klären mit diesem Buch sachlich auf - mit Daten, Fakten und Hintergründen.
- Vergleich des neuen "Killervirus" mit früheren Coronaviren und dem Grippevirus: Wie groß ist die Gefahr wirklich?
- Corona-Situation in Deutschland: Was sagen R-Faktor, Infektionszahlen und Sterberaten, die das Robert-Koch-Institut (RKI) für Deutschland veröffentlicht, aus?
- Lockdown mit Kita- und Schulschließungen, geschlossenen Geschäften, Social Distancing und Maskenpflicht: Waren die radikalen Schutzmaßnahmen begründet?
- Gesundheitssystem in Deutschland: Droht eine Überlastung unserer Krankenhäuser und Intensivstationen?
- Kampf gegen das Coronavirus: Ist die Suche nach einem Impfstoff sinnvoll und wie sind die Erfolgsaussichten?
Politikversagen und Meinungszensur in den öffentlichen Medien während der Epidemie.